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Andreas Leigers

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T-Mobile NL und Tele2 Netherlands bündeln ihre Kräfte im Wettbewerb gegen das marktdominierende FMC-Duopol in den Niederlanden

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  • T-Mobile NL erwirbt Tele2 Netherlands für eine Barzahlung von 190 Millionen Euro sowie eine Beteiligung von 25 Prozent an dem gemeinsamen Unternehmen 
  • Deutsche Telekom hält mit 75 Prozent die Mehrheit an größerer T-Mobile NL und konsolidiert das Unternehmen 
  • Kunden profitieren von konvergenten Produktbündeln durch die Kombination des besten Mobilfunk-Netzes von T-Mobile NL und der Leistungsfähigkeit von Tele2 im Festnetzgeschäft 
  • Synergiepotential im Barwert von mehr als 1 Milliarde Euro als Basis für disruptive Kundenangebote 
  • Komplementäre Mobilfunk-Spektren und nachhaltige Investitionen ermöglichen frühen 5G Ausbau und sichern hohes Niveau der Kundenzufriedenheit
Kooperation mit Tele2

​​​​​​Die Deutsche Telekom und Tele2 Group haben eine Vereinbarung geschlossen, nach der T-Mobile NL das niederländische Geschäft von Tele2 Group für eine Beteiligung an der dann vergrößerten T-Mobile NL zuzüglich einer Barzahlung erwirbt. Die vergrößerte Gesellschaft wird weiter als T-Mobile Netherlands firmieren und zusätzlich die Marke Tele2 nutzen. 

Durch die Transaktion entsteht in den Niederlanden ein starker dritter Anbieter von Konvergenz-Produkten im Telekommunikationsmarkt. Er wird seine Größenvorteile, die verbesserte Ausstattung mit Mobilfunk-Lizenzen und Synergiepotentiale nutzen, um im Wettbewerb stärker mit den beiden marktführenden FMC Anbietern KPN und VodafoneZIGGO zu konkurrieren.

Der Erwerb von Tele2 NL und die Stärkung der Position bei konvergenten Angeboten aus Festnetz und Mobilfunk ist Teil einer langfristig ausgerichteten Strategie der Deutschen Telekom. Ziel: Schaffung einer dauerhaft wettbewerbsfähigen T-Mobile NL im niederländischen Telekommunikationsmarkt mit konsequenter Ausrichtung auf die Interessen der Kunden. 

Søren Abildgaard, CEO T-Mobile NL, betont: „Gewinner dieser Vereinbarung sind die Kunden und alle, die sich mehr Wettbewerb im Telekommunikationsmarkt wünschen. Die Verbindung beider Unternehmen wird mehr Fairness für die Kunden bringen. Mit dem gemeinsamen, größeren und stärkeren Unternehmen werden wir effektiver mit den beiden Platzhirschen im Markt konkurrieren können und den Kunden eine neue, bessere Wahl ermöglichen. Wir werden die Branche nachhaltig umkrempeln.“  

Durch das größere Unternehmen entsteht ein starker und nachhaltig ausgerichteter Anbieter von konvergenten Angeboten. Die Kombination der Stärken von T-Mobile NL und Tele2 NL ermöglicht es, das bestehende Duopol aus KPN und VodafoneZIGGO besonders wirkungsvoll herauszufordern: 

  • Das Mobilfunknetz mit dem besten Testergebnis in den Niederlanden wird durch die Mobilfunk-Frequenzen von Tele2 im 800- und 2.600 MHz-Bereich deutlich für mobile Datenübertragung und damit für neue Daten- und Tarifangebote erweitert. Dabei werden die hohe Qualität bei Übertragungsgeschwindigkeiten und niedrige Latenz-Zeiten beibehalten.
  • Die heutige T-Mobile NL erhält Zugang zur Festnetz-Infrastruktur von Tele2 und erreicht Größenvorteile im Breitband-Geschäft mit Firmen-Kunden. 
  • Die Distributionskanäle von T-Mobile NL mit ihren zahlreichen Shops und Tele2 mit ihrer Stärke im Online-Vertrieb ergänzen sich hervorragend.

“Wir haben gerade erst begonnen, den niederländischen Markt aufzurollen. Durch diese Transaktion schaffen wir einen schlagkräftigen Wettbewerber, der das Duopol aus KPN und VodafoneZIGGO nachhaltig attackieren kann. Damit können wir unserem Anspruch, bester Partner der Kunden zu sein, noch besser gerecht werden“, sagt Thorsten Langheim, Leiter des Segments Group Development der Deutschen Telekom, zu dem auch T-Mobile NL gehört. 

Allison Kirkby, President und CEO der schwedischen Tele2 AB, betont: “Dies ist eine hervorragende Chance, die Entwicklung des niederländischen Telekommunikationsmarktes zu beschleunigen und einen starken Wettbewerb zugunsten der Kunden voranzutreiben. Für mich ist das ein logischer Schritt, um Teil einer starken Nummer drei im Markt zu werden, von der Kunden, Aktionäre und Mitarbeiter profitieren.“ 

Das vergrößerte Unternehmen wird auf Pro-Forma-Basis einen Umsatz von rund 2,0 Milliarden Euro sowie rund 4,3 Millionen Mobilfunk-Vertragskunden haben. Die jährlichen Synergie-Potentiale werden ab dem dritten Jahr nach Wirksamwerden der Vereinbarung auf rund 150 Millionen Euro veranschlagt, Diese Vorteile des Gemeinschaftsunternehmens gegenüber den bislang getrennt agierenden Gesellschaften ermöglichen T-Mobile NL künftig, disruptive Produkte mit zusätzlichem Kundennutzen in den Markt zu bringen und die führende Position bei der Netz-Qualität mit nachhaltigen Investitionen zu stärken. 

Nach Wirksamwerden der Transaktion wird Tele2 einen Anteil von 25 Prozent an der vergrößerten T-Mobile NL sowie eine Barzahlung von 190 Millionen Euro erhalten. Die Deutsche Telekom wird mit 75 Prozent über die Mehrheit der Anteile an T-Mobile NL verfügen und ein Gesellschafterdarlehen von 1,1 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. 

Im Vorfeld des Closings werden die Funktürme und Antennenstandorte aus der T-Mobile NL herausgelöst und in eine separate Gesellschaft eingebracht. Deren Eigentum liegt vollständig bei der Deutschen Telekom.   

Die Vereinbarung unterliegt dem Vorbehalt der Genehmigung der relevanten Wettbewerbsbehörden. Es wird erwartet, dass die Verfahren in der zweiten Jahreshälfte 2018 abgeschlossen werden können.

Die Deutsche Telekom wurde von Credit Suisse und J.-P. Morgan beraten und in rechtlichen Fragen von De Brauw unterstützt.

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Diese Medieninformation enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Sie sind im Allgemeinen durch die Wörter „erwarten“, „davon ausgehen“, „annehmen“, „beabsichtigen“, „einschätzen“, „anstreben“, „zum Ziel setzen“, „planen“, „werden“, „erstreben“, „Ausblick“ und vergleichbare Ausdrücke gekennzeichnet und beinhalten im Allgemeinen Informationen, die sich auf Erwartungen oder Ziele für Umsatzerlöse, bereinigtes EBITDA, EBITDA oder andere Maßstäbe für die Performance beziehen. Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen. Daher sollte ihnen nicht zu viel Gewicht beigemessen werden. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der Deutschen Telekom liegen. Sollten diese Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten, oder sollten sich die den Aussagen zugrundeliegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, so können die Ergebnisse wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Deutsche Telekom kann nicht garantieren, dass ihre Erwartungen oder Ziele erreicht werden. Die Deutsche Telekom lehnt - unbeschadet bestehender kapitalmarktrechtlicher Verpflichtungen - jede Verantwortung für eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen durch Berücksichtigung neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder anderer Dinge ab.

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