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Corinna Müller

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  • Johannes B. Kerner trifft den Bundestrainer beim FC Issing
  • Nagelsmann spricht über die WM und sein Privatleben
  • Prominente stellen Fragen per Videobotschaft
Julian Nagelsmann

„Bestbesetzung“ mit Julian Nagelsmann: Exklusiv bei MagentaTV. © MagentaTV

In der neuen Ausgabe der Talk-Reihe „Bestbesetzung“ bei MagentaTV ist Fußball-Bundestrainer Julian Nagelsmann Gast bei Johannes B. Kerner. Dabei geht es auch um die Vorbereitungen auf die FIFA-WM 2026. Das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko beginnt am 11. Juni. „Ich glaube, die tatsächlich krasse Anspannung geht dann erst los, wenn wir uns Ende Mai treffen“, sagt Nagelsmann. „Aber ich habe eine extreme Vorfreude, weil es für mich auch die erste WM ist. Das ist ein Kindheitstraum.“ Das Ziel für den Sommer formuliert er klar: „Jedes Team, das bei der WM antritt, sollte Weltmeister werden wollen.“

Der Bundestrainer trifft Kerner im Vereinsheim des FC Issing. Dort begann Nagelsmann schon als Kind mit dem Fußballspielen. Per Videobotschaft stellen ihm auch Prominente Fragen. Dabei sind NHL-Profi Leon Draisaitl, Quizmaster Günther Jauch, Handballer Julian Köster, Zehnkämpfer Leo Neugebauer, Basketball-Legende Dirk Nowitzki, Fußballerin Alexandra Popp, die Moderatoren Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf sowie Franziska van Almsick. Der Schwimmstar fragt den DFB-Coach, wie er mit der Erwartung von „gefühlt 80 Millionen Bundestrainern“ umgeht. Sie will wissen, wie er den daraus entstehenden Druck verarbeitet. Nagelsmann antwortet klar: „Ich mache mir immer bewusst, dass es ein Sport ist und dass es Gott sei Dank nicht um Leben und Tod geht.“ Dann ergänzt er, dass Menschen in der Politik oft viel weitreichendere Entscheidungen treffen müssten.

Auch mit Kritik gehe er konstruktiv um, betont der 38-Jährige. Zuletzt hatte Nagelsmann für Aufsehen gesorgt. Er hatte DFB-Stürmer Deniz Undav nach dem Siegtreffer im Test gegen Ghana öffentlich kritisiert. „Das war blöd von mir“, sagt der Bundestrainer nun im Gespräch mit Kerner. Der Satz sei unnötig gewesen. Er habe sich deshalb schon am nächsten Tag bei Undav entschuldigt. „Das hat er Gott sei Dank angenommen und es ist auch alles in bester Ordnung zwischen uns.“

Gerade in solchen Situationen sei seine Frau Lena für ihn ein gutes Korrektiv, berichtet Nagelsmann. „Ich habe ihr gesagt, ich werde ihn (Undav) anrufen. Dann hat sie gesagt: „Ja, das rate ich dir auch“, berichtet er. „Sie ist ein Mensch, der mich super reflektiert, der mir natürlich auch ins Gesicht sagt, wenn irgendetwas nicht gut war.“ Seine Frau sei fast immer im Stadion dabei. Auch bei der WM werde sie ihn besuchen. „Sicherlich nicht die ganze Zeit, weil sie auch arbeitet. Aber sie wird die Spiele anschauen, wann immer es geht.“

Dirk Nowitzki fragt den Bundestrainer, wie sich aus seiner Sicht der Fußball in den vergangenen zehn Jahren weiterentwickelt hat. Nagelsmann nennt dazu das Beispiel Datenanalyse. Heute ließe sich vor allem die taktische Arbeit deutlich präziser auswerten. Künstliche Intelligenz nutze er selbst jedoch kaum. „Meine Frau arbeitet in ihrem Beruf viel mit ChatGPT. Aber ich weiß gar nicht, wie das geht. Tatsächlich versuche ich noch echte Menschen anzurufen, wenn ich eine Frage habe.“

Seinen WM-Kader hat der 38-Jährige nach eigenen Worten bereits weitgehend im Kopf. „Nicht zu hundert Prozent, leider. Aber zu großen Teilen ja.“ Im Gespräch mit Johannes B. Kerner betont Julian Nagelsmann u.a. die Stärken von Spielern Pascal Groß, Antonio Rüdiger und Waldemar Anton. Auch über eine mögliche Nominierung von Bayern-Jungstar Jamal Musiala spricht er. „Wenn die Ärzte sagen, dass kein Risiko für seine Gesamtkarriere besteht, spricht nichts gegen eine Teilnahme an der WM.“

Auf Nachfrage von Klaas Heufer-Umlauf geht es in „Bestbesetzung“ auch um Aberglauben. „Wir trinken vor dem Spiel immer ein Energiegetränk im Bus“, verrät Nagelsmann. „Dabei stoßen wir immer in derselben Reihenfolge an, bis wir verloren haben, und dann stoßen wir andersherum an.“ Noch ein Beispiel nennt er: „Wenn ich eine Jacke anhabe und wir verlieren damit ein Spiel, ziehe ich sie nicht mehr an, sondern spende sie.“ Sein trockenes Fazit lautet: „Ich teile die Meinung, dass das Quatsch ist. Trotzdem macht man es.“

„Bestbesetzung“ mit Johannes B. Kerner

Im MagentaTV Original „Bestbesetzung“ trifft Johannes B. Kerner regelmäßig prominente Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Sport, Entertainment, Lifestyle und Gesellschaft. Die Gäste des erfolgreichen Talkmasters zeichnen sich einerseits durch große Bekanntheit und aktuelle Relevanz aus, treten aber andererseits normalerweise nicht oder nur sehr selten in deutschen Talkshows auf. In der jeweils 60-minütigen Sendung spricht Johannes B. Kerner mit seinen hochkarätigen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern über deren persönlichen Werdegang und ihr Verhältnis zum aktuellen Zeitgeschehen. Dabei bietet das Format vor allem Raum für tiefer gehende Fragen und Antworten.

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