Die Deutsche Telekom erhöht das aktuell laufende Aktien-Rückkauf-Programm 2026 um weitere bis zu 3 Milliarden Euro bis zum Jahresende 2026. Das hat der Vorstand am 6. August 2026 beschlossen.
Zusammen mit dem bereits seit Jahresbeginn 2026 laufenden Aktien-Rückkauf im Umfang von bis zu 2 Milliarden Euro können die Aktien-Rückkäufe damit bis zum Jahresende bis zu 5 Milliarden Euro erreichen.
Mit dem geplanten zusätzlichen Aktien-Rückkauf adressiert die Deutsche Telekom mehrere Faktoren, die aktuell auf die Entwicklung der Aktie des Unternehmens einwirken:
- Der Kurs der Telekom-Aktie hat sich zuletzt am unteren Rand historischer Bewertungskorridore für das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) bewegt.
- Dabei war die Kursentwicklung zuletzt häufig von sehr hoher Volatilität geprägt.
- Mit dem erweiterten Aktien-Rückkauf-Programm kann die Deutsche Telekom diese Volatilität für eine weitere Reduzierung der Zahl der umlaufenden Aktien nutzen.
- Durch den erweiterten Aktien-Rückkauf wird die niedrige Bewertung der Aktie adressiert und damit der Gewinn je Aktie erhöht.
- Die finanziellen Ergebnisse und die Verschuldungsrelationen bieten auf Konzernebene ausreichend Spielraum für diese zusätzlichen Aktien-Rückkäufe.
Das bislang laufende Aktien-Rückkauf-Programm 2026 im Umfang von bis zu 2 Milliarden Euro hat die Deutsche Telekom bis einschließlich 5. August 2026 im Umfang von rund 1,2 Milliarden Euro umgesetzt und dabei rund 42,1 Millionen Aktien vom Markt zurückgekauft.
Die jetzt beschlossene Aufstockung des laufenden Aktienrückkauf-Programms kann in einer oder mehreren Tranchen in der Zeit zwischen dem 10. August 2026 und dem 22. Dezember 2026 umgesetzt werden.
Das gesamte Aktien-Rückkauf-Programm 2026 basiert auf der Ermächtigung der ordentlichen Hauptversammlung vom 9. April 2025, die Aktienrückkäufe im Umfang von bis zu 10 Prozent des Grundkapitals bis zum 8. April 2030 vorsieht. Auf dieser Basis werden die zurückgekauften Aktien überwiegend eingezogen und zu einem geringen Teil für Mitarbeiter-Vergütungsprogramme verwendet.
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