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Deutsche Telekom schließt Vereinbarung zur Sicherung des unumstrittenen Eigentums an polnischer PTC

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  • Deutsche Telekom, Vivendi und Elektrim unterzeichnen Vereinbarung, mit der alle Rechtsstreitigkeiten beigelegt werden.
  • Durch die Vereinbarung erhöht Deutsche Telekom ihren Anteil an PTC auf 100 Prozent und wird alleiniger Eigentümer von PTC.
  • Zahlung der Deutschen Telekom von 1,4 Mrd. Euro an Elektrim und Vivendi vorgesehen.
  • Einschließlich erster Kaufpreis-Rate im Jahr 2006 von 0,7 Mrd. Euro beträgt Zahlung für 51 Prozent der PTC-Anteile und Beilegung aller Rechtsstreitigkeiten 2,1 Mrd. Euro.
  • Daraus errechnet sich für die Transaktion ein Multiple des Unternehmenswerts zum erwarteten 2010er EBITDA von unter 4.

Die Deutsche Telekom hat eine Vereinbarung mit der französischen Vivendi und der polnischen Elektrim sowie den Gläubigern von Elektrim, darunter der polnische Staat und die Elektrim-Bondholder, abgeschlossen. Die Vereinbarung sichert das vollständige und unumstrittene Eigentum an dem polnischen Mobilfunk-Unternehmen Polska Telefonia Cyfrowa (PTC). Die Vereinbarung zwischen den Parteien ist heute unterzeichnet worden. Der Vollzug der Vereinbarung (Closing) steht unter dem Vorbehalt des Eintritts von Bedingungen. Die Vereinbarung beinhaltet im Wesentlichen folgende Regelungen: Die Deutsche Telekom hielt ursprünglich 49 Prozent der Anteile an PTC. Im Jahr 2005 übte die Deutsche Telekom eine Call-Option auf weitere 48 Prozent der Anteile aus, wodurch sich die Beteiligung auf 97 Prozent erhöhte. Dafür wurde 2006 eine erste Kaufpreis-Rate von rund 0,7 Mrd. Euro an Elektrim geleistet. Die Deutsche Telekom wird nun im Rahmen der jetzt geschlossenen Vereinbarung die zweite Teilzahlung für die 48 Prozent der PTC-Anteile leisten. Zusätzlich ist vereinbart, dass die Deutsche Telekom die noch verbleibenden 3 Prozent der PTC-Anteile durch den Kauf der beiden Zwischenholdings Carcom und Autoinvest erwirbt. Die Anteile an diesen beiden Holdings liegen bei Elektrim (49 Prozent) und Vivendi (51 Prozent). Insgesamt sind in der Vereinbarung Zahlungen durch die Deutsche Telekom von 1,4 Mrd. Euro an Elektrim und Vivendi vorgesehen. Der überwiegende Teil dieser Summe wird an Elektrim gezahlt, als zweite Kaufpreis-Teilzahlung für die 48prozentige PTC-Beteiligung, die Gegenstand der Call-Option war. Ein kleiner Teil der Zahlung der Deutschen Telekom soll zur Beilegung aller juristischen Auseinandersetzungen der Parteien geleistet werden. Mit Vollzug der jetzt unterzeichneten Vereinbarung werden alle zum Teil über Jahre vor verschiedenen ordentlichen und Schiedsgerichten geführten Rechtsstreitigkeiten zwischen den drei Parteien abschließend und unwiderruflich beigelegt sein und das Eigentum der Deutschen Telekom an allen Anteilen der PTC abgesichert. "Dies ist ein guter Tag für den polnischen Mobilfunkmarkt und unsere polnischen Kunden. Die Vereinbarung zwischen allen Parteien und die endgültige juristische Klarheit und Sicherheit sind ein klares Signal für PTC's strategische Entwicklung und ebnen dem Unternehmen den Weg in die Zukunft", sagte Timotheus Höttges, Finanzvorstand der Deutschen Telekom. "Wir haben den Knoten gelöst." Auf Basis der jetzt vereinbarten Zahlungen sowie der ersten Kaufpreiszahlung im Zuge der 2005 ausgeübten Call Option ergibt sich ein Preis für die Übernahme von insgesamt 51 Prozent der PTC-Anteile von rund 2,1 Mrd. Euro. Unter Berücksichtigung eines Cash-Bestandes der PTC von rund 1,5 Mrd. Euro und auf Basis des für 2010 erwarteten bereinigten EBITDA ergibt sich ein Multiple der Transaktion von unter 4. Im größten Mobilfunkmarkt in Zentral- und Osteuropa ist PTC gemessen an der Kundenzahl und den Service-Umsätzen derzeit der drittgrößte Mobilfunkbetreiber und liegt nur zwei Prozentpunkte hinter dem Marktführer. Sowohl PTK Centertel als auch Polkomtel - die beiden großen Wettbewerber der PTC - und PTC hatten im ersten Halbjahr 2010 fast den gleichen Marktanteil: PTK Centertel 31 Prozent, Polkomtel 30 Prozent und PTC 29 Prozent. Dabei erreichte PTC in den ersten neun Monaten 2010 eine - auch im Vergleich zu den polnischen Wettbewerbern - hohe EBITDA-Marge von 37 Prozent.

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen. Daher sollte ihnen nicht zu viel Gewicht beigemessen werden. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der Deutschen Telekom liegen. Sollten diese Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten, oder sollten sich die den Aussagen zu Grunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, so können die Ergebnisse wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Deutsche Telekom kann nicht garantieren, dass ihre Erwartungen oder Ziele erreicht werden. Die Deutsche Telekom lehnt - unbeschadet bestehender kapitalmarktrechtlicher Verpflichtungen - jede Verantwortung für eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen durch Berücksichtigung neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder anderer Dinge ab.

Über die Deutsche Telekom AG Die Deutsche Telekom ist mit mehr als 129 Millionen Mobilfunkkunden sowie rund 37 Millionen Festnetz- und 16 Millionen Breitbandanschlüssen eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen weltweit (Stand 30. September 2010). Der Konzern bietet Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Festnetz, Mobilfunk, Internet und IPTV für Privatkunden sowie ICT-Lösungen für Groß- und Geschäftskunden. Die Deutsche Telekom ist in rund 50 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit über 250.000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2009 erzielte der Konzern einen Umsatz in Höhe von 64,6 Milliarden Euro, davon wurde mehr als die Hälfte außerhalb Deutschlands erwirtschaftet (Stand 31. Dezember 2009).

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