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Anne Geelen

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Telekom testet die Zukunft des Mobilfunks mit 5G Standalone

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  • Telekom entwickelt 5G Innovation weiter
  • Erster 5G Standalone Antennenstandort Deutschlands steht in Garching
  • 5G Standalone ist der nächste Entwicklungsschritt bei 5G 
Evolution des 5G Netzes

Evolution des 5G Netzes. Download (jpg, 1.1 MB)

Nachdem die Telekom bereits 68 Prozent der Bevölkerung in Deutschland mit 5G versorgt hat, folgt nun der nächste Schritt: Die Telekom hat in der Stadt Garching bei München den ersten Antennenstandort Deutschlands für 5G Standalone (5G SA) aufgebaut. Der Standort wird der erste in Deutschland mit dieser innovativen Technologie. Gemeinsam mit Partnern sollen hier erste Schritte für 5G SA gegangen werden. Die jetzt installierte Antenne wird in Kürze an ein 5G Standalone Kernnetz angebunden. Das Kernnetz wird über eine Cloud-Infrastruktur der Telekom realisiert. Kennzeichen von 5G Standalone ist es, dass auch die Infrastruktur im Kernnetz vollständig auf eine neue, cloudbasierte 5G-Architektur umgerüstet wird. Das ist die nächste Weiterentwicklung von 5G und auch Voraussetzung für neue Einsatzmöglichkeiten. 

„Uns ist es wichtig, auch bei den weiteren Innovationsschritten von 5G ganz vorne dabei zu sein“, sagt Claudia Nemat, Vorstand Technologie und Innovation bei der Telekom. „Damit unsere Kunden zukünftig die Vorteile von Technologien wie Network Slicing oder Edge Computing nutzen können, treiben wir die Entwicklung von 5G und seinen Features weiter aktiv voran.“

Mit 5G Standalone ändert sich die Netzstruktur und Architektur. Die aktuell in Deutschland eingesetzte 5G-Technologie basiert auf der Netzarchitektur 5G-Non-Standalone (5G NSA). Das bedeutet, dass die heutigen 5G-Angebote technisch noch auf ein gleichzeitig verfügbares 4G-Netz (LTE) angewiesen sind und sich quasi „huckepack“ auf dieses Netz setzen, also noch nicht komplett selbständig funktionieren.

„5G Standalone ist für uns eines der Ziele bei 5G“, so Walter Goldenits, Technikchef der Telekom Deutschland. „Die Netz-Innovation in Garching ist für uns zunächst der erste Schritt in das 5G SA-Live-Netz. Es hilft uns, notwendige und wichtige Erfahrungen mit 5G SA zu sammeln. Ein Rollout in der Fläche ist dann auch von den Anforderungen unserer Kunden abhängig. Bei der weiteren Entwicklung spielen also Technik und Markt gemeinsam eine Rolle.“

Aktuell gibt es noch keine Terminals für Kunden, die 5G Standalone unterstützen. Die ersten Tests führt die Telekom daher mit spezieller Entwicklungs-Software auf kommerziell verfügbaren Geräten durch. Ziel ist es, in den kommenden Wochen verschiedene Verbindungen und Anwendungen zu testen, die komplett eigenständig und ohne die Unterstützung von 4G funktionieren.

„Der Ausbau von 5G in der Fläche ist die Vorbereitung unseres Netzes auf die nächsten Schritte der 5G-Entwicklung. Wir werden jede Möglichkeit nutzen, 5G noch schneller zu machen und weiter zu entwickeln“, so Walter Goldenits. 

Über die Deutsche Telekom: Deutsche Telekom Konzernprofil

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Das unterscheidet den neuen Kommunikationsstandard von vorherigen Mobilfunkgenerationen.

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