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Nicole Schmidt

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Volle Kontrolle: T-Systems schafft sicheren Handelsplatz für Datenaustausch

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  • Souveräner, verschlüsselter und direkter Datenaustausch ohne zentrale Datenhaltung mit dem „Telekom Data Intelligence Hub“
  • Marktplatz für Echtzeit-Austausch von Daten für z.B. Produktionsvernetzung, Internet of Things und Datenanalyse
  • Sichere und kontrollierte Vernetzung von Unternehmen und Institutionen gemäß International Data Spaces Association (IDSA)
Symbolbild "Datenaustausch"

T-Systems liefert jetzt einen wichtigen Baustein für die Digitalisierung der Industrie. Die Geschäftskundensparte der Deutschen Telekom startet mit dem „Telekom Data Intelligence Hub“ (Telekom DIH) eine Plattform für den sicheren Datenaustausch. Das Besondere daran: Der Datenverkehr wird unmittelbar und ausschließlich zwischen Unternehmen, die Daten liefern, und seinen Partnern in Ende-zu-Ende-Verschlüsselung abgewickelt – eine externe oder zentrale Datenspeicherung ist dafür nicht erforderlich. Datenliefernde Unternehmen behalten dabei die volle Kontrolle über ihre Daten und können jederzeit steuern, an wen welche Daten in welchem Umfang weitergegeben werden. Dies dient beispielsweise dem vereinfachten Datenaustausch in Planung, Produktion und Logistik zwischen Herstellern und Lieferanten. So schafft der Telekom DIH eine wichtige Voraussetzung für die digitale Fabrik.

Sicherer Handelsplatz für Daten

Über den reinen Datenaustausch hinaus bietet der Telekom DIH den einfachen Zugang zu Tools für die Weiterverarbeitung und Analyse von Daten, wie z.B. Internet-of-Things-Services und Anwendungen für maschinelles Lernen oder Künstliche Intelligenz. Damit steht erstmals ein sicherer Marktplatz zur Verfügung, auf dem Daten gehandelt und je nach Bedarf weiterverarbeitet und analysiert werden können. Die digitalen Services für den Marktplatz werden aus der sicheren Cloud der Deutschen Telekom erbracht. Der Telekom DIH wird im Laufe des zweiten Halbjahres 2018 für Kunden zur Verfügung stehen

„Der Telekom Data Intelligence Hub ist ein sicherer Marktplatz für Daten, Daten-Analysewerkzeuge sowie Algorithmen über unterschiedliche Unternehmen und Industrien hinweg. Damit erfüllt er eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen Anbietern von Daten und Lösungen sowie deren Nutzern, die es bisher im Bereich des Datenmanagements noch nicht gibt. Der Telekom DIH bietet eine ganzheitliche Marktübersicht von Daten, die einerseits frei zur Verfügung stehen, andererseits zum Kauf und Verkauf angeboten werden“, erklärt Dr. Ingo Hofacker, verantwortlich für das IoT-Geschäft in der Deutschen Telekom. Unternehmen können nun einfach und sicher ihre Daten monetarisieren, neue Geschäftsmodelle und datenbasierte Produkte oder Services entwickeln und dabei auf die hohen Datensicherheitsstandards der Deutschen Telekom vertrauen. 

Salzgitter AG zeigt Anwendung auf Hannover Messe

Auf der Hannover Messe Industrie zeigen die Salzgitter AG und T-Systems ein gemeinsam erarbeitetes Anwendungsbeispiel für den Telekom DIH. Dabei nutzt der Stahlkonzern die Schnittstellen des Hub, um mit einem Vormaterial-Lieferanten automatisiert Daten zum Bestellprozess auszutauschen. Die Daten zu z.B. Stahlgüte oder Lieferwegen stammen aus verschiedenen Systemen und sind daher zu großen Teilen nicht kompatibel. Für eine Verarbeitung in den Systemen des jeweils anderen Geschäftspartners mussten solche Daten bislang aufwändig übersetzt und angepasst werden. Mit dem Telekom DIH erfolgt nun ein intelligenter und automatisierter Abgleich und Austausch der Daten zwischen der Salzgitter AG und ihrem Lieferanten. Dadurch steigt die Verarbeitungsgeschwindigkeit massiv bei gleichzeitig drastisch reduziertem Koordinationsaufwand für alle am Datenaustausch Beteiligten.

Herausforderung steigender Datenaustausch

Nach einer Studie des Beratungsunternehmens PricewaterhouseCoopers teilen 74 Prozent aller mittleren und großen Unternehmen in Deutschland Daten mit Kunden und Geschäftspartnern. Dabei gehen drei von vier Unternehmen davon aus, dass die Notwendigkeit, eigene Daten zur Verfügung zu stellen, in den nächsten Jahren weiter stark zunehmen wird. Gleichzeitig sind die Unternehmen von der Sorge getrieben, im Zuge des Datenaustauschs die Souveränität über sensible, unternehmensinterne Daten zu verlieren und dabei Gefahr zu laufen, Geschäftsgeheimnisse preiszugeben.

Digitale Wirtschaft sicher vernetzt

Politik, Forschung und Industrie treiben daher mit Initiativen wie der International Data Spaces Association (IDSA), der auch die Deutsche Telekom angehört, die Digitalisierung der deutschen Wirtschaft voran. Das Ziel des Forschungsprojekts IDSA unter Führung des Fraunhofer-Instituts ist die Schaffung von virtuellen Datenräumen, die einen sicheren Austausch von Daten und die einfache Verknüpfung in Geschäftsökosystemen auch über nationale Grenzen hinaus unterstützen. „Für Unternehmen ist es existentiell, ihre sensiblen Geschäftsinformationen zu schützen. Deswegen ist es enorm wichtig, dass sie mit dem Telekom Data Intelligence Hub die Möglichkeit haben, selbst entscheiden zu können, unter welchen Bedingungen sie Partnern ihre Daten zur Verfügung stellen“, sagt Lars Nagel, Managing Director der IDSA. 

T-Systems ist das erste Unternehmen, das die in der IDSA erarbeitete sichere Referenzarchitektur implementiert. Die Umsetzung wurde eng begleitet von den Spezialisten für IT und Cybersecurity der Deutschen Telekom. 


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