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Marion Kessing

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Das Netz ist stabil

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Festnetz und Mobilfunk gehören zu den so genannten kritischen Infrastrukturen. Wenn in Corona-Zeiten immer mehr Menschen von zuhause arbeiten, ist dieses Netz natürlich besonders gefragt. Hinzu kommen zum Beispiel Schüler, die mehr freie Zeit haben und die eventuell zum Zocken oder Fernsehen nutzen. Wir haben bei unserem Technik-Chef Walter Goldenits nachgefragt, wie unser Netz auf diese Situation vorbereitet ist. 

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Update 7. April 2020

Keine neuen Nachrichten sind in diesem Fall gute Nachrichten. Das Netz der Telekom läuft weiter zuverlässig und stabil. Deutschland scheint sich im Homeoffice eingependelt zu haben. Die Werte zur Netzauslastung sind im Vergleich zur Vorwoche ungefähr gleich geblieben. Lediglich die Festnetz-Telefonie nimmt etwas ab.

Die Technik-Kollegen der Telekom sind weiter im Einsatz. Sie warten und entstören Mobilfunktechnik, sie reparieren defekte Kabel oder Linecards im Festnetz. Und auch beim Netzausbau geht es voran. Trotz Einschränkungen kann das Team weiterhin Haushalte anschließen und zusätzliche Menschen mit Mobilfunk versorgen. In den letzten 14 Tagen haben wir im Festnetz knapp 20.000 Haushalte direkt ans Glasfasernetz angeschlossen und über 100.000 Haushalte mit noch mehr Speed durch Vectoring und Super-Vectoring versorgt. 

Ob Entstörung oder Netzausbau: Wir tun unser Bestes, um weiter exzellente Netzqualität zu bieten. Damit das Arbeiten von zuhause, Videotelefonie mit Verwandten und Freunden oder die Unterhaltung mit MagentaTV wie immer funktionieren. Und damit Sie gut durch diese Zeit kommen.

Update 31. März 2020

Auch die zweite Woche mit Homeoffice und Schule von zuhause zeigt: Die Netze der Telekom laufen bundesweit absolut stabil. Die Investitionen der vergangenen Jahre machen sich bezahlt. Mehr als 32 Millionen Haushalte in Deutschland sind über unser Netz mit der digitalen Welt verbunden. Es werden rund doppelt so viele Telefonate geführt wie üblich – im Festnetz sowie übers Handy. Auch die Datennutzung funktioniert problemlos. Im Festnetz sehen wir eine leichte Steigerung im Datenverkehr. Die Datennutzung im Mobilfunk ist sogar leicht gesunken. #WirBleibenZuhause. Auch der Glasfaser-Ausbau geht weiter voran. Wir sind dafür mit Kommunen und Partnern in Kontakt.

Die Telekom sorgt rund um die Uhr dafür, dass Deutschland digital verbunden bleibt. Digitale Netze überbrücken physische Distanz und lassen Menschen näher zusammenrücken. Das Netz ist stabil und das Team der Telekom kann im Bedarfsfall innerhalb weniger Tage eine Mobilfunkversorgung für Not- und Behelfskrankenhäuser bereitstellen. video

Update 25.März 2020

Mehr als eine Woche wird jetzt online gearbeitet und gelernt. Das Netz der Telekom ist absolut stabil und verarbeitet die neue Situation aktuell problemlos. Wir sehen einen deutlichen Anstieg bei den Telefonaten. Deutschland telefoniert – im Festnetz und übers Handy. Die Zahl der Gespräche und auch ihre Dauer sind aber kein Problem für das Netz. Bei der Datennutzung haben wir einen leichten Anstieg im Festnetz und auch beim Fernsehen. Diese Tendenz ist ebenfalls gut zu verarbeiten. Bei der mobilen Datennutzung sehen wir aktuell sogar einen Rückgang. Kunden nutzen anscheinend überwiegend das heimische WLAN Netz. Alle Angaben gelten für Deutschland insgesamt. Die Nutzung der Netze ist – wie sonst auch – über den Tag verteilt. Deutschland startet morgens ins Homeoffice. Die Menschen sind aber abends länger online. In den späten Stunden bis nach Mitternacht sehen wir etwas mehr Nutzung als sonst.

Wir beobachten unser Netz natürlich weiter ganz genau und rund um die Uhr. Wir sind gut vorbereitet, auch wenn noch mehr Telefonie und Datennutzung anfällt. Unser Netz ist fit und arbeitet aktuell absolut stabil. Video

Walter Goldenits, Geschäftsführer Technik Telekom Deutschland.

Walter Goldenits, Geschäftsführer Technik Telekom Deutschland.

Interview vom 17.März 2020

Herr Goldenits, sind wir vorbereitet auf den Ansturm aufs Netz?

Walter Goldenits: Grundsätzlich haben wir im Bereich Technik bereits mit den ersten Meldungen aus China interne Arbeitsgruppen gegründet und Notfallpläne vorbereitet. Oberstes Ziel ist die Sicherstellung und Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur. Dazu zählen wir Sprach- und Datendienste sowie auch den Bereich TV. Um den Betrieb der Netze zu sichern, haben wir zum Beispiel bereits vor mehr als zwei Wochen Mitarbeiter/innen identifiziert, die an systemrelevanten Komponenten und Prozessen arbeiten. Diese sind in A- und B-Teams aufgeteilt und örtlich getrennt worden. Die komplette Maßnahmenliste umfasst noch viel mehr Arbeitsaufträge, die intern vorbereitet und bei Bedarf umgesetzt werden.

Wie sieht es aktuell aus im Netz der Telekom? Merken wir schon Anstiege?

Walter Goldenits: Wir haben den gestrigen Tag natürlich genau beobachtet. Insbesondere im Festnetz sehen wir eine deutliche Zunahme im Bereich des Datenverkehrs und der Menge und Dauer an Telefonaten. Die Menge der Telefonate im Festnetz ist zum Beispiel am Montag bereits um über 50 Prozent gestiegen. Allerding zum jetzigen Zeitpunkt damit nicht in einer Menge, die für unser Netz kritisch wäre. Das deckt sich übrigens auch mit den Erfahrungen unserer Kollegen in Österreich, mit denen wir im engen Austausch stehen. Wir beobachten aber ebenso die Lage in Italien und Spanien und die Netzentwicklungen in den Ländern, in denen es einen Lock-Down gibt.

Wieviel Ansturm über normal verträgt das Netz der Telekom?

Walter Goldenits: Unser Netz ist zum jetzigen Zeitpunkt stabil. Unsere Experten modellieren aktuell alle möglichen Lastszenarien für die nächsten Tage und Wochen. Weiterhin beobachten wir die Lage ganz genau. Wir haben Sonderteams, die das Netz rund um die Uhr beobachten, um hier bei Bedarf und wo immer möglich direkt nachzusteuern.

In manchen Medien wird aber bereits von Störungen im Netz berichtet. Woran kann das liegen?

Walter Goldenits: Damit Online-Dienste reibungslos funktionieren, müssen viele Dinge zusammengreifen. Unser Netz läuft wie gesagt stabil. Ein Kundenerlebnis setzt sich aber nicht nur aus dem Netz selbst, sondern auch aus den Serverkapazitäten von den jeweiligen Unternehmen, die Onlinedienste anbieten, zusammen. Aber auch hier stehen wir in Kontakt mit den Diensteanbietern.

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Die Telekom investiert jedes Jahr mehrere Milliarden Euro in den Netzausbau.

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