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Anne Geelen

Telekom schließt letzte Funklöcher in Europa mit Satellite-to-Mobile von Starlink

  • Direct-to-Device-Dienst von Starlink ergänzt das Mobilfunknetz und schließt Versorgungslücken dort, wo der Mobilfunkausbau noch an seine Grenzen stößt
  • Satellite-to-Mobile-Konnektivität stärkt „Überall-Netz" und erhöht die Resilienz des Mobilfunknetzes 
  • Start für 2028 in mehreren europäischen Landesgesellschaften der Telekom geplant
Telekom und Starlink

Die Telekom erweitert ihre Netzabdeckung durch satellitengestützte Direktkonnektivität. In Partnerschaft mit Starlink bringt die Deutsche Telekom Mobilfunk in Gebiete, in denen der Netzausbau besonders anspruchsvoll ist – etwa aufgrund von Naturschutzauflagen oder schwieriger Topografie.

„Wir bieten unseren Kunden bereits heute das beste Mobilfunknetz. Und wir investieren weiterhin stark in den Ausbau unserer Infrastruktur", sagt Abdu Mudesir, Vorstand Product and Technology der Deutsche Telekom AG. „Gleichzeitig gibt es Regionen, in denen der Ausbau aufgrund topografischer Gegebenheiten oder behördlicher Auflagen besonders komplex ist. Auch dort wollen wir zuverlässige Konnektivität für unsere Kunden sicherstellen. Deshalb ergänzen wir unser Netz strategisch um Satellite-to-Mobile-Konnektivität. Für uns ist klar: Konnektivität schafft Sicherheit und Vertrauen. Und die liefern wir. Überall."

„Wir freuen uns sehr, in Partnerschaft mit der Deutschen Telekom zuverlässige Satellite-to-Mobile-Konnektivität in zehn Ländern, für Millionen von Menschen bereitzustellen ", sagt Stephanie Bednarek, VP of Starlink Sales. „Diese Vereinbarung ist die erste ihrer Art in Europa, die Starlinks V2 next-generation Technology einführt. Sie bringt Daten, Sprache und Messaging direkt auf das Mobiltelefon." 

Direct-to-Device: Konnektivität jenseits klassischer Mobilfunkabdeckung 

Der Dienst wird ausschließlich im MSS-Spektrum (Mobile Satellite Service) von Starlink betrieben. Die geplanten Direct-to-Device-Dienste werden es künftig kompatiblen Smartphones ermöglichen, sich direkt mit den Satelliten zu verbinden. Wenn ein modernes Smartphone sein normales terrestrisches Mobilfunksignal wie zum Beispiel 5G verliert, wechselt es automatisch in das Satellitennetz von Starlink – und ermöglicht so den Zugang zu Daten-, Video-, Sprach- und Messaging-Diensten. Damit entsteht eine zusätzliche Verbindungsebene für Daten- und Sprachdienste jenseits der klassischen Mobilfunkabdeckung. Die Zahl kompatibler Endgeräte in Europa wird im Vorfeld des geplanten Starts 2028 stetig wachsen. Starlinks V2-Satellitenkonstellation der nächsten Generation soll bis dahin bereitstehen.

Mehr Resilienz in Notsituationen

Durch die Integration satellitengestützter Mobilfunkkonnektivität erhöht die Telekom auch die Resilienz ihres Mobilfunknetzes und bietet Kunden zusätzliche Sicherheit – insbesondere in außergewöhnlichen Situationen wie Naturkatastrophen oder bei längeren Stromausfällen.

Das „Überall-Netz": Immer die beste Verbindung

Die Telekom folgt einem klaren Prinzip: Kunden erhalten immer die beste verfügbare Verbindung. Jederzeit. Überall. Das geschieht in erster Linie über das leistungsstarke terrestrische Netz – also über Verbindungen herkömmlicher Mobilfunkstandorte wie zum Beispiel 5G-Antennen.

In Deutschland bietet die Telekom bereits die mit Abstand größte 5G-Flächenabdeckung mit nahezu 90 Prozent Coverage. LTE deckt mehr als 92 Prozent der Fläche ab, Sprachdienste sind auf bis zu 99 Prozent verfügbar.

Die Satellitenverbindung von Starlink ergänzt die bestehende Mobilfunkversorgung dort, wo das terrestrische Mobilfunknetz nicht verfügbar ist.

So entsteht ein integriertes Netz aus Mobilfunk und Satellitentechnologie, das eine umfassende, resiliente und zukunftssichere Verbindung liefert – das „Überall-Netz". Der Start ist für Anfang 2028 in mehreren europäischen Telekom-Märkten geplant, darunter auch Deutschland.

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