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Deutsche Telekom erhöht das Wachstumstempo

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  • Umsatz wächst im Jahr 2014 um 4,2 Prozent auf 62,7 Milliarden Euro, im vierten Quartal Anstieg um 8,5 Prozent
  • Bereinigtes EBITDA legt 2014 um 0,8 Prozent auf 17,6 Milliarden Euro zu, mit plus 9,5 Prozent starkes Wachstum im vierten Quartal
  • Konzernüberschuss steigt im vierten Quartal bereinigt um 12,4 Prozent, unbereinigt um mehr als 85 Prozent
  • Dividendenvorschlag von 50 Cent je Aktie
  • Mobile Serviceumsätze in Deutschland steigen im vierten Quartal um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum
  • T-Mobile US mit 27,5 Prozent bereinigtem EBITDA-Plus im vierten Quartal

Starkes Wachstum verzeichnete die Deutsche Telekom im vierten Quartal des vergangenen Jahres. Der Konzernumsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,5 Prozent auf 17,0 Milliarden Euro. Auch in der organischen Betrachtung, also ohne Wechselkurseffekte und Veränderungen des Konsolidierungskreises, ergibt sich ein deutliches Plus von 5,6 Prozent. Im Gesamtjahr 2014 erzielte die Telekom ein berichtetes Umsatzplus von 4,2 Prozent auf 62,7 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA kletterte um 0,8 Prozent auf 17,6 Milliarden Euro. Dies entspricht dem Zielwert für 2014. Im vierten Quartal 2014 legte das bereinigte EBITDA sogar um 9,5 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro zu. Das organische Plus lag hier bei 6,9 Prozent.

"Das war ein starkes Quartal zum Abschluss eines erfolgreichen Jahres", erklärte Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. "Wir haben den Konzern wieder auf Wachstumskurs gebracht und wir werden diesen Weg konsequent weitergehen."

Die Deutsche Telekom investierte noch stärker als im Vorjahr in ihre Netze. Im Jahr 2014 gab der Konzern gemessen am Cash Capex vor Ausgaben für Mobilfunkspektrum 9,5 Milliarden Euro aus. Das waren 7,6 Prozent mehr als 2013. Folgerichtig ging der Free Cashflow wie erwartet um 10,1 Prozent auf rund 4,1 Milliarden Euro zurück und lag damit im Rahmen des Zielwerts für das Gesamtjahr.

Als Folge des EBITDA-Anstiegs legte der bereinigte Konzernüberschuss im vierten Quartal um 12,4 Prozent auf 399 Millionen Euro zu. Unbereinigt gab es im Vorjahresvergleich wegen negativer Sondereinflüsse im vierten Quartal 2013 sogar ein Plus von mehr als 85 Prozent. In der Gesamtjahresbetrachtung verzeichnete die Telekom bereinigt wegen höherer planmäßiger Abschreibungen aufgrund gestiegener Netzinvestitionen sowie der Einbeziehung von MetroPCS über 12 Monate ein Minus von 12,1 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Der unbereinigte Konzernüberschuss verdreifachte sich – maßgeblich beeinflusst durch den Teilverkauf der Scout-Gruppe – im Gesamtjahr gegenüber 2013 auf 2,9 Milliarden Euro.

Auf Basis der Ergebnisse schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 21. Mai eine unveränderte Dividende von 0,50 Euro je Aktie vor. Wie in den beiden Vorjahren können Aktionäre diese bar oder auf Wunsch auch in Form von Aktien erhalten.

Deutschland – Umsatzplus im vierten Quartal

Erstmals seit Bestehen des operativen Segmentes Deutschland erzielte die Telekom auf ihrem Heimatmarkt in einem Quartal ein Umsatzwachstum. Mit 5,7 Milliarden Euro im vierten Quartal lag der Umsatz 1,6 Prozent höher als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Das bereinigte EBITDA sank aufgrund von Marktinvestitionen zur Einführung der MagentaMobil- und MagentaEins-Tarife und des hohen Smartphone-Absatzes um 1,3 Prozent auf 2,0 Milliarden Euro.

Eine starke Entwicklung verzeichnete die Telekom im deutschen Mobilfunkgeschäft. Im Jahresvergleich stiegen die mobilen Serviceumsätze im vierten Quartal um 1,8 Prozent. Die Telekom lag damit nicht nur klar besser als die Entwicklung des Gesamtmarktes, sondern baute den Abstand zur Nummer zwei nochmals deutlich aus. Die Zahl der Mobilfunk-Vertragskunden unter den eigenen Marken Telekom und Congstar wuchs zwischen Oktober und Dezember um 277.000. Im vierten Quartal boomte der Smartphone-Absatz. Mit mehr als 1,5 Millionen verkauften Geräten verzeichnete der Konzern hier sein bestes Quartal. Rund drei Viertel der verkauften Smartphones im Gesamtjahr 2014 waren LTE-fähige Geräte. Die Zahl der Kunden, die ein LTE-fähiges Gerät nutzen und einen LTE-Tarif gebucht haben, verdoppelte sich binnen Jahresfrist auf mehr als 5,6 Millionen.

Die Nachfrage nach den Glasfaser-Produkten FTTH und VDSL hat sich weiter verstärkt. Im vierten Quartal haben sich 323.000 Kunden für einen glasfaserbasierten Anschluss entschieden, 143 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Gesamtzahl dieser Anschlüsse kletterte innerhalb eines Jahres um 66 Prozent auf mehr als 2,5 Millionen. Besonders stark legte die Telekom bei Neukunden in den VDSL-Ausbaugebieten zu, hervorgerufen durch den Vermarktungsstart von Vectoring für 1,3 Millionen Haushalte im vierten Quartal. Zu den positiven Entwicklungen des Quartals gehörte auch der Anstieg der Entertain-Kundenzahl auf mehr als 2,4 Millionen. Dabei buchten mehr als 40 Prozent der VDSL-Neukunden Entertain hinzu. In den VDSL-Ausbaugebieten liegt dieser Wert sogar noch höher. Im Breitbandmarkt konnte die Telekom mit 20.000 Breitband-Nettoneuzugängen die Trendverbesserung fortführen.

USA – T­Mobile US setzt Erfolgsstory fort

Mit beeindruckenden Zahlen hat T-Mobile US das Jahr 2014 abgeschlossen. Zwischen Oktober und Dezember verzeichnete das Unternehmen erneut starke Kundenzuwächse. Die Gesamtkundenzahl stieg um 2,1 Millionen auf mehr als 55 Millionen. Davon waren 1,3 Millionen neue Vertragskunden. Im Gesamtjahr wuchs die Kundenbasis um 8,3 Millionen.

Diese Erfolge wirken sich wie erwartet zunehmend positiv auf die Finanzkennzahlen aus. Im vierten Quartal stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 17,5 Prozent auf 8,1 Milliarden Dollar. Noch deutlich stärker fiel die Entwicklung beim bereinigten EBITDA aus. Hier gab es ein Plus von 27,5 Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar. Umgerechnet in Euro fielen die Entwicklungen durch den im Quartalsverlauf im Verhältnis zum Euro steigenden Dollar rechnerisch noch kräftiger aus: Hier errechnet sich ein Umsatzplus von 28 Prozent und ein Anstieg des bereinigten EBITDA von 39 Prozent.

Basis des Erfolges bleiben die Initiativen der Un-Carrier-Strategie und die Investitionen in das Netz. T-Mobile US hat die Bevölkerungsabdeckung und die Qualität des Mobilfunknetzes in den vergangenen Quartalen konsequent ausgebaut. Zum Jahresende versorgte das 4G LTE-Netz des Unternehmens 265 Millionen Menschen. Das ist ein Zuwachs von 56 Millionen gegenüber 2013 und deutlich mehr als die Zielmarke von 250 Millionen für 2014. Im laufenden Jahr soll die Abdeckung mit 4G LTE auf 300 Millionen Menschen ausgebaut werden.

Die im Rahmen des Zusammenschlusses mit MetroPCS erwarteten Synergien fallen höher aus als vorhergesehen. Da die Kunden von MetroPCS schneller als angenommen in das moderne T-Mobile US-Netz wechseln, kann das Unternehmen das MetroPCS-Netz nun früher abschalten und das frei werdende Mobilfunkspektrum dann im T-Mobile-Netz verwenden. War beim Zusammenschluss 2013 noch von einem Barwert der Synergien von 6 bis 7 Milliarden Dollar die Rede, so rechnet T-Mobile US jetzt mit einem Wert von 9 bis 10 Milliarden Dollar.

Europa – Netzausbau auf Kurs

Transformation fortgesetzt: Die europäischen Landesgesellschaften machten im vierten Quartal des abgelaufenen Jahres in vielen Bereichen klare Fortschritte. In den Mobilfunknetzen gab es zum Jahresende schon fast 15.000 LTE-Basisstationen, mehr als dreimal so viele wie Ende 2013. Im Festnetz stieg der Anteil IP-basierter Anschlüsse um 12 Prozentpunkte auf 39 Prozent. Nach Mazedonien hat die Slowakei als zweites Land die Umstellung auf die IP-Technologie abgeschlossen.

Der Segmentumsatz ging im Schlussquartal gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 3,4 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro zurück. Dabei entfielen 26 Prozent der Umsätze auf Wachstumsfelder wie das mobile Internet oder TV. Gleichzeitig ging das bereinigte EBITDA um 3,8 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro zurück. Im Gesamtjahr beliefen sich die Rückgänge auf 5,3 Prozent beim Umsatz und 2,6 Prozent beim bereinigten EBITDA.

Im Gesamtjahr wirkten sich Kostensenkungen positiv auf die Profitabilität aus. Die bereinigte EBITDA-Marge lag 2014 im Segment bei 34,2 Prozent nach 33,2 Prozent im Vorjahr.

Systemgeschäft – Ertragskraft kontinuierlich gesteigert

Bei T-Systems hat der Vertragsabschluss mit ThyssenKrupp den Auftragseingang im vierten Quartal nach oben getrieben. Im Dezember hatte die Geschäftskundensparte der Deutschen Telekom bekannt gegeben, dass ThyssenKrupp künftig 80.000 Computer-Arbeitsplätze und 10.000 Serversysteme weltweit aus der Telekom-Cloud beziehen wird. Der Auftragseingang der Market Unit, im Wesentlichen das externe Geschäft von T-Systems, stieg um 6,7 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro.

Der Umsatz der Market Unit lag im vierten Quartal mit 1,8 Milliarden Euro um 3,1 Prozent unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Neben dem anhaltenden Preisdruck war auch der Rückzug aus nicht-profitablem Geschäft im Rahmen der laufenden Restrukturierung ein Grund für die gesunkenen Erlöse. Dagegen war in den Wachstumsfeldern ein deutliches Plus zu beobachten. So stiegen die Cloud-Umsätze von T-Systems im Gesamtjahr um rund 40 Prozent. Das trug dazu bei, dass die Wachstumsfelder 2014 verglichen zum Vorjahr wie geplant einen höheren Anteil am Gesamtumsatz erzielten.

Die Ertragslage hat sich im Jahresverlauf kontinuierlich verbessert. Im vierten Quartal erreichte die bereinigte EBIT-Marge der Market Unit 6,4 Prozent. Das waren 2,2 Prozentpunkte mehr als noch ein Jahr zuvor. In der Telekom IT – das interne IT-Geschäft der Telekom in Deutschland – ging der Umsatz wie geplant mit minus 20,3 Prozent deutlich zurück. Vom Einsparziel bei den IT-Kosten des Konzerns von einer Milliarde Euro bis 2015 waren Ende 2014 schon 800 Millionen Euro erreicht.

Konzern Deutsche Telekom im Überblick:

 

 

4. Quartal 2014

in Mio. EUR

4. Quartal 2013

in Mio.

EUR

Veränd.

in %

Gesamtjahr 2014

in Mio.
EUR

Gesamtjahr 2013

in Mio.
EUR

Veränd.

in %

Umsatz

17.002

15.665

8,5

62.658

60.132

4,2

Anteil Ausland

in %

61,6

59,1

2,5p

60,1

57,8

2,3p

EBITDA

3.759

3.255

15,5

17.821

15.834

12,5

EBITDA bereinigt

4.444

4.060

9,5

17.569

17.424

0,8

Konzern-
überschuss

(110)

(752)

85,4

2.924

930

n.a.

Konzern-überschuss bereinigt

399

355

12,4

2.422

2.755

(12,1)

Free Cashflowa

983

1.032

(4,7)

4.140

4.606

(10,1)

Cash Capexb
(vor Spektrum)

2.779

2.446

13,6

9.534

8.861

7,6

Cash Capexb

3.117

3.468

(10,1)

11.844

11.068

7,0

Netto-Finanz-verbindlichkeiten

 

 

 

42.500

39.093

8,7

Anzahl Mitarbeiterc

 

 

 

227.811

228.596

(0,3)

Anmerkungen zur Tabelle:
Zum 1. Mai 2013 wurde MetroPCS erstmals in den Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen.
a   Vor Ausschüttung, Investitionen in Spektrum sowie vor Effekten im Rahmen der AT&T-Transaktion und Ausgleichsleistungen für Mitarbeiter der MetroPCS.
b   Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill).
c  Zum Stichtag.

Operative Segmente:

 4. Quartal 2014
in Mio. EUR
4. Quartal 2013
in Mio. EUR
Veränd.
in %
Gesamt-jahr 2014
in Mio. EUR
Gesamt-jahr 2013
in Mio. EUR
Veränd.
in %
Deutschland      
Gesamtumsatz5.7235.6341,622.25722.435(0,8)
EBITDA1.8981.8542,48.5568.4011,8
EBITDA bereinigt2.0002.027(1,3)8.8108.936(1,4)
Anzahl Mitarbeitera   68.75466.7253,0
USAb      
Gesamtumsatz6.5105.08228,122.40818.55620,8
EBITDA1.16988532,14.2443.64216,5
EBITDA bereinigt1.35597439,14.2963.87410,9
Europac      
Gesamtumsatz3.3673.486(3,4)12.97213.704(5,3)
EBITDA1.07384527,04.3014.371(1,6)
EBITDA bereinigt1.1231.167(3,8)4.4324.550(2,6)
Systemgeschäft      
Auftragseingang2.3802.2306,77.4567.792(4,3)
Gesamtumsatz2.2942.468(7,1)8.6019.038(4,8)
davon Market Unit1.8431.902(3,1)6.8747.244(5,1)
EBIT-Marge bereinigt in %2,81,21,6p1,51,5n.a.
ber. EBIT-Marge Market Unit in %6,44,22,2p2,42,8(0,4p)
EBITDA1581(81,5)295358(17,6)
EBITDA bereinigt2121996,58357747,9

Anmerkungen zur Tabelle:
Seit dem 1. Januar 2014 wird das ICSS/GNF-Geschäft der Local Business Units (LBU), das bisher organisatorisch dem operativen Segment Systemgeschäft zugeordnet war, im operativen Segment Europa zusammengeführt und ausgewiesen. Zusätzlich erfolgte zum 1. Januar 2014 der Zusammenschluss der lokalen Geschäftskundeneinheiten der T-Systems Czech Republic, die bisher im operativen Segment Systemgeschäft geführt wurde, mit der T-Mobile Czech Republic; der Ausweis erfolgt im operativen Segment Europa. Die Vorjahresvergleichswerte wurden entsprechend rückwirkend angepasst.
a   Zum Stichtag.
b  Erstmalige Einbeziehung von MetroPCS zum 1. Mai 2013.
c   Erstmalige Einbeziehung der GTS Central Europe Gruppe seit dem 30. Mai 2014.


Entwicklung der Kundenzahlen


Operative Segmente: Entwicklung Kundenzahlen im vierten Quartal 2014

 

31.12.2014

in Tsd.

30.09.2014

in Tsd.

Veränd.

in Tsd.

Veränd.

in %

Deutschland

 

 

 

 

Mobilfunk-Kunden

38.989

39.653

(664)

(1,7)

davon Vertragskunden

22.287

22.812

(525)

(2,3)

Festnetz-Anschlüsse

20.686

20.841

(155)

(0,7)

davon IP-basiert (Retail)

4.383

3.744

639

17,1

Breitband-Anschlüsse

12.361

12.340

21

0,2

davon Glasfasera

1.799

1.608

191

11,9

TV (IPTV, Sat)

2.442

2.377

65

2,7

Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL)

8.801

8.954

(153)

(1,7)

USA

 

 

 

 

Mobilfunk-Kunden

55.018

52.890

2.128

4,0

davon eigene Postpaid- Kunden

27.185

25.909

1.276

4,9

davon eigene Prepaid-Kunden

16.316

16.050

266

1,7

Europab

 

 

 

 

Mobilfunk-Kunden

55.992

56.087

(95)

(0,2)

davon Vertragskunden

25.400

25.323

77

0,3

Festnetz-Anschlüsse

9.033

9.073

(40)

(0,4)

davon IP-basiert

3.486

3.169

317

10,0

Breitband-Anschlüsse, Retail

4.995

4.880

115

2,4

TV (IPTV, Sat, Kabel)

3.714

3.670

44

1,2

Anmerkungen zur Tabelle:
a   Gesamtzahl aller FTTx-Anschlüsse (z. B. FTTC/VDSL, Vectoring sowie FTTH).
b   Die Festnetz-Kunden unserer Tochtergesellschaft Euronet Communications in den Niederlanden werden aufgrund des Verkaufs der Anteile seit dem 2. Januar 2014 nicht mehr im operativen Segment Europa ausgewiesen. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden sie aus allen historischen Kundenzahlen herausgerechnet.

Operative Segmente: Entwicklung Kundenzahlen im Jahresvergleich

 

31.12.2014
in Tsd.

31.12.2013
in Tsd.

Veränd.
in Tsd.

Veränd.
in %

Deutschland    
Mobilfunk-Kunden

38.989

38.625

364

0,9

davon Vertragskunden

22.287

21.553

734

3,4

Festnetz-Anschlüsse

20.686

21.417

(731)

(3,4)

davon IP-basiert (Retail)

4.383

2.141

2.242

n.a.

Breitband-Anschlüsse

12.361

12.360

1

0,0

davon Glasfasera

1.799

1.246

553

44,4

TV (IPTV, Sat)

2.442

2.177

265

12,2

Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL)

8.801

9.257

(456)

(4,9)

USA

 

 

 

 

Mobilfunk-Kunden

55.018

46.684

8.334

17,9

davon eigene Postpaid- Kunden

27.185

22.299

4.886

21,9

davon eigene Prepaid-Kunden

16.316

15.072

1.244

8,3

Europab

 

 

 

 

Mobilfunk-Kunden

55.992

56.679

(687)

(1,2)

davon Vertragskunden

25.400

25.509

(109)

(0,4)

Festnetz-Anschlüsse

9.033

9.284

(251)

(2,7)

davon IP-basiert

3.486

2.472

1.014

41,0

Breitband-Anschlüsse, Retail

4.995

4.744

251

5,3

TV (IPTV, Sat, Kabel)

3.714

3.503

211

6,0

Anmerkungen zur Tabelle:
a   Gesamtzahl aller FTTx-Anschlüsse (z. B. FTTC/VDSL, Vectoring sowie FTTH).
b   Die Festnetz-Kunden unserer Tochtergesellschaft Euronet Communications in den Niederlanden werden aufgrund des Verkaufs der Anteile seit dem 2. Januar 2014 nicht mehr im operativen Segment Europa ausgewiesen. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden sie aus allen historischen Kundenzahlen herausgerechnet.

Diese Medieninformation enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Diese zukunftsbezogenen Aussagen beinhalten Aussagen zu der erwarteten Entwicklung von Umsätzen, Erträgen, Betriebsergebnis, Abschreibungen, Cashflow und personalbezogenen Maßnahmen. Daher sollte ihnen nicht zu viel Gewicht beigemessen werden. Zukunftsbezogene Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die generell außerhalb der Kontrolle der Deutschen Telekom liegen. Zu den Faktoren, die unsere Fähigkeit zur Umsetzung unserer Ziele beeinträchtigen könnten, gehören auch der Fortschritt, den wir im Rahmen unserer personalbezogenen Restrukturierungsmaßnahmen und anderer Maßnahmen zur Kostenreduzierung erzielen, sowie die Auswirkungen anderer bedeutender strategischer, arbeitsbezogener und geschäftlicher Initiativen, so z. B. der Erwerb und die Veräußerung von Gesellschaften, Unternehmenszusammenschlüsse und unsere Initiativen zur Netzmodernisierung und zum Netzausbau. Weitere mögliche Faktoren, welche die Kosten- und Erlösentwicklung wesentlich beeinträchtigen können, sind ein Wettbewerb, der schärfer ist als erwartet, Veränderungen bei den Technologien, Rechtsstreitigkeiten und regulatorische Entwicklungen. Des Weiteren können ein konjunktureller Abschwung in unseren Märkten sowie Veränderungen in den Zinssätzen und Wechselkursen ebenfalls einen Einfluss auf unsere Geschäftsentwicklung und die Verfügbarkeit von Kapital unter vorteilhaften Bedingungen haben. Veränderungen unserer Erwartungen hinsichtlich künftiger Cashflows können Wertminderungsabschreibungen für zu ursprünglichen Anschaffungskosten bewertete Vermögenswerte haben, was unsere Ergebnisse auf Konzern- und operativer Segmentebene wesentlich beeinflussen könnte. Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten oder sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten unsere tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von denjenigen abweichen, die in zukunftsbezogenen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Wir können nicht garantieren, dass unsere Schätzungen oder Erwartungen tatsächlich erreicht werden. Wir lehnen – unbeschadet bestehender kapitalmarktrechtlicher Verpflichtungen – jede Verantwortung für eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen durch Berücksichtigung neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder anderer Dinge ab.

Zusätzlich zu den nach IFRS erstellten Kennzahlen legt die Deutsche Telekom auch Pro-forma-Kennzahlen vor, einschließlich EBITDA, EBITDA-Marge, bereinigtes EBITDA, bereinigte EBITDA-Marge, bereinigtes EBT, bereinigter Konzernüberschuss, Free Cashflow sowie Brutto- und Netto-Finanzverbindlichkeiten, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften sind. Diese Kennzahlen sind als Ergänzung, jedoch nicht als Ersatz für die nach IFRS erstellten Angaben zu sehen. Pro-forma-Kennzahlen, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften sind, unterliegen weder den IFRS noch anderen allgemein geltenden Rechnungslegungsvorschriften. Andere Unternehmen legen diesen Begriffen unter Umständen andere Definitionen zugrunde.

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