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Aeolix - Alle auf einer Plattform

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Symbolbild Aeolix

AEOLIX hat zum Ziel, den europäischen Frachtverkehr durch Einsatz moderner Digitalisierungstechnologien effizienter zu gestalten.

IT-Flickenteppiche könnten in der Logistik bald der Vergangenheit angehören. Im Rahmen des EU-Projektes Aeolix soll ein „digitales Ökosystem“ entstehen, eine Europa umspannende Plattform für den Informationsaustausch. Sie könnte alle Beteiligten der Logistikkette integrieren und für große Effizienzgewinne sorgen, die nicht zuletzt der Umwelt zugute kämen.

AEOLIX hat zum Ziel, den europäischen Frachtverkehr durch Einsatz moderner Digitalisierungstechnologien effizienter zu gestalten. Fracht- und Logistikprozesse sollen so verbessert werden, dass bis zu 30 Prozent CO2 Ausstoß und Spritverbrauch entlang der Transportketten durch ganz Europa eingespart werden können.

Viele Insellösungen bremsen Digitalisierungsprozesse

Wird Ware von einem Ort zum anderen transportiert, sind viele Akteure mit vielen eigenen IT Systemen beteiligt. Bei grenzüberschreitendem Handel kommen weitere Akteure wie zum Beispiel Zollbehörden hinzu. Die bei der Abwicklung von Transporten notwendige Dokumentation findet in der Branche überwiegend in nicht-digitaler Form statt. Bei der Übergabe von Frachtunterlagen dominiert das Papier. Dies liegt zum einen an einer fehlenden technischen Gesamtlösung. Zum anderen fehlt für eine nutzbare technische Umsetzung bislang an vielen Stellen noch eine durchgängige Standardisierung. Es gibt viele Insellösungen und insbesondere bei den großen Spediteuren sind In-house Lösungen etabliert. Erschwerend kommt hinzu, dass bei Digitalisierungsprozessen, die unternehmensübergreifend ihre Wirkung entfalten sollen, die Bedenken um die Sicherheit unternehmensinterner Informationen groß ist.

Entlastung für Infrastruktur und Umwelt

Hier soll AEOLIX ansetzen: über gemeinsame Standards sollen die vielen Insellösungen zu einer Gesamtlösung zusammenwachsen und als europäische Datendrehscheibe für Daten und Informationen für mehr Transparenz und so auch für mehr Effizienz sorgen. Weitere wichtige Aspekte in diesem Zusammenhang sind gesellschaftlicher Natur. Durch fehlende Effizienz in den Transportlogistiksystem fahren mehr LKW als nötig auf den Straßen, da die Ladungen nicht optimiert und speditions- bzw. transportmittelübergreifend gebündelt werden können. Damit einher geht neben einer starken Belastung der Verkehrsinfrastruktur eine starke Belastung der Umwelt.

Beispiel- Living Lab Deutschland

Das AEOLIX Ökosystem soll in drei Jahren getestet und eingeführt werden, und dies in elf sogenannten Living Labs, die das Logistik- und Transportgewerbe in ganz Europa repräsentieren. Die Living Labs sind in Österreich, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Niederlanden, Rumänien, Schweden, Spanien und UK . Das deutsche Living Lab befindet sich auf dem Transportkorridor Hamburger Hafen und Frankfurt. Partner im Living Lab Deutschland sind die Hamburg Port Authority, House of Logistics & Mobility GmbH in Frankfurt sowie T-Systems und die TX Logistics AG.

Das Ziel

Living Lab Deutschland verfolgt das Ziel, sowohl die seefrachtbezogene Wertschöpfungskette rund um den Hamburger Hafen als auch die luftfrachtbezogene Wertschöpfungskette rund um den Frankfurter Flughafen zu analysieren und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten, um die Wettbewerbsfähigkeit der Standorte zu erhalten und auszubauen. Hierzu gehört auch eine Betrachtung von Transportalternativen im Korridor Hamburg-Frankfurt (Schiene/Straße) je nach Verkehrsaufkommen, Parkplatzinformationen sowie die Optimierung der Planung von Anlieferungsslots an den jeweiligen Hubs (Flughafen Frankfurt, Seehafen Hamburg).

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