25 Jahre Deutsche Telekom AG

25 Jahre Deutsche Telekom AG

Eine Zeitreise durch ein Vierteljahrhundert Konzerngeschichte

Postreform I

Was vorher geschah

Die Telekom agierte Anfang der 1990er Jahre in einem Markt mit großer Dynamik. So wuchs die mobile Kommunikation auf Basis des ersten europäischen Mobilfunkstandards GSM und ab 1992 vorangetrieben durch den Wettbewerb der beiden Anbieter Telekom und Mannesmann Mobilfunk (heute Vodafone) rasant. Um die Mitte der 1990er Jahre begann der Siegeszug der Internettechnologie und der damit verbundenen Anwendungen. Gleichzeitig stellte der verschärfende Konkurrenzkampf im liberalisierten Telekommunikationsmarkt alle Wettbewerber vor enorme Herausforderungen. Die Telekom begann als Markt- und Technologieführer ihre unternehmerischen Strategien und Prozesse konsequent auf die Anforderungen im nationalen und zunehmend auch internationalen Wettbewerb ausrichten.

Gründungsfeier der Telekom AG in Köln

Postreform II tritt in Kraft

Mit Inkrafttreten der Postreform II wird am 1. Januar 1995 aus dem öffentlich-rechtlichen Unternehmen Deutsche Bundespost Telekom die Aktiengesellschaft Deutsche Telekom AG.  Die rechtliche Grundlage dieser Privatisierung bildete das „Gesetz zur Neuordnung des Postwesens und der Telekommunikation“, die sogenannte Postreform II. Vorausgegangen war 1990 die Postreform I, mit der die Deutsche Bundespost in drei selbständige Unternehmen aufgegliedert wurden: Postdienst, Postbank und Deutsche Bundespost Telekom. Die Umwandlung dieser Geschäftsbereiche in Aktiengesellschaften und die damit verbundene Privatisierung war vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen und technologischen Entwicklung der nächste konsequente Schritt.

Porträt von Dr. Ron Sommer

Ron Sommer wird Telekom-Chef

Am 16. Mai 1995 wird Ron Sommer Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG. Er folgt auf Wilhelm Pällmann, der seit der AG Gründung zunächst kommissarischer Vorstandsvorsitzender war. Pällmann hatte Helmut Ricke als Telekom-Chef abgelöst. Dieser war im Dezember 1994 überraschend von seinem Amt zurückgetreten, nachdem er zuvor fünf Jahre lang die Geschicke des öffentlich-rechtlichen Unternehmen Deutsche Bundespost Telekom geleitet und auf die Privatisierung vorbereitet hatte.

Montage des neuen Telekom Logos.

T wie Telekom

Das große T wird das Konzernzeichen der neuen Deutschen Telekom AG. Als Kürzel aus dem seit 1990 verwendeten Begriff „Deutsche Bundespost Telekom“ entstanden, dient es als Zeichen der Beständigkeit, zeigt den Wandel zu einem privaten Unternehmen und sorgt gleichzeitig für prägnante Aufmerksamkeit in einem Umfeld, in dem immer mehr Wettbewerber agieren. Es erscheint eingebunden in mindestens vier kleinen Quadraten, den sogenannten Digits, die die Leistung des Unternehmens symbolisieren und sichtbar machen sollen.

Weltkarte auf Fensterscheibe mit den Standorten der Telekom.

Vorstandsbereich International nimmt die Arbeit auf

Infolge der Globalisierung beginnt sich die Telekom weltweit in erheblichem Umfang in Partnerschaften und Joint-Ventures zu engagieren. Um diese und künftige Kooperationen erfolgreich in den Telekom-Konzern zu integrieren, wird zum 1. Januar 1995 der Vorstandsbereich International eingerichtet. Zunächst übernimmt Carl-Friedrich Meißner, Vorstand Systemkunden, den neuen Vorstandsbereich. Bis zum Ende der 90er Jahre engagiert sich die Telekom in Ungarn, Polen, Tschechien, Kroatien, Italien, Russland, Ukraine, Indonesien, Malaysia und Singapur.

Die Gründung der von „Global One“ ist ein Meilenstein auf dem Weg zum globalen Telekommunikationsunternehmen.

Eine globale Allianz – Deutschland, Frankreich, USA

Die Internationalisierungsstrategie der Deutschen Telekom geht voran. Im Juni 1995 nimmt die globale Allianz mit France Télécom und die gemeinsame Beteiligung an der Sprint Corporation die letzten Hürden. „Global One“, das Gemeinschaftsunternehmen von Deutscher Telekom, France Télécom und Sprint, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum globalen Telekommunikationsunternehmen. Im Januar 1996 nimmt es seine Geschäftstätigkeit auf.

Schriftzug T-Online

T-Online geht an den Start

Das klassische Bildschirmtext (Btx) wird als neuer E-Mail-Dienst und Internetzugang zusammengefasst – aus Btx wird „T-Online Classic“. Die Btx-Ära endet Ende 2001. 

Ebenfalls bringt Microsoft Windows 95 und den Internet Explorer 1.0 heraus. Die neue Software macht das Internet zunehmend auf für private und kommerzielle Anbieter interessant.

Telefonhäuschen mit Person in der Dämmerung

Mehrwertsteuerpflicht für die Monopoldienste der DTAG

Von 1996 an zahlen die neuen Aktiengesellschaften Steuern wie alle anderen Unternehmen und keine Ablieferung mehr an den Bund. Die volle Umsatzsteuerpflicht der Deutschen Telekom AG ab 1. Januar 1996 ist im Rahmen der Postreform I beschlossen worden.

Informationsblatt zur Tarifänderung 1996, lachende Sonne mit Telefon.

Neues Tarifkonzept mit Entfernungs- und Zeitzonen

Kern der Reform war das Ende der Subventionierung der Ortsgespräche durch Ferngespräche. Dazu wurden die Tarife für Ortsgespräche angehoben und im Gegenzug die Preise für Ferngespräche drastisch gesenkt. Nur so hatte die Telekom eine Chance im Wettbewerb mit den anderen Anbietern zu bestehen. Die Inlandstarife waren in vier Entfernungsstufen unterteilt: City, Region 50, Region 200 und Fern. Ferner gab es statt bislang zwei fünf Zeitzonen: den Vormittagstarif, den Nachmittagstarif, den Freizeittarif, Mondscheintarif und den Nachttarif.

Skyper mit Textnachricht im Display.

Paging Dienst Skyper für mobile Kurznachrichten

Auf der CeBIT Home 1996 stellt T-Mobile den Pagerdienst Skyper vor. Mit ihm werden Nachrichten mit einer Maximallänge von 80 Zeichen empfangen – also eine halbe SMS. Nutzer können aus einer Vielzahl von Infoprogrammen persönlich Themen auswählen, über die sie informiert werden möchten – ein innovativer Informationsdienst, der die Nutzer auch unterwegs auf dem Laufenden hält.

161118-20-Jahre-T-Aktie

Die T-Aktie wird zur Volksaktie

Im November 1996 geht die Deutsche Telekom AG in Frankfurt, New York und Tokio an die Börse. 690 Millionen Aktien werden bei Privatanlegern in Deutschland sowie institutionellen Anlegern weltweit zu 28,50 DM (14,57 Euro) platziert. Für Privatanleger gilt ein reduzierter Preis von 28 DM. Weitere 23,7 Millionen Aktien werden bei Mitarbeitern platziert. Privatanleger, die Ihre Aktien bis Ende September 1999 halten, können für bis zu 300 beim Börsengang erworbene Aktien im Verhältnis 10:1 kostenlos Treue-Aktien bekommen. Den bisher höchster Stand erreicht die T- Aktie am 6. März 2000 mit 103,50 Euro, ihren niedrigsten am 5. Juni 2012 mit 7,71 Euro. Dem ersten Börsengang vorausgegangen war eine beispiellose Werbekampagne, die die Deutschen für Aktien als attraktive Anlageform interessieren sollte. Im Mittelpunkt der Kampagne stand der Schauspieler Manfred Krug.

SIM Karte in einer Hand.

Erster Prepaid Tarif von T-Mobile startet

Mit den Prepaid-Karten beginnt der Siegeszug des Mobilfunks. Die erste dieser Karten war Telly D1 Xtra von T-Mobile. Der Kunde zahlt pro Monat 50 DM, die er vertelefonieren kann. Bei Bedarf kann über den Anruf bei einer Hotline oder durch den Kauf eines „Telefonschecks“ das Konto bis auf 350 DM aufgefüllt werden.

Foto vom Innenraum der Festhalle auf dem Frankfurter Messegelände.

Erste öffentliche Hauptversammlung in Frankfurt

In der Festhalle auf dem Frankfurter Messegelände lockt die erste öffentliche Hauptversammlung der Deutschen Telekom AG rund 10.000 Aktionäre an. Die Rede von CEO Ron Sommer wird zeitgleich ins Internet gestellt.

Bundeskanzler Helmut Kohl und Ron Sommer beim Festakt zum Abschluss des Aufbau Ost.

Deutsche Einheit: Offizieller Abschluss des Aufbau Ost

Bei einem Festakt in Neubrandenburg übergibt Ron Sommer (rechts im Bild) das Telekommunikations-Netz symbolisch an Bundeskanzler Helmut Kohl. Im Rahmen des Projekts „Telekom 2000“ wurde in Rekordzeit die Telekommunikationsinfrastruktur in den neuen Bundesländern auf das Niveau der Bundesrepublik gehoben. Auf 16,5 Millionen DDR-Bürger kamen vor dem Programm 1,8 Millionen Telefonanschlüsse, und Mobilfunkstrukturen und Kabelfernsehen waren nicht vorhanden. Innerhalb von sieben Jahren wurde die Zahl der analogen Telefonanschlüsse auf 7,6 Millionen mehr als vervierfacht. Hinzu kamen noch über 1,1 Millionen ISDN-Kanäle.

ymbolbild Digitalisierung des Netzes

Digitalisierung des Telekom-Netzes abgeschlossen

Mit Abschluss der Digitalisierung des Netzes in Deutschland im Dezember 1997 sind alle örtlichen Vermittlungsstellen digitalisiert. Mit dieser Maßnahme soll das Telekom-Netz befähigt werden, auch Wettbewerber zuzulassen. Sieben Jahre nach der Einheit hat Deutschland das modernste Telekommunikationsnetz der Welt.

T-Logo auf dem Dach eines Telekom Gebäudes

Neue Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation

Das Bundesministerium für Post und Telekommunikation wird 1949 unter dem Namen Bundesministerium für Angelegenheiten des Fernmeldewesens errichtet, später in Bundesministerium für das Post- und Fernmeldewesen umbenannt und erhält schließlich 1989 seine letzte Bezeichnung. Ende 1997 wird es nach fast 49 Jahren infolge der Privatisierung des Post- und Fernmeldewesens aufgelöst. Am 1. Januar 1998 nimmt stattdessen die neue Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation unter ihrem Präsidenten Klaus-Dieter Scheurle ihre Arbeit auf. Mit der Marktöffnung wird der deutsche Telekommunikationsmarkt ab 1998 einer der liberalsten Märkte der Welt.

Symbolbild Kabel

Vereinfachte Kommunikation zwischen Berlin und Bonn

Wir schreiben den 5. Februar 1998 als das Bundesinnenministerium den Auftrag an die Deutsche Telekom AG erteilt, nach dem Regierungsumzug einen multimedialen Informationsverbund Berlin-Bonn zu realisieren. Für die Kommunikation zwischen den Bundesbehörden soll die Telekom eine exklusive Glasfaserinfrastruktur, Übertragungs- und Vermittlungstechnik sowie ein Netzmanagement-System auf dem neuesten Stand der Technik bereitstellen. Die Anbindung der Standorte erfolgt mit einer Bandbreite von bis zu 155 Megabit pro Sekunden auf Basis der ATM- (Asynchroner Transfer Mode) und ISDN-Technologie. Geplant sind 30.000 Nutzer an 100 Standorten.

Symbolbild Kabel

ADSL – Schnelles Internet im Pilottest

Am 15. Juni 1998 startet die Deutsche Telekom AG ein Pilotprojekt für breitbandige Multimedia-Anwendungen in Zusammenarbeit mit dem Land Nordrhein-Westfalen und der Initiative NRW. Grundlage ist die neue Technologie der Asymmetrical Digital Subscriber Line, kurz ADSL genannt. 450 Privathaushalte und Unternehmen in Bonn, Köln, Dortmund und Düsseldorf erproben eine rund 50-mal schnellere Datenkommunikation auf dem Kupferkabel.

Koaxialkabel mit Stecker

Gründung Kabel Deutschland GmbH

Planmäßig zum Jahresbeginn 1999 gliedert die Deutsche Telekom AG ihr Kabelgeschäft aus und gründet die neue Tochter Kabel Deutschland GmbH in Bonn für das gesamte Kabelgeschäft einschließlich aller technischen Anlagen. Zum 1. Februar folgt die Gründung einer zweiten Tochter, der zentralen Servicegesellschaft MediaServices GmbH in München, die als zentraler Dienstleister für Inhalte und Programme fungiert. Noch im selben Jahr wird der Verkaufsprozess des Kabelgeschäfts eingeleitet.

Telekom Logo

Geplante Fusion mit Telecom Italia scheitert letztendlich

Die Deutsche Telekom arbeitet intensiv an ihrer Internationalisierungs- und Globalisierungsstrategie. Geplant ist eine Fusion mit der Telecom Italia mit dem Ziel, zu Europas führendem globalen Telekommunikationsunternehmen aufzusteigen. Über 100 Millionen Kunden auf der ganzen Welt, ein Drittel der Bevölkerung und mehr als ein Drittel der führenden Unternehmen in Euroland sollen Zugang zu den Netzen der beiden Unternehmen erhalten. Der Mobilfunksektor würde mit mehr als 33 Millionen Teilnehmern weltweit immens gestärkt. Letztendlich scheitert die Fusion. Dennoch wird der Weg einer Internationalisierung und Globalisierung konsequent weiterverfolgt.

Porträt von Robert T-Online

Hochgeschwindigkeit: Startschuss für T-DSL

Im Jahr 1999 beginnt die T-DSL Vermarktung zunächst für Geschäfts- und kurze Zeit später für Privatkunden. Die schnelle Datenleitung wird auf Basis der ADSL-Technik über die Kupferdoppelader normaler Telefonleitungen realisiert.

Dr. Ron Sommer und Hans Eichel in der Frankfurter Börse.

Zweiter Börsengang platziert 286 Millionen Aktien

Im Juni 1999 folgt der zweite Börsengang. Im Rahmen einer Kapitalerhöhung werden rund 286 Millionen Aktien über ein europaweites Verkaufsangebot an private Anleger platziert. Der Ausgabepreis liegt bei 39,50 Euro. Für Privatanleger gibt es einen reduzierten Ausgabepreis von 37,50 Euro. Zudem werden wieder Treue-Aktien nach einer Haltefrist von rund 14 Monaten angeboten. Insgesamt kann ein Emissionserlös von 11 Milliarden Euro verzeichnet werden.

Pressekonferenz zum One 2 One Kauf mit Jürgen Kindervater, Dr. Ron Sommer, Tim Samples, Kai-Uwe Ricke, Jeffrey A. Hedberg.

Erwerb von One 2 One stärkt Europastrategie

Mit der Übernahme des britischen Mobilfunkanbieters One 2 One für 6,7 Milliarden Pfund wird ein weiterer Schritt auf dem Weg zum führenden Mobilfunkanbieter in Europa unternommen. Nach einem Zusammenschluss mit dem britischen Mobilfunkgeschäft von France Telecom wird das Gemeinschaftsunternehmen Everything Everywhere im Jahr 2016 wieder verkauft. Im Gegenzug erhält die Deutsche Telekom für ihre Anteile eine Beteiligung von rund 12 Prozent an der British Telecom Group. Dahinter steht die Überlegung, dass langfristig integrierte Geschäftsmodelle mit Festnetz- und Mobilfunk-Aktivitäten im Wettbewerb besser Chancen haben als reine Mobilfunker.

Wolfgang Keuntje, Geschäftsführer Online Pro Dienste GmbH, beim T-Online Börsengang am 17. April 2000 an der Frankfurter Börse.

T-Online: Das Internet ist börsenreif

Am 17. April 2000, nur zwei Tage nach Bekanntgabe des Emissionspreises von 27 Euro, werden die T-Online-Aktien in den Handel im „Neuen Markt“ der Frankfurter Börse eingeführt. T-Online erreicht damit eine Marktkapitalisierung von 32,6 Milliarden Euro.

Das Emissionsvolumen des öffentlichen Angebots von gut 106 Millionen Aktien ist mit einer rund 2,1 Milliarden Aktien umfassenden Nachfrage rund 20fach überzeichnet.

Im Jahr 2000 findet bereits der dritte Börsengang der Deutschen Telekom statt.

Bund platziert im dritten Börsengang 200 Millionen Aktien

Im Juni 2000 werden im Rahmen des dritten Börsengangs der Deutschen Telekom erstmals 200 Millionen Aktien des Bundes aus dem Bestand der Kreditanstalt für Wiederaufbau über die Börse veräußert. Der Ausgabepreis liegt bei 66,50 Euro. Für Privatanleger gibt es wieder einen reduzierten Preis von 63,50 Euro. Darüber hinaus werden wiederum Treue-Aktien angeboten, dieses Mal nach einer Haltefrist von 18 Monaten.

Die Anteile an der ungarischen Matáv werden auf 60 Prozent erhöht.

Die Internationalisierung nimmt ihren Lauf

Das Jahr 2000 ist gekennzeichnet von mehreren Übernahmen und Beteiligungen. Die Deutsche Telekom erhöht den Anteil am österreichischem Mobilfunkbetreiber max.mobil auf 100 Prozent. Außerdem übernimmt sie die Mehrheit an der ungarischen Matáv, indem sie ihre Anteile auf 60 Prozent erhöht. Auch an der Slovenské Telekomunikácie (Slowakei) ist die Telekom nun mit einer Mehrheit beteiligt. Im September beteiligte sich die Telekom über ihre Mobilfunk-Holding T-Mobile International an der Gründung des niederländischen Mobilfunkbetreibers Ben. 2002 erfolgt die vollständige Übernahme.

Außenaufnahme eines VoiceStream Ladens in New York

Von Europa über den Atlantik

Die Deutsche Telekom wagt einen Schritt in den nordamerikanischen Markt: Am 24. Juli 2000 schließt sie eine Vereinbarung zum Kauf der Mobilfunkanbieter Voice Stream Wireless Corporation und Powertel, später als T-Mobile USA bezeichnet, und wird damit zum weltweit führenden GSM-Anbieter. Mit 18,5 Prozent Kundenzuwachs im ersten Quartal ist Voice-Stream der am schnellsten wachsende Betreiber in den USA.  Gemeinsam mit amerikanischen Unternehmen verfügt die Deutsche Telekom nun über eine Reichweite von 375 Millionen potenziellen Mobilfunkkunden – gemessen an der Zahl erreichbarer Kunden bei Mehrheitsbeteiligungen. Zusätzlich wird die Übernahme des kleineren Unternehmens Powertel vereinbart.

Symbolbild Funkturm

Teuer aber wichtig: Deutsche UMTS-Lizenzen für T-Mobile

Am 18. August 2000 ersteigert die Mobilfunktochter T-Mobile für insgesamt 16,7 Milliarden Mark bei der Auktion der deutschen UMTS-Frequenzen zwei Frequenzblöcke von jeweils 2 mal 5 MHz im gepaarten Spektrum sowie einen 5 MHz-Block. Die Startvoraussetzungen sind für das Unternehmen - als etablierter GSM-Netzbetreiber mit einer Kundenbasis von dato bereits mehr als 15 Millionen Nutzern - ausgezeichnet. Die hohen Kosten für den Erwerb der zeitlich auf rund 20 Jahre begrenzten UMTS-Lizenzen sorgen in den folgenden Jahren immer wieder für kontroverse Diskussionen, weil sie den Investitionsspielraum beim Netzaufbau belasten.

T-Systems Logo

T-Systems Systemhaus entsteht

Mit Sitz in Frankfurt am Main wird am 21. September 2000 die T-Systems International GmbH gegründet. Die Telekom fasst ihre bisherigen Tochtergesellschaften DeTeSystems, DeTeCSM, Detecon, T-Data, T-Nova, die Konzernbereiche Datenkommunikation und Media Broadcast sowie das von Daimler erworbene debis Systemhaus so zusammen. Sie bündelt so das gesamte Systemlösungsgeschäft und bietet als erstes Unternehmen Telekommunikation und Informationstechnologie global aus einer Hand an. T-Systems ist damit nach IBM das zweitgrößte Systemhaus in Europa.

Montage des T-Logos auf dem Kölner Fernsehturm.

Einführung der Vier-Säulen Strategie

2001 geht der Konzernumbau im Rahmen der Vier-Säulen Strategie weiter. Ab dem 1. Januar führt der Telekom Konzern sein Geschäft in der Struktur seiner vier Divisionen: T-Com, T-Systems, T-Mobile und T-Online. Zeitgleich wird der Telekom-Vorstand anhand dieser Säulen neu strukturiert. Josef Brauner übernimmt das Ressort CS (T-Com und T-Systems), Kai-Uwe Ricke führt das Ressort MO (T-Mobile und T-Online). Gerd Tenzer übernimmt das neu zugeschnittene Ressort „Produktion und Technik“.

Diagramm zur Kundenentwicklung bei VoiceStream

Erfolgsgeschichte VoiceStream

Im Jahresverlauf kann VoiceStream die Kundenzahl um mehr als 45 Prozent steigern und schließt das Jahr 2001 schließlich mit eine Rekordquartal ab. Neben dem Weihnachtsgeschäft haben sich dabei Kundenbindungsmaßnahmen positiv ausgewirkt. So konnte sich VoiceStream von einer sonst eher schwachen Marktentwicklung deutlich absetzen.

Tefonierende Frau in den USA

T-Mobile wird erster transatlantischer GSM-Mobilfunkanbieter

Mit der Übernahme der beiden US Mobilfunkanbieter VoiceStream und Powertel Ende Mai 2001 für einen Kaufpreis von insgesamt rund 40 Milliarden Euro wird T-Mobile International zum ersten transatlantischen GSM-Mobilfunkanbieter weltweit. Als Testimonials fungieren die beiden Tennis-Legenden Steffi Graf und Andre Agassi.

T-Online Logo auf dem Dach der T-Online Zentrale.

T-Online kooperiert mit BILD und ZDF

Durch eine Vielzahl von Kooperationen mit renommierten Partnern wie dem ZDF oder BILD wird der Ausbau von T-Online zu einem führenden Internet-Media-Network vorangetrieben. Das Portal steigert seine Kundenzahl um 35 Prozent, den Segment-Umsatz um 28,5 Prozent. Dies geschieht nicht zuletzt aufgrund einer neuen kunden- und ertragsorientierten Tarifstruktur sowie der forcierten Entwicklung von neuen, hochwertigen und kostenpflichtigen Content-Angeboten.

Außenaufnahme der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom

Telekom eröffnet neue Hauptstadtrepräsentanz

Bundeskanzler Gerhard Schröder und Telekom Chef Ron Sommer eröffnen am 7. Februar 2002 die neue Hauptstadtrepräsentanz an der Französischen Straße in Berlin. Das ehemalige Kaiserliche Haupttelegrafenamt wurde 1863 errichtet. Rund zwei Jahre nach der Eröffnung des restaurierten Bauteils in der Jägerstraße im Jahr 2000 wird nach Fertigstellung des Anbaus in der Französischen Straße die Hauptstadtrepräsentanz offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Mit dem Atrium steht eine rund 20 Meter hohe Veranstaltungshalle zur Verfügung. An das Atrium schließt sich ein siebengeschossiges Bürogebäude an, das rund 120 Arbeitsplätze bietet.

Öffentliche T-Mobile Werbung in London

T-Mobile Day in London, Wien und Prag

Die Präsenz unter dem gemeinsamen Markennamen T-Mobile ist Ziel der umfangreichen Markenmigration im Jahr 2002. Am 18. April findet daher in London, Wien und Prag der T-Mobile Day statt. Dieser Tag markiert den zeitgleichen Start der Marke „T-Mobile“ in Großbritannien, Österreich und Tschechien. Begleitet wird er mit drei zeitgleichen Pressekonferenzen und Show-Veranstaltungen.

Symbolbild FC Bayern München

Telekom wird Hauptsponsor des FC Bayern München

Zum 1. Juli wird die Deutsche Telekom neuer Hauptsponsor des Fußballclubs FC Bayern München und löst dort den Autobauer Opel ab. Der Vertrag hat zunächst eine Laufzeit von sechs Jahren und sichert der Telekom umfangreiche Kommunikations- und Werberechte. Auf dem Trikot findet sich zunächst die Marke „T-Mobile“ um die Umstellung der europäischen Tochtergesellschaften auf die neue einheitliche Marke zu unterstützen. Die Bayern sind fortan ständiger Bestandteil der Kommunikation der Telekom.

Pressekonferenz von Dr. Ron Sommer zu seinem Rücktritt

Ron Sommer tritt zurück

Am 16. Juli beschließt der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom in seiner Sitzung, Helmut Sihler für die Dauer von sechs Monaten vorübergehend zum Vorstandsvorsitzenden einzusetzen. Helmut Sihler war vom 1. Juli 1996 bis 2000 Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Telekom. Nach dem Rücktritt von Ron Sommer wird er bis zum Amtsantritt Kai-Uwe Rickes im November 2002 Interims-Vorstandsvorsitzender des Konzerns.

T-Mobile Flaggen vor Gebäude.

Aus VoiceStream wird T-Mobile USA

In den USA wird die Marke VoiceStream durch T-Mobile USA ersetzt. Als prominente Werbefigur für die Umstellung wird die Schauspielerin Catherine Zeta-Jones gewonnen.

Telekom Zentrale bei Nacht

Raus aus den Schulden

Mit dem Programm „6 plus 6“ soll die Entschuldung und das Wachstum der Deutschen Telekom vorangetrieben werden. Sechs Milliarden Euro sollen aus dem Verkauf von nicht-strategischen Beteiligungen direkt in die Entschuldung fließen. Weitere sechs Milliarden Euro sollen aus dem Free Cash-Flow des operativen Geschäfts erwirtschaftet werden. Das Programm wird im dritten Quartal 2003 schneller und mit einem höheren Schuldenabbau als geplant vorzeitig abgeschlossen.

Überflutete Telefonzelle in Jeßnitz

Jahrhundert-Hochwasser sorgt für Ausfälle

Das Hochwasser im August 2002 geht in die sächsischen Geschichtsbücher ein. Große Teile des Festnetzes aber auch Mobilfunkstandorte fallen tagelang aus. In letzter Sekunde gelingt es, die wichtige Zentralvermittlungsstelle in Dresden vor den Fluten zu sichern. Entlang vieler Straßen und Brücken im Elbgebiet werden Kabel von den Wasserfluten zerrissen und Vermittlungseinrichtungen unter Wasser gesetzt.

Porträt Kai-Uwe Ricke

Kai-Uwe Ricke wird neuer Vorstandsvorsitzender

Mit Wirkung zum 15. November 2002 wird Kai-Uwe Ricke zum neuen Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom AG bestellt. Im Januar 1998 kam Ricke zur Deutschen Telekom und übernahm zunächst den Vorsitz der Geschäftsführung der DeTeMobil. Unter seiner Leitung wurde durch die Konzentration auf das Kerngeschäft T-D1 die Basis für die Rückeroberung der deutschen Marktführerschaft gelegt. Im Februar 2000 übernahm Ricke den Vorstandsvorsitz der neu gegründeten T-Mobile International AG, im Mai 2001 wurde er in den Vorstand der Deutschen Telekom berufen, wo er als Chief Operating Officer für die Mobilfunk- und Online-Aktivitäten der Deutschen Telekom verantwortlich war.

T-Com Werbung im Münchner Olympiastadion

T-Com mit eigenem Markenauftritt

Im Jahr 2003 geht T-Com, die Festnetztochter der Deutschen Telekom, mit einem eigenen Markenauftritt an die Öffentlichkeit. Neben T-Mobile, T-Online und T-Systems, die dem Kunden schon länger als Marken bekannt sind, bekommt nun auch T-Com, als Spezialist für Festnetzlösungen, ein eigenständiges Profil. Viele Produkte und Angebote aus dem Festnetzbereich, die die Kunden bisher unter dem Namen „Deutsche Telekom“ kannten, haben künftig einen neuen Absender: „T-Com“.

Unter dem Motto „Alles, was uns verbindet“ startet die Deutsche Telekom ihre neue Imagekampagne.

Imagekampagne: „Alles, was uns verbindet“

Unter dem Motto „Alles, was uns verbindet“ startet die Deutsche Telekom ihre neue Imagekampagne. In TV-Spots und Anzeigen werden die Eckpunkte des neuen Konzernbildes „Qualität, Effizienz und Innovation“ visualisiert. Erklärtes Ziel ist es, das „T“ als Gütesiegel zu etablieren.

Koaxialkabel mit Stecker

Telekom trennt sich endgültig vom Kabelgeschäft

Nachdem die Telekom 1999 mit dem Prozess zum Verkauf des Kabelgeschäfts startete und im Juli 2000 die unternehmerische Führung der Kabelgesellschaften in NRW und Hessen an ihre neuen Eigentümer überging, erfolgt nun der letzte Schritt. Die bislang bei der Deutschen Telekom verbliebenen 40 Prozent der Anteile an der Gesellschaft Kabel Baden-Württemberg werden abgegeben. Damit ist der Verkauf aller Kabel-Gesellschaften der Telekom abgeschlossen.

Antennenwechsel auf dem Kölner Fernsehturm

UMTS kann genutzt werden

T-Mobile Deutschland setzt ein Zeichen: Am 4. Mai 2004 startet der Mobilfunk-Marktführer als erster Netzbetreiber ein kommerzielles Angebot für ein UMTS-fähiges Mobiltelefon. Mit dem Nokia 7600 erleben T-Mobile Kunden jetzt die ganze Palette mobiler Breitbandkommunikation, denn dieses Gerät ermöglicht den mobilen Datenaustausch mit Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 384 Kilobit pro Sekunde und unterstützt Multimedia-Services wie die Mobile Jukebox und das Aufnehmen und Versenden von Videoclips, das sogenannte Video Messaging.

Kai-Uwe Ricke bei der Gründungsveranstaltung der Telekom Stiftung.

Gründung der Deutsche Telekom Stiftung

Am 11. Februar 2004 findet in Berlin die offizielle Gründungsveranstaltung der Deutsche Telekom Stiftung statt. Stiftungszweck ist es, den Wissens- und Ideentransfer zwischen Staat, Gesellschaft und Wirtschaft weiter zu fördern. Daher ist der Sitz der Stiftung in Bonn. Ausgestattet mit einem Kapital in Höhe von 50 Millionen Euro soll die gemeinnützige Stiftung dazu beitragen, die Entwicklung einer vernetzten Wissens- und Informationsgesellschaft national und international mit zahlreichen Projekten aus den Bereichen Bildung, Forschung und innovativen Technologien zu fördern.

Schriftzug Deutsche Telekom Laboratories

Telekom forscht in Berlin mit der TU

Im Jahr 2004 gründet die Deutsche Telekom zusammen mit der Technischen Universität Berlin das An-Institut Telekom Innovation Laboratories (T-Labs) als Public-Private Partnership. Gemeinsam wird im Umfeld der Informations- und Kommunikationstechnologien sowie digitaler Innovationen geforscht.

Telekom Logo

Aus vier Säulen werden drei

Pünktlich zum 1. Januar 2005 verschmelzen T-Com und T-Online zum neuen Geschäftsfeld „Breitband/Festnetz“. Damit stellt die Deutsche Telekom die Weichen für eine strategische Neuausrichtung - ganz im Sinne des Wandels zu einem kundenorientierten Dienstleistungsunternehmen und zur Förderung eines nachhaltig profitablen Wachstums. Mit dem Angebot aus einer Hand sollen nicht nur die Lieferung von Produkten und Technologien, sondern insbesondere der Mehrwert für den Kunden im Fokus stehen.

LKW-Maut Schild auf einer Autobahn

Toll Collect geht an den Start

Schon zu Beginn der 1990er Jahre beschließt die Bundesregierung, eine Lkw-Maut einzuführen. Im März 2002 wird schließlich das Gemeinschaftsunternehmen „Toll Collect“ gegründet, ein Joint Venture der Telekom (45 Prozent), Daimler (45 Prozent) und der französischen Cofiroute (10 Prozent), das kurz darauf den Zuschlag für den Betrieb des Mautsystems erhält. Nach einigen Verzögerungen muss der Start des Mautsystems verschoben werden. Am 1. Januar 2005 geht es dann an den Start. Seit 2006 läuft das System ununterbrochen mit voller Funktionalität. Die Betreibergesellschaft Toll Collect gehört seit September 2018 der Bundesrepublik Deutschland.

Außenaufnahme der T-Systems Zentrale in Frankfurt

Übernahme der gedas AG von Volkswagen

Am 15. Dezember 2005 gibt T-Systems die Übernahme der Volkswagen-Tochter gedas AG bekannt. Gleichzeitig vereinbaren die Telekom-Tochter und die Volkswagen AG einen Rahmenvertrag über IT-Leistungen im Wert von 2,5 Milliarden Euro für die Laufzeit von sieben Jahren. Ein Projektteam wird die Integration des Unternehmens mit 5.500 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von mehr als 600 Millionen Euro steuern. Die Integration der gedas AG soll T-Systems’ Position als einer der führenden Dienstleister für Informations- und Kommunikationstechnik stärken und mit mehr als 50 Auslandsstandorten in 13 Ländern entscheidend zum internationalen Wachstum von T-Systems beitragen.

Wohn- und Essbereich im Untergeschoss des T-Com Hauses in Berlin

T-Com Haus zeigt das Wohnen von Morgen

In Berlin stellt die Telekom im T-Com Haus modernste Technik für Zuhause vor. Interessenten bekommen die Möglichkeit, im T-Com Haus zu wohnen und innovative Telekommunikationslösungen im modernen Wohnambiente selbst auszuprobieren.

Plakat zur Tutanchamun Ausstellung an der Telekom Zentrale

Tutanchamun besucht Bonn

Rund 860.000 Besucher kommen in die Bonner Kunst- und Ausstellungshalle, um „Tutanchamun – das Goldene Jenseits“ zu erleben. Sie schaffen damit einen Besucherrekord. Die Deutsche Telekom hatte die Ausstellung mit den Grabbeigaben des legendären ägyptischen Pharaos im Rahmen ihrer Feier zum zehnjährigen Bestehen als Aktiengesellschaft ermöglicht.

Verschmelzungsbericht aus dem Jahr 2006

Verschmelzung T-Online

Die Deutsche Telekom gibt im Oktober 2004 bekannt, die Tochtergesellschaft T-Online International AG auf die Telekom verschmelzen zu wollen. Dies geschieht, um den Konzern zukunftssicher für das immer stärker zusammenwachsende Geschäft aus Telekommunikations- und Internet-Services aufzustellen. In der Hauptversammlung im April 2005 stimmen die T-Online-Aktionäre dem Vorhaben mit großer Mehrheit zu. Im Juni 2006 wird die Verschmelzung in das Handelsregister eingetragen.

Telekom Logo

32.000er Programm kommt ohne Kündigungen aus

Die unter anderem regulierungsbedingten Marktanteilsverluste hinterlassen ihre Spuren. Die Telekom kündigt an, dass für die Jahre 2006 bis 2008 insgesamt 32.000 Mitarbeiter von Stellenreduzierungen betroffen sind. Kündigungen werden vermieden. Der Personalabbau wird möglichst sozialverträglich durch Abfindungen, Altersteilzeit und Vorruhestandsregelungen abgefedert. Viele Mitarbeiter finden auch unterstützt durch die Telekom eigene Auffanggesellschaft Vivento neue Arbeitsplätze innerhalb des Konzerns oder kehren in den öffentlichen Dienst zurück.

Kai-Uwe Ricke bei seiner Rede auf der Hauptversammlung 2006

Blackstone erwirbt 192 Millionen T-Aktien

Am 24. April 2006 erwirbt die private Investment-Gesellschaft Blackstone 192 Millionen Telekom-Aktien von der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Dies entspricht einem Anteil von 4,5 Prozent des Grundkapitals der Deutschen Telekom. Die Deutsche Telekom AG begrüßt den Verkauf mit den Worten des Vorstandsvorsitzenden Kai-Uwe Ricke: „Wir freuen uns, mit Blackstone einen Anteilseigner gewonnen zu haben, der eine ausgewiesene Expertise im Bereich Telekommunikation hat.“ Mit der Transaktion sinkt der gemeinsame Anteil von Bund und Kreditanstalt an der Deutschen Telekom auf rund 33 Prozent.

Der Berliner Fernsehturm als magentafarbener Fußball

Sommermärchen: WM in Deutschland powered by Telekom

Die Deutsche Telekom ist einer der Gewinner der WM 2006. Das Unternehmen hat als bekanntester WM Sponsor in Deutschland zum Beispiel im Rahmen der Operation Alex den Berliner Fernsehturm zum WM-Wahrzeichen gemacht. Auch mit vielfältigen Diensten und Lösungen trägt die Telekom zum Gelingen der WM bei. WM Stadien wurden mit hochmoderner IT-Technik ausgestattet, T-Systems sorgt für die TV-Übertragung in alle Welt und bei T-Mobile rollt der Ball im Mobile TV.

René Obermann bei der Bilanzpressekonferenz 2007.

Kai-Uwe Ricke geht, René Obermann kommt

Mit Wirkung zum 13. November 2006 legt Kai-Uwe Ricke sein Amt als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG nieder. Sein Nachfolger wird René Obermann, der zuvor Vorstand T-Mobile der Deutschen Telekom AG und seit Dezember 2002 gleichzeitig Vorstandsvorsitzender der T-Mobile International AG & Co. KG war. Mit insgesamt über 20jähriger Erfahrung in einer Branche, die von einem rasanten technologischen Wandel und permanent neuen Marktherausforderungen gekennzeichnet ist, haben für Obermann Kundenorientierung und Service hohe Priorität. Gleichzeitig will er das strikte Kostenmanagement entschieden fortführen.

Kundenberater bei der Arbeit im Servicecenter

Umbau Servicebereiche betrifft 45.000 Beschäftigte

Im Oktober kündigt die Deutsche Telekom an, ihre Servicebereiche umzubauen und Kosten zu senken. Dazu sollen rund 45.000 Beschäftigte der T-Com im Rahmen des Projekts „T-Service“ in neue Servicegesellschaften ausgegliedert werden.

Preisübergabe an den 100.000. Entertain Kunden.

Neue Produkte und Services werden angeboten

Das Jahr 2007 ist gekennzeichnet von einigen neuen Produkten und Services. Unter dem Motto „Kommunikation so einfach wie Fastfood“ bietet congstar, die neue Zweitmarke der Deutschen Telekom, flexible und einfache Tarife fürs Surfen und Telefonieren ohne Mindestvertragslaufzeit. Im Rahmen der IFA startet das IPTV-Angebot „Entertain“, und Samstage sind ab jetzt auch Service-Tage für den Telekom Kundendienst.

Telekom-Zeppelin in Friedrichshafen

T-City Friedrichshafen – die moderne Stadt

Im Jahr 2006 startet die Deutsche Telekom den T-City Wettbewerb. Eine deutsche Stadt zwischen 25.000 und 100.000 Einwohnern soll mit hochmoderner Breitband-Technologie und innovativen Kommunikationslösungen ausgestattet werden. Der Gewinner: Friedrichshafen am Bodensee. Insgesamt investiert die Telekom in den kommenden Jahren bis zu 115 Millionen Euro in den Aufbau einer modernen Infrastruktur. Zu den konkreten Dienstleistungen gehört zum Beispiel ein E-Ticketing Dienst für den Katamaran. In den folgenden Jahren wird das Thema Smart City für die Telekom immer wichtiger. So werden intelligente Lösungen wie die App „Park and Joy“ entwickelt, die seit 2017 per Algorithmus den geeignetsten Parkplatz am Zielort findet und die Navigation übernimmt.

Bandenwerbung T-Home in der Allianz Arena

Neue Strategie setzt auf Wachstum

Die Telekom will ihre Kunden überzeugen und sich als Dienstleister für die persönliche und soziale Vernetzung der Menschen positionieren. Die vier Schwerpunkte der neuen Strategie sind: Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland sichern, Wachstum im Ausland durch Mobilfunk, Wachstum durch neue Internet-Trends und der Ausbau des ICT-Geschäfts für Großkunden. Zudem kündigt der Vorstand eine radikale Vereinfachung des Markenauftritts an – zur besseren Kundenorientierung. T-Home wird künftig für Angebote zu Hause stehen, T-Mobile für Angebote unterwegs.

Menschen beim Warnstreik

Streiks begleiten T-Service

Begleitet von monatelangen Warnstreiks und Streiks stimmt die ver.di Verhandlungskommission in Bad Neuenahr nach einem abschließendem Verhandlungsmarathon von sieben Tagen und sieben Nächten schließlich der internen Auslagerung der Servicemitarbeiter am 20. Juni zu. Die geplanten Gehaltsreduzierungen von 6 Prozent werden sozialverträglich abgefedert. Es folgt der Aufbau von drei neuen Konzerngesellschaften: Deutsche Telekom Technischer Service GmbH, Deutsche Telekom Netzproduktion GmbH, Deutsche Telekom Kundenservice GmbH.

iPhone im Telekom Shop

iPhone revolutioniert Mobilfunk

Es kann mit Fug und Recht behauptet werden, dass die Einführung des iPhones den Mobilfunkmarkt revolutioniert hat. Es verstärkt den Trend zur mobilen Internetnutzung und eröffnet damit ganz neue Möglichkeiten. Ab dem 9. November bietet die Telekom exklusiv das erste Apple iPhone in ihren Shops an. Im darauffolgenden Jahr startet auch der Verkauf in Österreich und den Niederlanden, sowie Kroatien, Tschechien, Ungarn, Polen und der Slowakei.

Team Telekom Empfang nach der Tour de France 1997 in Bonn.

Das Ende einer Ära – Telekom beendet Radsportengagement

Das Team Telekom – ab 2004 Team T-Mobile – ist wohl jedem Radsportfan noch ein Begriff. Von 1991 bis 2007 tritt die Deutsche Telekom als Sponsor im Radsport auf. In dieser Zeit konnte das Team große Erfolge verzeichnen, unter anderem die Tour de France Siege von Bjarne Riis und Jan Ullrich bei der Tour de France 1996 und 1997 und den sechsmaligen Gewinn des Grünen Trikots durch Erik Zabel. Am 27. November 2007 beendet die Deutsche Telekom schließlich mit sofortiger Wirkung ihr Engagement im Radsport. Grund dafür sind die Doping-Skandale, die das Ansehen der Sportart massiv schädigen.

Die OTE Zentrale in Griechenland

Telekom beteiligt sich an griechischer OTE

Im Mai 2008 schließt die Deutsche Telekom Verhandlungen mit einer privaten Investoren Gruppe und der Regierung Griechenlands hinsichtlich eines Investments in das griechische Telekommunikationsunternehmen OTE erfolgreich ab. Die Deutsche Telekom erwirbt hierfür Anteile von 25 Prozent plus einer Stimme an OTE. Die Beteiligung wird in den Folgejahren auf 45 Prozent bis Ende 2018 ausgebaut.

Foto von einem Computer in einer Vermittlungsstelle

Missbräuchliche Nutzung von Verbindungsdaten

Am 14. Mai 2008 schaltet die Deutsche Telekom die Staatsanwaltschaft ein und erstattet Anzeige. 2005 und 2006 soll es zu Fällen missbräuchlicher Nutzung von Verbindungsdaten gekommen sein. Die Vorwürfe betreffen keine rechtswidrige Nutzung von Gesprächsinhalten, also kein Abhören von Gesprächen. Bei den genannten Verbindungsdaten handelt es sich um Angaben zu Teilnehmer, Uhrzeit und Länge. Bereits im Sommer 2007 war das Unternehmen aufgrund interner Hinweise einem Einzelfall nachgegangen und konnte diesen Vorfall aufklären. Die in dieser internen Ermittlung gefundenen Erkenntnisse haben zu weitreichenden personellen und organisatorischen Veränderungen geführt. Durch ein 10 Punkte Programm, die Einführung eines öffentlichen Datenschutzberichtes sowie der Bündelung aller künftigen Konzernaktivitäten für besseren Datenschutz in einem eigenen Vorstandsbereich unter der Leitung von Manfred Balz, schafft das Unternehmen mehr Transparenz.

„Life is for sharing” Schriftzug

Neuer Markenslogan: „Erleben, was verbindet“

Die Telekom erhält einen neuen, einheitlichen Markenslogan. Die Idee dahinter: Das Leben hält viele große und kleine persönliche Erlebnisse bereit, die Menschen miteinander teilen möchten. Zu diesen Erlebniswelten will die Telekom ihren Kunden mit den besten Kommunikations- und Servicediensten einen einfachen Zugang verschaffen – via Telefon, Internet und internetbasiertem Fernsehen – und das von zu Hause und unterwegs. Über einen ganz besonderen TV-Spot mit Paul Potts erreicht die Kampagne eine große Aufmerksamkeit.

VDSL-Ausbau: Arbeiten vor Ort

Telekom treibt Breitbandausbau voran

Die Telekom will Deutschland flächendeckend mit Highspeed-Internetzugängen versorgen. Seit 2007 wurden dafür 600 Millionen Euro bereitgestellt – davon 200 Millionen zur Erschließung des ländlichen Raums. Und das neue VDSL-Glasfasernetz wird bis Jahresende in 50 Städten verfügbar sein. Im August kann das Unternehmen seinen zehnmillionsten DSL-Kunden begrüßen.

Rennradfahrerin mit Beinprothese

Engagement für Behindertensport

Seit zwei Jahren engagiert sich die Deutsche Telekom für den Behindertensport und die internationale paralympische Bewegung. Dank des Förderprogramms von Deutscher Telekom und Allianz konnten sich die über 50 Athleten des „German Paralympics Top Teams“ optimal auf die Paralympics 2008 in Peking vorbereiten.

Symbolbild Hauptversammlung

Trennung zwischen Festnetz und Mobilfunk wird aufgehoben

Erneut baut die Telekom ihre Unternehmensstruktur um. Die Trennung zwischen Festnetz und Mobilfunk wird aufgehoben. Produktentwicklung, IT und Technik werden europaweit gebündelt. Die Umstrukturierung und die damit verbundene Zusammenlegung des deutschen Festnetz- und Mobilfunkgeschäfts wird auf einer außerordentlichen Hauptversammlung im November 2009 von den Aktionären beschlossen.

Vortrag von von Christopher Schläffer zum Thema Connectivity

Messehighlights auf der CeBIT und IFA

Auf der CeBIT stellt die Deutsche Telekom ein neuartiges, integriertes Produktportfolio für vernetztes Leben und Arbeiten vor. Im Fokus steht dabei der universelle Zugriff auf Anwendungen, Inhalte und persönliche, soziale Netzwerke – unabhängig von Endgerät oder Zugangsnetz. Ob persönliche Kontakte, Kommunikationsdienste oder Fotos, Videos und Musik – alles kann gleichzeitig und bequem über PC Mobiltelefon und Fernsehgerät genutzt, verwaltet und mit anderen geteilt werden. Auf der IFA präsentiert die Telekom das neue Mediacenter. Damit können Kunden Bilder, Adressen oder E-Mails online speichern und via Handy, Entertain und PC darauf zugreifen.

LIGA total! Präsentation auf der Cebit

Entertain und LIGA total! begeistern

In Deutschland wurde das internetbasierte TV-Angebot Entertain schon mehr als eine Million Mal verkauft. Dazu hat auch der Erfolg des Produkts LIGA total! beigetragen, das die Telekom seit Sommer 2009 anbietet. Die Kunden können die Spiele der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga sowohl zuhause am Fernsehen in HD-Qualität als auch unterwegs per Mobiltelefon verfolgen.

Symbolbild Frauenquote

Telekom will mehr Chefinnen

Als erstes Dax-30-Unternehmen führt die Deutsche Telekom eine Frauenquote ein. 30 Prozent der oberen und mittleren Führungspositionen im Unternehmen sollen weltweit mit Frauen besetzt werden. Neben der Erweiterung ihres Talentpools verspricht sich die Deutsche Telekom durch mehr Vielfalt im Management langfristig eine höhere Wertschöpfung für das Unternehmen. Studien belegen, dass Unternehmen mit einem höheren Frauenanteil ein signifikant besseres Unternehmensergebnis und höhere Rentabilität erzielen. Anleger und Fonds achten außerdem verstärkt auf nachhaltiges Wirtschaften, wozu auch die Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen gehört.

Aufsteller zu One Company

One Company bündelt Festnetz und Mobilfunkaktivitäten

Die Festnetz- und Mobilfunksparten des Konzerns werden unter einer neuen Geschäftsführung zusammengelegt. So startet am 1. April 2010 die neue One Company unter dem Namen Telekom Deutschland GmbH. Sie soll ihren Privat- und Geschäftskunden Produkte und Services aus einer Hand anbieten. Das operative Segment umfasst sämtliche Aktivitäten des Festnetz- und Mobilfunkgeschäfts in Deutschland.

LTE-Antenne in Kyritz

Startschuss für den neuen LTE Standard

Die Deutsche Telekom hat sich bei der bislang größten deutschen Frequenzversteigerung insgesamt 95 MHz an Spektrum gesichert. Damit soll der Netzausbau im Mobilfunk weiter vorangetrieben und den Kunden eine noch bessere Breitbandversorgung ermöglicht werden. Mit dem Erwerb der Frequenzen und dem entsprechendem Netzausbau kann die Telekom so die Grundlage für die Einführung von LTE (Long Term Evolution) legen und damit Bandbreiten von mehr als 100 Mbit/s anbieten. Die ersten LTE-Basisstationen werden in Kyritz und Ziesar in Brandenburg eingerichtet. Weitere 1000 sollen folgen.

Kundenberaterin im Telefonat

Facebook Fanpage „Telekom Hilft“ startet

Nach dem Erfolg des Twitter-Accounts „Telekom Hilft“ erweitern der Internet Vertrieb und Service sowie das Kompetenzcenter des Kundenservice ihre Präsenz auf einen weiteren Social Media Kanal: Facebook. Ein Team aus zwölf Mitarbeitern in Kiel steht den Facebook Nutzern mit unkomplizierter und schneller Hilfe sowie Tipps und Tricks zur Verfügung.

Symbolbild Telekom in Polen

Telekom sichert sich Eigentum an polnischer PTC

Die Deutsche Telekom hat eine Vereinbarung mit der französischen Vivendi und der polnischen Elektrim sowie den Gläubigern von Elektrim abgeschlossen. Die Vereinbarung sichert der Telekom das alleinige, vollständige und unumstrittene Eigentum an dem polnischen Mobilfunk-Unternehmen Polska Telefonia Cyfrowa (PTC).

USA-Flagge vor Hochhäusern

T-Mobile USA und AT&T – Kartellbehörde untersagt Fusion

Die Deutsche Telekom vereinbart mit AT&T den Verkauf von T-Mobile USA für 39 Milliarden US Dollar. Im Gegenzug soll die Telekom eine Beteiligung von bis zu 8 Prozent an dem führendem US-amerikanischen Telekommunikationsunternehmen erhalten. Im Dezember 2011 signalisieren die US-Kartellbehörde und die Telekommunikationsaufsicht ihren Widerstand gegen die Verkaufspläne. Die Deutsche Telekom erhält eine Rekord-Ausfallzahlung von 3 Millarden US-Dollar sowie ein umfassendes Paket aus AWS-Mobilfunk-Frequenzen.

Foto von Claudia Nemat, René Obermann und Marion Schick

René Obermann holt zwei Frauen in den Vorstand

Zwei Frauen werden den Vorstand der Deutschen Telekom verstärken. Am 1. Oktober 2011 stellt der Vorstandsvorsitzende René Obermann Claudia Nemat und Marion Schick der Öffentlichkeit vor. Claudia Nemat übernimmt ab sofort den Vorstandsbereich Europa, während Marion Schick im Mai 2012 die Nachfolge von Personalvorstand Thomas Sattelberger antreten wird.

Symbolbild Telekom in Polen

Aus PTC wird T-Mobile Polska

Ab dem 5. Juni 2011 wird die polnische PTC in T-Mobile Polska umbenannt. Über 1000 PTC-Shops werden umgestaltet und dem Markenauftritt von T-Mobile angepasst. Die Einführung der globalen Marke T-Mobile auf dem polnischen Markt bedeutet nicht nur eine Änderung des Namens und des Erscheinungsbildes eines der größten polnischen Mobilfunknetze, sondern auch ein neues Produkt- und Serviceportfolio.

Symbolbild Mobilfunk und Festnetz

Telekom führt ihre Netze zusammen

Die Deutsche Telekom setzt weiterhin auf das Wachstumsfeld mobiles Internet. Mit seiner neuen Strategie „Telco plus“ will der Konzern mobile und feste Netze zusammenführen und neue Dienste und Services ins Netz bringen. Mit dem Daten-Roaming-Angebot „Travel & Surf“ bietet die Telekom einen Internet-Zugang schon ab 1,95 Euro pro Tag in allen Ländern der Europäischen Union. Zudem profitieren Telekom-Kunden, wenn sie in der EU reisen, von einer Flatrate für Daten-Roaming.

Ein Bündel Glasfaserkabel

Glasfaserausbau startet zur CeBIT

Zur CeBIT 2011 gibt die Deutsche Telekom den Startschuss für den Glasfaserausbau: Bis zu 160.000 Haushalte in zehn deutschen Städten sollen 2011 versorgt werden. Ausgewählte Teile der Städte Braunschweig, Brühl, Hannover, Hennigsdorf, Neu-Isenburg, Kornwestheim, Mettmann, Offenburg, Potsdam und Rastatt werden mit dem superschnellen Glasfasernetz versorgt. Die Telekom favorisiert die Fibre to the Home Lösung, d.h. Glasfaserleitungen bis in die Wohnungen der Kunden. Voraussetzung für den Ausbau und letztendlich auch für maximale Geschwindigkeiten sind moderne Gebäudenetze.

Glasfaserkabel vor einem Haus

Erste Kunden am neuen Glasfaser-Netz

Die Deutsche Telekom schließt in zwölf Glasfaser-Ausbaustädten Kunden ans Glasfaser-Netz an. Mit den neuen Anschlüssen sind Download-Geschwindigkeiten von bis zu 200 Mbit/s möglich. Die Upload-Geschwindigkeiten liegen bei bis zu 100 Mbit/s. Die hohen Übertragungsgeschwindigkeiten kommen auch den Entertain-Tarifen der Übertragung von TV- und Video-Angeboten in 3D und HD-Qualität zugute.

Symbolbild Cybersicherheit

Telekom Security lockt mit „Honeypots“

Die Honigtöpfe sind ausgelegt und die Angreifer im Internet bleiben auf den speziell präparierten Lockangeboten der Telekom kleben: Bis zu 400.000 Angriffe registriert die Telekom täglich. Die Erkenntnisse daraus nutzt sie, um die Sicherheit ihrer Systeme ständig weiter zu verbessern. Die „Honeypots“ sind nur eine der vielen Maßnahmen, mit denen die Telekom die deutlich verschärfte Gefahrenlage im Netz permanent analysiert. Sicherheit im Internet lässt sich jedoch nicht im Alleingang bewerkstelligen. Die Deutsche Telekom setzt auf Zusammenarbeit und veranstaltet 2012 erstmals einen IT-Sicherheitsgipfel der Deutschen Wirtschaft.

Symbolbild Telekom USA

Zusammenführung T-Mobile US mit Metro PCS

Die Deutsche Telekom will T-Mobile USA mit dem Mobilfunk-Anbieter MetroPCS zusammenführen und dadurch wachsen. Vollzogen wird die Fusion schließlich zum 1. Mai 2013. Damit erhält das US-Geschäft der Deutschen Telekom auch eine eigene Börsennotierung an der amerikanischen Technologie-Börse NASDAQ.

Porträt John Legere

T-Mobile USA – Erfolgreiche Un-Carrier Strategie

Am 26. März 2013 verkündet der neue CEO von T-Mobiles USA, John Legere, eine neue Strategie: Alle Kundenverträge und -tarife werden radikal vereinfacht („Simple Choice“) und günstige Endgeräte ohne Vertragsbindung angeboten; T-Mobile US wird zum „Un-Carrier“. Diese Strategie wird bis heute mit spektakulärem Erfolg fortgeschrieben: Hatte T-Mobile US Ende 2012 noch 33,4 Millionen Kunden, so wird schon allein im Jahr 2013 ein Zuwachs von 4,4 Millionen erzielt. Seitdem steigt die Kundenzahl von T-Mobile US in 28 Quartalen in Folge um jeweils über eine Million auf heute über 84 Millionen. T-Mobile US ist damit der am schnellsten wachsende Mobilfunkbetreiber in den USA.

Multifunktionsgehäuse vor einer Hauswand

Die ersten Vectoring Städte

Kunden in Albstadt-Ebingen, Bad Nenndorf, Hennigsdorf, Hosenfeld, Kalbach, Kevelaer, Löhne, Lübbecke, Neuhof-Hauswurz und Prenzlau können nun VDSL-Anschlüsse (Very High Speed Digital Subscriber Line) buchen. Die Deutsche Telekom hat in den zehn Ortsnetzen knapp 500 Multifunktionsgehäuse angeschlossen und knapp 300 Kilometer Glasfaser verlegt. Zunächst sind Geschwindigkeiten von maximal 50 Mbit/s möglich, ab der zweiten Jahreshälfte 2014 soll das Tempo dank Vectoring-Technik noch einmal deutlich erhöht werden. Vectoring ist eine Technologie, die über die bestehenden Kupferleitungen höhere Bandbreiten ermöglicht.

Spielende Kinder im Schnee

Rückkehrrecht für teilzeitarbeitende Mitarbeiter

Als eines der ersten deutschen Unternehmen führt die Deutsche Telekom für teilzeitarbeitende Mitarbeiter ein Rückkehrrecht bei Neuverträgen ein. Ab Januar 2014 können Teilzeitbeschäftigte von der „Rückkehrgarantie“ Gebrauch machen, um eine bestehende Teilzeitbeschäftigung vorzeitig zu beenden und zur ursprünglichen Wochenarbeitszeit zurückzukehren.

Porträt Tim Höttges

Chefwechsel: Obermann übergibt Staffelstab an Höttges

Zum 31. Dezember 2013 scheidet René Obermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG, auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen aus. Er übergibt nach 16 Jahren Tätigkeit für die Deutsche Telekom, davon sieben an der Spitze des Unternehmens, seine Aufgaben an den Finanzvorstand Timotheus Höttges. Höttges arbeitet seit 2000 für das Unternehmen. Bei der deutschen Mobilfunktochter begann er als Finanzgeschäftsführer und wurde 2004 Vertriebs- und Servicechef für die europäischen Mobilfunkaktivitäten der Deutschen Telekom. Im Dezember 2006 wurde er Konzernvorstand für das deutsche Festnetzgeschäft, im März 2009 rückte er an die Spitze des Finanzressorts.

Innenansicht eines Multifunktionsgehäuses

IP Migration im vollen Gange

Inmitten vieler größerer Länder in Europa kann Mazedonien für sich in Anspruch nehmen, sein Festnetz als erstes Land vollständig auf All-IP umgeschaltet haben. Zum Jahresende schließt auch die Slowakei die Umstellung ab. Bei All-IP laufen Dienste wie Voice over IP, IP TV, Online Spiele, Datentransfer oder Multimediale Mails über das Internet und können von jedem Benutzer zu jeder Zeit an jedem beliebigem Ort abgerufen werden. Auch In Deutschland läuft die IP Umstellung mit Hochdruck weiter. In der Spitze werden bis zu 60.000 Anschlüsse pro Woche umgestellt.

Außenaufnahme des Rechenzentrums in Biere

Bei Magdeburg eröffnet neues Super-Cloud-Rechenzentrum

Am 3. Juli eröffnet die Telekom ein Hochleistungs-Rechenzentrum in Biere/Sachsen-Anhalt. Durch bessere Energieeffizienz verbraucht es zudem 30 Prozent weniger Energie und senkt damit auch den CO2-Ausstoß deutlich. Durch ein Partner-Rechenzentrum in Magdeburg entsteht ein TwinCore – ein Zwillingspaar. Das Zusammenschalten dieser beiden Rechenzentren zu einem virtuellen sorgt für reibungslosen Betrieb und Hochsicherheit. Standardisierte Cloud-Plattformen benötigen weniger Fläche und weniger Hardware, erbringen aber eine wesentlich höhere IT-Leistung.

Symbolbild MagentaEINS

MagentaEINS verspricht alles aus einer Hand

Am 5. September stellt Telekom Deutschland Chef Niek Jan van Damme auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin das erste integrierte Privatkundenangebot Deutschlands vor: MagentaEINS bündelt Festnetz und Mobilfunk in einem Angebot. Telekom Kunden können aus einem Baukastensystem wählen, das einer Small (S)-, Medium (M)- und Large (L)-Logik folgt. Schon mit dem S-Angebot für unter 50 Euro erhalten sie eine Flatrate für Mobilfunk- und Festnetztelefonie, eine SMS-Flat und einen Highspeed-Anschluss im Festnetz. Unterwegs surfen sie stets mit der maximal verfügbaren Geschwindigkeit im LTE-Highspeed-Netz der Telekom.

Europa als Platine

Europa-Netz geht an den Start

Die Deutsche Telekom hat die ersten drei von zehn Ländern zu einem künftigen Europa-Netz verbunden. Kroatien, Ungarn und die Slowakei können ab 2. März 2015 über eine Plattform standardisierte Produkte beziehen. Damit ist die Telekom das erste multinationale Telekommunikationsunternehmen, das seine Synergien so ausnutzen kann. Den Anfang unter den Produkten macht ein Geschäftskundenservice für Virtuelle Private Netzwerke „Cloud VPN“. Für Privatkunden folgen Fernsehdienste und Videospiel-Angebote. Bis 2018 will die Telekom für diese Transformation rund sechs Milliarden Euro investieren.

Plakat zur Kampagne

Kampagne: „Wir verbinden Menschen in Europa“

Begleitend zu dem Aufbau eines paneuropäischen Netzes schaltet die Deutsche Telekom unter diesem Motto 2015 in zwölf europäischen Ländern auch eine Kommunikationskampagne. „Wir verbinden Menschen in Europa" startet auf reichweitenstarken TV-Sendern mit einem 45-sekündigen Spot sowie in Zeitungen und Magazinen mit großflächigen Anzeigenformaten.

Techniker beim Netzausbau

Zwischenstand Glasfaserausbau und LTE

Bei der Versorgung mit Glasfaser-basierten Anschlüssen erreicht die Telekom mittlerweile 55 Prozent aller deutschen Haushalte. Und auch in den europäischen Landesgesellschaften wird kräftig ausgebaut. 90 Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind zudem ans LTE-Netz angeschlossen.

Neue Einrichtung in den Büros

„Future Work“ als neues Arbeitsmodell

Die Deutsche Telekom gestaltet ihre Arbeitswelten unter dem Titel „Future Work“ um. Future Work bedeutet, dass die Telekom zukünftig mehr auf virtuelle Zusammenarbeit setzt statt auf physische Präsenz, dass Vertrauen wichtiger ist als Kontrolle, dass es nicht mehr „mein Büro“ geben wird, sondern immer öfter „unser Arbeitsumfeld“. Und nicht zuletzt, dass Arbeit und Privatleben besser miteinander in Einklang gebracht werden.

Foto von einer Wolke

Open Telekom Cloud gestartet

Die Deutsche Telekom geht mit der Open Telekom Cloud an den Start. Sie kombiniert flexibel verfügbare IT-Ressourcen mit Service und strengem deutschen Datenschutz. Die Telekom steigt mit der Open Telekom Cloud in ein Marktsegment ein, das bislang vor allem von amerikanischen Wettbewerbern bedient wurde.

Symbolbild MagentaEINS

MagentaEINS nun auch europaweit

Vorgestellt von Telekom Deutschland auf der IFA 2014, hat sich das Konzept des Konvergenzangebots in weniger als zwei Jahren im europäischen Footprint des Konzerns verbreitet. Privatkunden können in allen sieben integrierten Märkten Kommunikations- und Unterhaltungsdienste aus einer Hand genießen. Die Tochtergesellschaften der Deutschen Telekom in der Slowakei, Rumänien, Ungarn, Mazedonien, Griechenland, Montenegro und nun auch Kroatien sind dem Konzept des gebündelten Portfolios gefolgt. Hierbei handelt es sich um ein den lokalen Marktgegebenheiten und Anforderungen angepasstes internationales Marketing-Konzept.

Sea Hero Quest auf einem Smartphone in der Hand einer Frau

Sea Hero Quest – Spielen für die Wissenschaft

Im Mai 2016 startet die Telekom das kostenlose mobile Spiel Sea Hero Quest, um die Grundlagenforschung für Demenz zu verbessern. Das Spiel wurde gemeinsam mit Wissenschaftlern und Gamern entwickelt. Die Spieler begeben sich auf eine Entdeckungsreise und steuern mit einem Boot durch verschiedene Landschaften. Wie sie anhand von Karten durch die virtuellen Welten navigieren, gibt den Wissenschaftlern Aufschluss über das menschliche Orientierungsverhalten. Die gesammelten anonymen Grundlagendaten werden umfangreich ausgewertet, um Tools zur Früherkennung von Demenz zu entwickeln.

Euromünzen

Treue Aktionäre – hohe Investitionen

Eine Vielzahl von Aktionären, die insgesamt 41 Prozent der dividendenberechtigten Aktien halten, entscheiden sich auf Vorschlag der Telekom, statt der Auszahlung der Dividenden für das Geschäftsjahr 2015 Aktien zu beziehen. Damit bleibt das Geld im Konzern. Die Telekom nutzt diese Chance und investiert 2016 rund elf Milliarden Euro in beste Netze und Produkte – und das in Deutschland, Europa und in den USA.

Sustainable Development Goals (SDG): 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung.

17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung

Im September 2015 verabschiedet die UN 17 Sustainable Development Goals (SDG), die erstmals alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit berücksichtigen: Soziales, Umwelt und Wirtschaft. Ziel ist es, weltweit wirtschaftlichen Fortschritt und Wohlstand zu ermöglichen – im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und mit Rücksicht auf die ökologischen Grenzen des Wachstums. Um nachvollziehbarer darzustellen, welchen Beitrag ihre Produkte, Dienste und Aktivitäten für die jeweiligen Ziele leisten, weist die Telekom in ihrem Geschäftsbericht ab sofort entsprechende Stellen mit dem jeweiligen SDG-Symbol aus.

Foto von einem Konzert

Stream On – Bedenkenlos Musik und Videos streamen

Zum 19. April 2017 bietet die Telekom die Zusatzoption StreamOn an. Damit lassen sich Musik und Videos auch von unterwegs streamen, ohne das Datenvolumen des Mobilfunk-Tarifs zu verbrauchen. StreamOn ergänzt das Angebot einer unlimitierten mobilen Internetnutzung. Beim Musikfestival Rock am Ring stellt die Telekom das neue Musikangebot MagentaMusik 360 vor. Wer bei seiner Lieblingsband nicht vor Ort sein kann, erlebt so Konzerte im 360 Grad Livestream.

Fotomontage: Straßenschild mit Schriftzug „Glasfasergebiet“

40.000 km Glasfaserkabel werden verlegt

Im Jahr 2017 verlegt die Telekom 40.000 km Glasfaserkabel in Deutschland. Dadurch können 2,8 Millionen Glasfaser basierte Anschlüsse neu geschaltet werden. Allein 100 Gewerbegebiete sollen an das schnelle Netz angeschlossen werden. In den nächsten fünf Jahren ist der Anschluss von 3.000 Gewerbegebieten anvisiert.

Freie Fahrt mit schlauen Sensoren.

Internet der Dinge zeigt freie Parkplätze

Die Deutsche Telekom ist Vorreiter beim „Internet der Dinge“. So rüstet sie mit der Schmalband-Funktechnologie (NarrowBand IoT) ihr Netz für Sensoren auf, die beispielsweise freie Parkplätze anzeigen oder den Füllstand von Mülleimern durchgeben. Der Aufbau beginnt in Deutschland und den Niederlanden Anfang 2017. Griechenland, Polen, Ungarn, Österreich, die Slowakei und die Tschechischen Republik folgen.

Fotomontage: Logo der Telekom und von Tele2 NL vor niederländischer Flagge

Zusammenschlüsse und Übernahmen

Im Dezember 2017 schließen Tele2 NL und T-Mobile NL eine Vereinbarung über den Zusammenschluss der beiden Unternehmen. Die Genehmigung durch die EU Kommission erfolgt am 27. November 2018. Außerdem kündigt T-Mobile Austria im Dezember 2017 die Übernahme von UPC in Österreich an, die schließlich im August 2018 abgeschlossen wird. Damit bietet die Telekom auch in Österreich ein integriertes Produktportfolio aus Internet, Kabelfernsehen, Festnetz und Mobilfunk an.

5G Antenne

Erste 5G Antennen im Test

Seit dem 12. Oktober 2017 gibt es vier 5G Funkzellen im Netz der Deutschen Telekom: Die Antennen in Berlin sind die ersten in Europa, die live und in realer Umgebung über die neue Hochgeschwindigkeitstechnologie funken. Mit dem Vorstandard von 5G New Radio (5G NR) schafft das Netz in Berlin-Schöneberg Rekord-Übertragungsraten von zwei Gigabit pro Sekunde auf einem einzelnen Endgerät und eine Latenz von drei Millisekunden. Extrem hohe Bandbreiten und eine superkurze Reaktionszeit des Netzes sind die wesentlichen Vorteile des neuen Mobilfunkstandards 5G.

Grafik zu den verschiedenen Tarifen

Magenta Mobil XL verspricht unbegrenztes Surfen im Netz

Die Telekom erweitert ihr Mobilfunktarifportfolio um einen Tarif mit unbegrenztem Datenvolumen für den deutschen Markt. Damit reagiert sie auf die steigenden Kundenbedürfnisse nach mehr Datenvolumen und absoluter Sorgenfreiheit bei der Nutzung des mobilen Internets. Dieses Angebot ist zu diesem Zeitpunkt einzigartig in Deutschland.

Fotomontage mit T-Mobile und Sprint Logo

T-Mobile US und Sprint wollen fusionieren

Im April 2018 kündigt T-Mobile US Pläne an, mit dem Mobilfunkanbieter Sprint zu fusionieren. Die neue, größere T-Mobile US hätte rund 127 Millionen eigene Kunden und einen Umsatz von rund 76 Milliarden Dollar auf Basis der für 2018 erwarteten Zahlen. Sie käme damit künftig auf Augenhöhe mit den beiden landesweiten Wettbewerbern AT&T und Verizon. Davon sollen die Kunden einerseits durch sinkende Preise profitieren. Zum anderen kann die größere T-Mobile die 5G-Technologie schneller und besser ausrollen, als T-Mobile US und Sprint jeweils allein. T-Mobile US setzt in Zukunft auch auf Kombiprodukte aus Festnetz- und Mobilfunk, mit denen die Deutsche Telekom in Europa schon erfolgreich ist.

Fotomontage mit Brandenburger Tor und Smartphone im Vordergrund

5G Datenverbindung in Berlin aufgebaut

Die Deutsche Telekom legt am 3. Mai 2018 den Grundstein für den Rollout von 5G in Deutschland. Sechs 5G Antennen senden unter realen Bedingungen in der Berliner City. Je drei sind in der Leipziger Straße und in der Winterfeldtstraße installiert und basieren auf dem zukünftigen 5G-Standard für die Mobilfunkkomponente 5G New Radio (NR). Die Telekom hat auf Basis dieser regulären Technik auch erfolgreich eine erste 5G Datenverbindung Europas im Livenetz aufgebaut. Aktuell baut der Konzern im Berliner Zentrum, von Mitte bis Schöneberg, ein ganzes 5G Cluster mit mehr als 70 Antennen.

Foto von der Digital X

Digitalinitiative löst klassische Kundenveranstaltungen ab

DIGITAL X ist Europas größte branchenübergreifende Digitalisierungsinitiative. In ihr engagieren sich über 200 nationale und internationale Partner. Gestartet wird sie 2018 und löst damit frühere Kundenveranstaltungen sowie CeBIT-Auftritte der Telekom ab. Im Frühjahr 2019 tourt die Digital X durch sechs deutsche Regionen. Das große Finale findet am 29. und 30. Oktober 2019 in Köln statt. Das Konzept: vernetzen, austauschen und voneinander lernen im Sinne des digitalen Fortschritts.

Zwei Mitarbeiter im Kundenservice im Dialog

TEX: Regionale Experten Teams im Kundenservice

2018 startet das erste Telekom Experten Team (TEX) in Hannover. Das Ziel: Teams verantworten alle Kundenanliegen in ihren Regionen, Anliegen werden in das entsprechende TEX-Team geroutet und dort abschließend gelöst. Das Team hat alle dafür nötigen Kompetenzen. Weitere Team starten 2019 in Ludwigshafen, Erfurt und Dortmund.

Leerrohre von der Deutschen Telekom

500.000 Kilometer Glasfaser verlegt

Im Jahr 2018 wird der 500.000ste Kilometer Glasfaser verlegt. Damit ist und bleibt das Netz der Telekom das größte Glasfasernetz in Deutschland.

Fotomontage mit Logos von der Telekom und Microsoft

Public Cloud Partnerschaft mit Microsoft

T-Systems und Microsoft gehen eine strategische Partnerschaft ein, um Public Cloud Services auf vier Feldern voranzutreiben: SAP-Anwendungen, Managed Services auf Microsoft Azure und Microsoft 365, digitale Lösungen mit künstlicher Intelligenz (AI) und Mixed Reality sowie Internet of Things (IoT). Der erste Bereich der Zusammenarbeit ist IoT: Mit Azure als Cloud-Plattform entwickelt und betreibt T-Systems die Plattform "Cloud of Things - built on Microsoft Azure". Die Lösung bietet vorkonfigurierte IoT-Services "out of the box" wie Fernüberwachung für die Logistik, After-Sales-Lösungen im Automotive-Bereich und Track & Trace-Lösungen.

#DABEI Festival auf der IFA

#DABEI

„Ihr seid #DABEI“ – mit dieser zentralen Botschaft startet die Deutsche Telekom am 1. März 2019 eine Offensive zur Teilhabe. Jeder soll Zugang zu den vielfältigen Möglichkeiten der Digitalisierung haben. Niemand soll abgehängt oder ausgeschlossen werden. Laut aktuellem D21-Digital-Index stehen rund 13 Millionen Deutsche im digitalen Abseits, fühlen sich von der zunehmenden Digitalisierung überfordert oder sogar abgehängt. Die Deutsche Telekom sieht sich in der Verantwortung, jeden in die immer smarter werdende Gesellschaft mitzunehmen. Bereits heute bietet das Unternehmen durch seine Netze und vielfältigen Investitionen Zugang zu den Chancen der Digitalisierung.

Auktionshammer neben 5G Schriftzug

5G Versteigerung wird teuer

Der Deutschen Telekom gelingt es, bei der Auktion am 12. Juni 2019 Frequenzen im Wert von 2,17 Milliarden Euro zu ersteigern. Gesichert hat sich das Unternehmen damit vier Frequenzblöcke im 2 Gigahertz Band sowie neun Frequenzpakete im Bereich 3,6 Gigahertz. „Wir haben genau das Spektrum erhalten, das wir wollten“, so Dirk Wössner, Vorstand der Telekom Deutschland „Nach einer langen Auktion herrscht jetzt Klarheit. Jetzt werden wir ein erstklassiges 5G-Netz für Deutschland bauen!“

Baustelle zum Glasfaserausbau

Einmaliger Kooperationsvertrag mit der Region Stuttgart

Im Mai 2019 unterschreibt die Gigabit Region Stuttgart einen Kooperationsvertrag mit der Deutschen Telekom. Dieser sieht im Kern den Ausbau von schnellem Internet vor. Zudem sollen Lücken im Mobilfunknetz geschlossen werden. In nur wenigen Monaten verlegt die Telekom in der Region bereits 500 Kilometer Glasfaser und führt dafür 200 Kilometer Tiefbau durch. Dadurch erhalten 20.000 Haushalte und Gewerbebetreibende Zugriff auf einen Glasfaseranschluss. 2020 sollen weitere 80.000 Glasfaseranschlüsse folgen. Zudem nimmt die Telekom 16 neue Mobilfunkstandorte in Betrieb und steigert an 128 bestehenden Standorten die Leistungsfähigkeit.

Foto eines Magenta Telekom Shops

Telekom bündelt Aktivitäten in Österreich unter Magenta

Im Mai 2019 wird aus T-Mobile Austria und UPC Austria „Magenta Telekom“. Die Tochter der Deutschen Telekom bündelt damit ihre Leistungen unter der Angebotsmarke Magenta. Unternehmensmarke bleibt weiterhin das international bekannte T-Logo. Mit dem gebündelten Angebot von Mobilfunk und Festnetz folgt Magenta Telekom in Österreich der Strategie des Mutterkonzerns.

Karte eines Ortes, auf dem ein Funkloch zu erkennen ist

Telekom jagt Funklöcher

Die Telekom geht beim Ausbau des Mobilfunknetzes neue Wege, gemeinsam mit den Kommunen. Sie startet im August 2019 die Aktion „Wir jagen Funklöcher“, mit der 50 weiße Flecken in Deutschland geschlossen werden sollen. Üblicherweise entscheidet das Unternehmen, wo ein neuer Mobilfunkstandort entstehen soll. Das kann zur Folge haben, dass manche Kommunen immer wieder durchs Raster fallen. Genau da greift „Wir jagen Funklöcher“. Bei der Aktion bewerben sich Städte und Gemeinden um einen Mobilfunkstandort und unterstützen die Telekom bei der Planung, Genehmigung und dem Aufbau. Bis zum Bewerbungsschluss gingen 624 Bewerbungen ein.

Fotomontage mit Telekom Logo und Sprint Logo

US-Behörden genehmigen Fusion mit Sprint

Das amerikanische Justizministerium als Kartellbehörde US-Regierung und die Branchenaufsicht FCC geben unter Auflagen grünes Licht für den Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint. Damit liegen die notwendigen Genehmigungen auf der Ebene der US-Bundesbehörden vor. Ein Gerichtsverfahren zur Klage mehrerer Bundesstaaten gegen die Transaktion beginnt am 9. Dezember 2019 vor einem Gericht in New York.

Logo der EURO 2024

Telekom sichert sich TV-Rechte für Heim-EM 2024

Die Deutsche Telekom sichert sich die Medienrechte für die UEFA Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland. Die Vereinbarung beinhaltet die exklusiven Verwertungsrechte für alle 51 Spiele. Die Telekom prüft außerdem eine mögliche Sublizenzierung an einen Free-TV Partner. Die Spiele der deutschen Nationalmannschaft sowie die Halbfinalspiele und das Finale werden auf jeden Fall frei empfangbar sein.

Europas wertvollste Marke

Telekom Logo auf dem Dach der Telekom Zentrale in Bonn

Markantes Logo

Das markante Logo ist weltweit im Einsatz und wirkt im Zusammenspiel mit der Farbe Magenta und dem unverkennbaren Sound-Logo.

Die Farbe Magenta

Die Farbe Magenta

Der Farbton Magenta wurde gewählt, um die Marke im Bereich der Informations- und Telekommunikationstechnologie eindeutig zu positionieren.

Unverkennbarer-Sound

Unverkennbarer Sound

Das Klanglogo der Telekom ist euch garantiert allen bekannt.

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