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Verführerisch, praktisch, nachhaltig

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In 21 (Werk-)Tagen quer durch die Republik überführte der Telekom Service 21 Filialen des Lingerie-und Swimwear-Labels Lascana auf ein Virtual Private Network (VPN). In 80 Tagen um die Welt – wie einst Jules Verne – wäre für die Branch Connect-Experten übrigens auch kein Problem.

Lascana-Filiale in Gütersloh

„It’s a woman’s world“ lautet das Credo, unter das LASCANA sein perfektes Shopping- und Service-Erlebnis gerade in den Filialen vor Ort stellt.

November 2017. Montag: Hamburg, 06:30 Uhr. Dienstag: Gütersloh, 06:00 Uhr. Mittwoch: St. Augustin, 07:00 Uhr. Donnerstag: … Einen Monat lang hieß es Ende 2017 für unsere Telekom Servicetechniker quer durch die Republik: „Morgen geht’s früh raus!“ Denn maximal drei Stunden blieben den Zwei-Mann-Teams vier Wochen lang jeden Tag, um insgesamt 21 Filialen des Lingerie- und Swimwear- Labels Lascana komplett mit einer VPN-Lösung auszustatten. Im Klartext: Das tägliche Zeitfenster für die Servicetechniker der Telekom war eng gesteckt. Allein schon, weil die Welt der Installation von Virtual Private Networks wenig gemein hat mit „It’s a woman’s world“, dem Credo, unter das Lascana sein perfektes Shopping- und Service-Erlebnis gerade in den Filialen vor Ort stellt. Zu dieser Welt gehören fachkundige Größen- und Typberatung oder Komfort Umkleidekabinen mit diversen Beleuchtungsvarianten. Und natürlich formidable Sortimente verschiedener Unterwäschemarken – von sportlich bis verführerisch.

Mit der Machete durch den Dschungel

Mit anderen Worten: Bevor die Geschäfte morgens ihre Türen öffneten, mussten die Telekom Techniker verschwunden sein. Eine insofern dann wieder extrem reizvolle Aufgabe, die das 2006 von der Otto GmbH & Co. KG gegründete Unternehmen Lascana dem Telekom Service stellte. Lars Kämpkes von der Otto Group IT erklärt, warum: „Wir wollten mit einer Machete durch den Dschungel gehen, und das war dringend nötig.“ Denn sehr schnell war aus der Marke des Hamburger Konzerns ein bis in die USA reichendes, internationales Multichannel-Konzept geworden. Eckdaten heute: mehr als 1.000 Shop-in-Shop-Flächen unter dem Dach unterschiedlichster Textilhandelspartner, Onlineshops in neun Ländern und ein bundesweites Niederlassungsnetz aus bislang 26 eigenen Filialen.

Einziges Manko der Erfolgsgeschichte von Lascana: „In elf Jahren“, so Lars Kämpkes, „ist unser Filialnetz historisch gewachsen. Jeder Shop hat eine andere Infrastruktur. Ein Dickicht unterschiedlichster Lösungen und quasi an jedem Standort ein anderes Netzwerk, anderer Provider, andere Service Level Agreements.“ Voraussetzungen, unter denen ein zentrales Management und Monitoring unmöglich sind. „Wir aber brauchen Standards und zentrale Transparenz. Via Ausschreibung suchten wir einen Partner, dem wir zutrauten, uns beides schnell zu beschaffen.“

Die Lösung, mit der die Telekom ISP (Individual Solutions & Products) in der Ausschreibung überzeugte, ist IntraSelect Branch Connect. Die Plattform ermöglicht die gemanagte, schmalbandige Ende-zu-Ende-Anbindung beliebig großer Filialnetze an ein einziges solides Netzwerk. Aber die Otto Group ging noch weiter. Nicht nur die Netzwerke sollten in jeder Filiale komplett identisch aufgebaut sein: Die zukünftige Lösung sollte so übereinstimmend durchstandardisiert werden, dass selbst die Farbe einzelner LAN-Kabel für bestimmte Funktionen in allen Shops von Lascana heute gleich ausfällt. „Streikt heute in einem unserer Shops ein EC-Cash-Terminal, wissen wir sofort: Am grünen Kabel müssen wir den Fehler suchen“, so Frank Scheithauer, Projektleiter Lascana der Telekom.

Umrüstung auf die Minute genau geplant

Lascana-Filliale von innen

Von verführerisch bis sportlich - beim Lingerie- und Swimwear-Label LASCANA sind Schönheit, Sinnlichkeit und Leidenschaft Programm.

Genauso viele Niederlassungen wie Werktage. Praktisch minutiös musste Scheithauer gemeinsam mit Lars Kämpkes die Umrüstung des Filialnetzes durchplanen. „Angefangen bei der Solutions Architecture und dem Account über Service Delivery und Consultant sowie verschiedene technische Teilprojekte bis zum späteren Rollout“, so Scheithauer. „Bei unseren Workshops und wöchentlichen Telkos saßen von Anfang an alle am selben Tisch.“ Frühzeitig glichen Telekom, Otto Group und Lascana Geschäftsleitung & Team die technischen Bedingungen jedes Standorts ab, terminierten neben der Beschaffung des Equipments unter anderem die Mitarbeiter-Ressourcen für jeden Shop. Wo müssen Router des Typs 1783VA-4G besorgt werden? Wo welche Kabel (in welcher Farbe) ausgetauscht oder neu gelegt? Welche Onsite-Lösungen möchte Lascana installiert haben? Kunden-WLAN, Mobile Payment, Store Radio & Video Solutions, Indoor Analytics, Brandmeldeanlagen, Videoüberwachung: kaum ein Service, der sich nicht über die Connectivity-Plattform Branch Connect bündeln lässt. Ein separierter Kanal für Kreditkartendaten, der nach PCI-DSS-Standard (Payment Card Industry Data Security Standard compliance-sicher ist. „Zugleich“, so Projektleiter Frank Scheithauer, „sollten alle Filialen in einer harmonischen Koordination zwischen Standorten und Technikern auf All-IP umgestellt werden, inklusive IPSec-Verschlüsselung und Mobilfunk-Back-up.“

Präzises Zusammenspiel mit dem Außendienst

„Die Umsetzung unserer ‚Masterliste‘ im präzisen Matching mit dem Außendienst der Telekom, wann wo welche Techniker zur Verfügung stehen, war am Ende des Tages die Kür“, lobt Lars Kämpkes. Auch weil es natürlich bei so einem bundesweiten Projekt immer zu Terminverschiebungen kommen kann. Dabei kann man vom „Ende des Tages“ eigentlich gar nicht sprechen. „Von der Nachhaltigkeit der Lösung und der Serviceleistung, mit der auf die Minute genau alle Filialen angebunden werden konnten“, ist Lars Kämpkes so überzeugt, dass sich die Verantwortlichen der Otto Group IT schon zum nächsten Schritt verführen ließen: Nach der Lingerie- und Swimwear-Marke Lascana wurden im Herbst 2018 alle Standorte der Großhandelstochter Corso auf die Branch Connect-Plattform gehoben.

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