Medien

Abir Kassis Krause

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  • Erstes Smartphone, klare Regeln: Tipps für einen sicheren und entspannten Einstieg ins digitale Leben
  • Von Kostenfallen bis Cybergrooming: So können Eltern ihre Kinder praktisch schützen und begleiten
  • Auch KI im Blick: Warum Medienkompetenz heute mehr bedeutet als Bildschirmzeit 
Ein Vater sitzt mit seiner jungen Tochter am Küchentisch und erklärt etwas auf einem Smartphone.

Gemeinsam starten: Eltern begleiten ihre Kinder beim sicheren Einstieg ins digitale Leben. © Deutsche Telekom, KI-generiert

Spätestens wenn in wenigen Wochen das neue Schuljahr beginnt, stehen viele Eltern vor der Frage: soll mein Kind ein Smartphone bekommen? Andere Familien sind schon einen Schritt weiter. Sobald Kinder ein eigenes Smartphone haben, stehen viele vor neuen Fragen: Wie viel Bildschirmzeit ist sinnvoll? Welche Schutzmechanismen brauchen Kinder in sozialen Netzwerken? Und welche Regeln helfen im Alltag? Die Telekom bietet für diese Fragen verschiedene Hilfestellungen an.

Gemeinsame Verantwortung für sichere digitale Räume 

Sicheres Aufwachsen in der digitalen Welt braucht beides: altersgerechten Schutz und die Fähigkeit, digitale Angebote selbstbestimmt und verantwortungsvoll zu nutzen. Dabei tragen Eltern die Verantwortung nicht allein. Auch Anbieter, Plattformen, Politik, Schulen und Gesellschaft sind gefragt, sichere digitale Räume für Kinder und Jugendliche zu schaffen.

„Medienkompetenz braucht Begleitung – und altersgerechten Schutz. Eltern müssen keine Technikprofis sein. Entscheidend ist, ansprechbar zu bleiben, Kindern Orientierung zu geben und gemeinsam passende Schutzmechanismen zu nutzen“, sagt Marike Mehlmann-Tripp, Cluster Lead Social Engagement bei der Deutschen Telekom.

Seit über 30 Jahren für Kinder- und Jugendmedienschutz 

Die Telekom engagiert sich seit über 30 Jahren für Kinder- und Jugendmedienschutz – unter anderem als Mitglied der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM), als langjährige Unterstützerin der Nummer gegen Kummer, mit der Initiative „Teachtoday.de“ und dem interaktiven Kindermagazin „SCROLLER“. Auch Telekom-Mitarbeitende engagieren sich in Corporate Communities für mehr Medienkompetenz unter Kindern und Jugendlichen.

Hier sind sechs Tipps zum sicheren Umgang mit dem ersten Smartphone:

  1. Gemeinsam einrichten
    Eltern und Kinder sollten das Smartphone gemeinsam einrichten. Über ein Kinderkonto können sie wichtige Einstellungen altersgerecht steuern. Auf dem iPhone hilft Bildschirmzeit, auf Android Google Family Link bei Nutzungszeiten, App-Downloads und Altersfreigaben. Auch Standort- und Kontaktfreigaben sollten gemeinsam geprüft und erklärt werden. Der Telekom-Elternratgeber Teachtoday bietet zusätzlich praktische Tipps zu Einstellungen, Apps und einem altersgerechten Einstieg in die digitale Welt.
  2. Kostenfallen vermeiden
    In-App-Käufe deaktivieren und für Käufe eine Passwortabfrage einschalten. Eine kostenlose Drittanbietersperre bei der Telekom verhindert zusätzlich, dass Abos oder Dienste anderer Anbieter über die Mobilfunkrechnung abgerechnet werden. Sie kann für einzelne Rufnummern direkt im Telekom Kundencenter eingerichtet werden. Prepaid oder eine Zweitkarte im Familienvertrag können die Kosten zusätzlich begrenzen.
  3. Klare Regeln vereinbaren
    Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) empfiehlt, Regeln zu Zeit, Ort und Umfang der Mediennutzung gemeinsam festzulegen – etwa handyfreie Mahlzeiten oder digitale Pausen vor dem Schlafengehen. Entscheidend ist nicht nur, wie lange Kinder online sind, sondern auch wann, wo und wofür. Mit dem „Handydeal“ des Telekom-Medienmagazins SCROLLER können Eltern und Kinder solche Regeln gemeinsam festhalten und vereinbaren.
  4. Ablenkungen reduzieren
    Benachrichtigungen begrenzen, Fokusprofile für Schule und Nacht einrichten, Autoplay deaktivieren und den Startbildschirm möglichst ruhig halten. So lassen sich unnötige Unterbrechungen deutlich reduzieren. Der Medienkompetenztest von Teachtoday kann Eltern und Kindern zusätzlich helfen, den eigenen Umgang mit digitalen Medien zu reflektieren.
  5. Sicher in Chats und sozialen Netzwerken
    Ob und welche sozialen Netzwerke für ein Kind geeignet sind, hängt unter anderem von Altersvorgaben, Entwicklungsstand und den Risiken des jeweiligen Angebots ab. Eltern sollten mit Kindern früh besprechen, welche Regeln in Chats und sozialen Netzwerken gelten: keine Bilder anderer ohne Einverständnis teilen, mit eigenen Fotos und persönlichen Informationen vorsichtig umgehen und sich bei unangenehmen Situationen an eine erwachsene Vertrauensperson wenden.

    Im Ernstfall gilt: nicht reagieren, blockieren, melden und Hilfe holen. Bei möglicherweise kinder- oder jugendpornografischen Inhalten sollten keine Screenshots angefertigt oder geteilt werden, sondern Polizei oder Beratungsstellen eingeschaltet werden. Besondere Aufmerksamkeit braucht Cybergrooming, der gezielte Aufbau von Online-Kontakten zu Minderjährigen mit sexueller Absicht. Offene Gespräche und Medienkompetenz sind deshalb ebenso wichtig wie technische Schutzfunktionen. 

    Elterliche Begleitung und Medienkompetenz allein können Risiken jedoch nicht auffangen. Auch Plattformen und Anbieter müssen wirksame, altersgerechte Schutzmechanismen bereitstellen und ihrer Verantwortung im Jugendmedienschutz gerecht werden. Das Medienmagazin SCROLLER der Telekom erklärt Kindern digitale Themen altersgerecht und vermittelt mit Tests, Geschichten, Videos und Tipps einen sicheren und kritischen Umgang mit Medien.
  6. KI-Chatbots einordnen
    Kinder nutzen KI nicht nur für Hausaufgaben, sondern zunehmend auch als Gesprächspartner. Das EU-Sondergremium zur Online-Sicherheit von Kindern empfiehlt stärkere Schutzmechanismen für jüngere Kinder. Wichtig ist deshalb eine einfache Botschaft: Ein Chatbot kann menschlich wirken, ist aber ein digitales Werkzeug – kein Freund.

Mehr Informationen darüber, wie KI das Lernen verändert, bietet die aktuelle Folge des Podcasts „Vernetzt“. Darin spricht Jacob Chammon, Geschäftsführer der Deutsche Telekom Stiftung, darüber, wie Künstliche Intelligenz Schule und Unterricht verändert – und was das für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte bedeutet.

Auch bei der „Back to School“-Aktion in Telekom Shops sensibilisierte die Telekom Eltern und Kinder für einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien und KI. Zum Einsatz kamen dabei unter anderem Ozobots aus der Zusammenarbeit mit DIGITAL@School, einer Initiative von Telekom-Mitarbeitenden zur Förderung digitaler Kompetenzen bei Kindern. Ergänzend bietet die Telekom Kinder-Smartwatches als sicheren Einstieg in die mobile Kommunikation an – mit Telefonie, Sprachnachrichten, GPS-Ortung, SOS-Funktion und Schulmodus, aber ohne freien Internetzugang oder Social Media.

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Schüler*innen sitzen mit Lehrerin am Tisch mit Laptops vor sich.

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