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Christian Fischer

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  • Portfolio des führenden europäischen Anbieters wird „AI Agent ready“
  • Neue Produkte und vorausschauende Sicherheitskonzepte ermöglichen sichere Automatisierung von sensiblen Unternehmensprozessen
  • Aktuelle Technik macht es Deepfakes und geklonten KI Agenten so schwer wie möglich 
Konzepte für den sicheren Einsatz von KI Agenten

SASE und Zero Trust noch größer denken – inklusive KI Agenten. © Deutsche Telekom

In vielen Diskussionen um das Wohl und Wehe beim Einsetzen von künstlicher Intelligenz mag es irreführend sein, Technik zu sehr zu vermenschlichen. Wenn es allerdings um Sicherheit geht, führt um diesen Ansatz kein Weg herum. In dem Moment, wo man den Bot genauso betrachtet wie die Mitarbeitenden, die Dienstleister, Geräte und Zubehör, fängt man an sicher mit ihnen umzugehen. Das betrifft jede Ebene von Zusammenarbeit.

"Wir sind das erste Mal in der Menschheitsgeschichte an einem Punkt angekommen, wo wir unseren Augen und Ohren nicht mehr trauen können - wenn es um die Möglichkeiten geht, die KI mit sich bringt", sagt Telekom Sicherheitschef Thomas Tschersich. "Genau hier müssen wir ansetzen, um auch digitale Vertrauensbeziehungen anzubieten, die dem Austausch zwischen Menschen gleichkommen."

Konzepte und Produkte für eine neue Ära

Die Deutsche Telekom hat ein mehrstufiges Sicherheitskonzept für den sicheren Einsatz von KI-Agenten und ihren jeweiligen Ökosystemen in Unternehmen entwickelt. Daran wird das Produktportfolio ausgerichtet und „AI Agent ready“ gemacht. Was es am Markt gar nicht oder aktuell noch unausgereift zu kaufen gibt, stellt der deutsche Konzern zusammen mit Partnern oder selbst her. 

Basis ist das über Jahrzehnte gewachsene Know-how der Telekom auf dem Gebiet von Zertifikaten und digitaler Identität. Mit Produkten, wie Magenta Security Mobile.ID, erhalten Menschen, Geräte, Bots und KI Agenten eindeutige Identitäten, die sie unverwechselbar machen. Letztere werden damit wie Arbeitsplätze auf Anomalien überwacht und ihr Verhalten im Verlauf der Zusammenarbeit genauso. Da die Zahl überwachter Geräte, sowie echter und virtueller Nutzerinnen und Nutzer durch diese Art der Betrachtung stark ansteigt, braucht der Mensch auch dabei die Hilfe von KI-Systemen. 

Diese Systeme können jetzt noch viel mehr, etwa echte von künstlich erzeugten Stimmen unterscheiden. Dafür sorgt das Start-up Resemble AI, das 2025 den T Challenge Wettbewerb von T-Mobile US und Deutsche Telekom gewonnen hatte. Doch nicht nur Menschen müssen vor den Folgen von Deepfakes geschützt werden. Auch KI Agenten könnten theoretisch anfällig dafür sein. Nämlich dann, wenn ein anderer KI Agent für die Zusammenarbeit seine Identität verschleiert oder als Klon eines bereits existierenden Systems auftritt. Als solcher könnte er Daten abgreifen, oder in Geschäftsprozesse eingreifen. Beispielsweise gefälschte Rechnungen freigeben oder die Prozesse schlicht blockieren oder verlangsamen. Eindeutige digitale Identitäten machen solche Sicherheitsrisiken als Anomalie sichtbar. Sie sind ein wichtiger Teil der Lösung, zusammen mit einem für KI-Ökosysteme und -Agenten erweiterten Regelwerk.

SASE und Zero Trust noch größer denken

In den vergangenen Jahren wurden Sicherheitskonzepte vor allem von den Begriffen SASE (Secure Access Service Edge) und Zero Trust dominiert. Das lag zum einen daran, dass mehr und mehr Anwendungen und Daten in die Cloud verlagert worden sind. Gleichzeitig zog es Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter öfter ins Home Office. SASE schützt Anwendungen und Daten unabhängig von Ihrem Standort. Aus Angriffsszenarien - wie etwa dem Ransomware-Angriff - hat man hingegen gelernt, dass das plakative Bild von der Burg mit der hochgezogenen Zugbrücke nicht auf moderne Unternehmen zutrifft. Besser vorbereitet ist derjenige, der sich bereits darauf vorbereitet hat, dass Dritte in seine IT einbrechen könnten. Darauf zahlen die so genannten Zero-Trust Architekturen ein. 

Einheitliche Regeln für Alle Akteure

Mit den KI Agenten treten nun zusätzliche Risikofaktoren auf den Plan, die aktuelle Sicherheitskonzepte der Unternehmen vor große Herausforderungen stellen könnten. Es sei denn, man behandelt sie auch an dieser Stelle genauso konsequent als handelnde Akteure, wie man es mit Mitarbeitenden tun würde. Zugriffsrechte, wie das Lesen und Schreiben von Daten oder deren Austausch über definierte Grenzen hinweg, können mit digitalen Identitäten und geeigneten Werkzeugen genauso für KI-Instanzen definiert werden. Selbst das „Optimieren“ des KI-Quellcodes lässt sich auf diese Weise einschränken.  Damit kann man verhindern, dass etwa Bots von Dritten zu gesteuerten Gehilfen gemacht werden könnten.

Was bleibt, ist die zu 360-Grad abgesicherte Kommunikation und Zusammenarbeit von Mensch zu Mensch, zu Gerät oder zu KI-Agent. „Wir sind KI-Optimisten und setzen sie verantwortungsvoll ein“ sagt Abdu Mudesir, Vorstand Product & Technology, Deutsche Telekom AG. „Für uns geht darum, mit den neuen Möglichkeiten sicher und vertrauensvoll einen tatsächlichen Mehrwert für Privat- und Geschäftskunden zu schaffen.“

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