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Sonja Rometsch

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  • DTAG schafft als erstes DAX 40 Unternehmen konzernweit Netto-0-Emissionen
  • Treibhausgase im Vergleich zu 2017 um mehr als 94 Prozent reduziert 
  • Emissionseinsparung entspricht jährlicher CO₂-Bindung von ca. 40 Prozent des deutschen Waldes
Netto-Null: Die Telekom ist klimaneutral im eigenen Betrieb.

Netto-Null: Die Telekom ist klimaneutral im eigenen Betrieb. © Deutsche Telekom

Als erstes DAX 40 Unternehmen ist die Telekom konzernweit klimaneutral im eigenen Betrieb. Das betrifft Scope 1 und 2, also direkt verursachte Emissionen und solche, die durch eingekauften Strom entstehen. Damit hat der Konzern nicht nur in Deutschland, sondern weltweit die geplante Dekarbonisierung pünktlich umgesetzt. Die Telekom leistet so einen aktiven Beitrag, um den Klimawandel zu begrenzen. Zentrale Hebel sind:

  • Grünstrom: Die Telekom hat langfristige Stromeinkaufsverträge, sogenannte Power Purchase Agreements (PPAs), abgeschlossen. Diese sorgen für Preisstabilität und ermöglichen den Bau neuer Solar- oder Windparks. Batteriegroßspeicher an mehreren Standorten tragen zur Netzstabilität bei und dienen als Vorratsspeicher für Grünstrom, wenn der Wind nicht weht oder die Sonne nicht scheint.
  • Energieeffizienz: Die Telekom investiert massiv in die Energieeffizienz, beispielsweise in eine intelligente Netzsteuerung oder moderne Technik. Diese Investitionen sparen mehrere Millionen Euro Energiekosten und senken merklich die CO₂-Bilanz.
  • Elektromobilität und Gebäudemodernisierung: Die fortlaufende Umstellung der Konzernflotte auf E-Mobilität reduziert Betriebs- und Wartungskosten für den Fuhrpark. In Bürogebäuden senken flexible Flächennutzung, smarte Steuerung und modernisierte Heiztechnik Kosten und Emissionen.

Die Telekom konnte ihre weltweiten Emissionen im Vergleich zu 2017 um mehr als 94 Prozent reduzieren. Der verbleibende Anteil von knapp sechs Prozent wird über hochwertige CO₂-Bindungsprojekte neutralisiert. Damit ist der Konzern bilanziell treibhausgasneutral. Seit Einführung der ehrgeizigen Klimaziele bis zum pünktlichen Erreichen des aktuellen Meilensteins haben Börsen- und Markenwert des Unternehmens stark zugelegt. Das zeigt: Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg sind keine Gegensätze. Klug umgesetzt stärken sie sich gegenseitig. 

„Viele reden vom Klimaschutz, wir haben gemacht“, betont Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. „Wir haben Kurs gehalten und unsere Klimaziele konsequent verfolgt. Bei der Telekom surft man nicht nur im besten Netz, sondern auch im klimafreundlichsten. Gleichzeitig ist Klimaschutz für uns ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Wir sind heute unabhängiger, effizienter und damit erfolgreicher. Unser Engagement zahlt sich sowohl für Umwelt und Menschen als auch für unser Unternehmen aus.“

Reduktion vor Neutralisation

Seit 2017 hat die Deutsche Telekom insgesamt rund 28 Millionen Tonnen CO₂ und andere Treibhausgase eingespart. Das entspricht ungefähr der jährlichen CO₂-Bindung von 40 Prozent der gesamten Waldfläche Deutschlands. 2019 hatte sich der Konzern darauf verpflichtet, gemäß den damaligen Standards der Science Based Targets Initiative, die betriebseigenen Emissionen in Scope 1 und 2 bis 2025 im Vergleich zu 2017 um 90 bis 95 Prozent zu reduzieren. Die Zielerreichung von mehr als 94 Prozent entspricht somit fast dem höchsten gesetzten Einsparziel. Bei der Neutralisation der Restemissionen setzt die Telekom auf hochwertige CO₂-Bindungsprojekte. Sie entsprechen der Kategorie IV und V der anerkannten Oxford-Principles. Sie wurden von der Universität Oxford entwickelt und bieten einen hohen wissenschaftsbasierten Standard. Die Restemissionen sollen in Zukunft weiter schrumpfen. 

Von Nachhaltigkeit überzeugt 

Wissenschaftsbasierte Klimaziele und eine präzise Datenerhebung sorgen dafür, dass die Erfolge der Telekom klar messbar sind. Die Berechnungsgrundlagen werden dabei methodisch sukzessive verfeinert, um neuen Erkenntnissen und angepassten externen Standards gerecht zu werden. Analog zu finanziellen Kennzahlen lässt die Deutsche Telekom auch Emissionskennzahlen von unabhängigen Wirtschaftsprüfern validieren. Scope 1 und 2 Emissionen sowie Energieverbräuche sind Teil der Managementvergütung und damit integraler Bestandteil des Steuerungssystems.  

Robert Metzke, Leiter Unternehmensverantwortung.

Robert Metzke, Leiter Unternehmensverantwortung, verkündet die Klimaneutralität im eigenen Betrieb. © Deutsche Telekom

Klimaschutz geht weiter

Die Erreichung der Klimaneutralität im eigenen Betrieb ist erst der Anfang: Bis 2030 strebt die Telekom eine Emissionsreduktion von 55 Prozent über alle drei Scopes an. Das heißt beispielsweise von der Herstellung und Lieferung eines Routers über Lagerung und Vertrieb bis hin zur Nutzung bei Kundinnen und Kunden. Bis 2040 soll die gesamte Wertschöpfungskette klimaneutral (Netto-Null) werden. „Digitalisierung kann in großem Stil nur erfolgreich sein, wenn wir sie auch ökologisch und sozial gestalten. Wir setzen unsere Ziele auf Basis der planetaren Erfordernisse und arbeiten dann mit unseren Partnern daran, diese zu erreichen“, betont Robert Metzke, Leiter Unternehmensverantwortung der Deutschen Telekom. 

Kreislaufwirtschaft stärkt Klimaschutz und Resilienz

Um weiter Emissionen zu reduzieren, setzt der Konzern zukünftig noch stärker auf Kreislaufwirtschaft. Um den Fortschritt dabei zu steuern und messbar zu machen, hat die Telekom den Telco Circularity Score (TCS) entwickelt. Auch hier ist die Telekom Vorreiter: Der neue Score bündelt branchenspezifische Kennzahlen – von der Abfallvermeidung bis zum Recycling – und zeigt auf einen Blick, wo der Konzern auf dem Weg zu mehr Kreislauffähigkeit steht. Ziel ist, Ressourcen effizient zu nutzen, um die Klimabilanz weiter zu verbessern. Nachhaltigkeit bleibt für die Deutsche Telekom zentral. Denn jede Tonne CO₂, die nicht ausgestoßen wird, ist besser, als sie aus der Atmosphäre zu entfernen – für die Umwelt und die Finanzplanung.

Über die Deutsche Telekom: Deutsche Telekom Konzernprofil

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