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Achtung, tückische SMS-Kostenfallen!

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So fallen Sie nicht auf die Tricks der Betrüger herein.

Auch in Zeiten von mobilen Messengern behauptet die SMS ihren Platz auf dem Smartphone. Wenn allerdings Betrüger die Absender sind, können SMS teuer oder sogar gefährlich werden. Mit unseren Tipps schützen Sie sich.

Illustration Kostenfallen

Smartphone-Dienste können geldgierig werden.

Oft sehen betrügerische SMS aus, als seien sie von einem bekannten Unternehmen verschickt worden. Da kündigt ein Unternehmen etwa eine Sendung an, oder der Mobilfunkprovider möchte Bonusminuten verteilen. Doch der Klick auf den Link in der Nachricht kann Schaden verursachen. 

So funktioniert die Betrugsmasche per SMS

Die mit krimineller Energie verschickten Kurzmitteilungen können viele Gesichter haben. 

  • In der Mitteilung wird ein Link eingebaut, den der Empfänger anklicken soll, um weitere Informationen abzurufen. Dahinter verbirgt sich allerdings der Download eines Schadprogramms. Und dieser Trojaner verschickt dann im Hintergrund „Premium-SMS“, die hohe Kosten verursachen. Im Zweifel  wird dies erst auf der folgenden Monatsabrechnung entdeckt.
  • Der Text der Nachricht fordert den Empfänger dazu auf, dringend wegen eines Notfalls oder aus einem anderen wichtigen Grund zurückzurufen. Nur wurde die Nummer so geschickt getarnt, dass selbst kundige Nutzer nicht sofort die teure gebührenpflichtige Adresse erkennen . Und darüber wird der Anrufer auch nicht unmittelbar verbunden, sondern landet zunächst in einer Warteschleife, was viel Geld kostet.

Wenn Sie sich fragen, wieso die Betrüger eigentlich an Ihre Nummer gelangt sind: Sie waren gar nicht persönlich gemeint. Die Betrüger versenden die Nachrichten an alle Rufnummern, die sie mit Programmen zur automatischen Nummerngenerierung erzeugt haben. Und da gehörte Ihre dann auch zu den Treffern. Allerdings greifen die Kriminellen auch mit Spezialanwendungen die Informationen von Webseiten ab, um darüber gültige Nummern zu ermitteln. Ein Grund mehr, mit solchen Informationen im Internet vorsichtig zu sein.

Wie Sie sich gegen betrügerische SMS wehren
Wie auch beim Phishing funktioniert die Betrugsmasche nur dann, wenn Sie handeln. Ob Premiumrufnummer oder Link auf Trojaner – solange Sie nicht auf die Nachricht reagieren, passiert nichts. Übrigens, der reine SMS-Empfang kostet nichts. 

  • Geht eine SMS eines unbekannten Absenders oder von ungewöhnlichen Rufnummern ein, sollten Sie misstrauisch sein. Das gilt auch, wenn der Text völlig allgemein ist und Sie ganz ohne persönliche Anrede veranlassen will, etwas zu tun.
  • Lassen Sie sich nicht von dringend klingenden Texten verleiten, Rückrufe zu tätigen oder Links anzuklicken. Überlegen Sie in Ruhe. Wenn Ihnen der vermeintliche Absender bekannt ist, fragen Sie dort nach der Echtheit der SMS.
  • Geben Sie Ihre mobile Rufnummer nur an, wenn es wirklich nötig ist. 
  • Lassen Sie Sonderrufnummern oder Premium-SMS-Nummern über den Kundenservice Ihres Mobilfunkanbieters sperren.
  • Klicken Sie keine Links in SMS an. Am besten auch nicht in Kurznachrichten von Ihnen bekannten Personen. Denn deren Adressbuch könnte gekapert worden sein.
  • Installieren Sie einen Virenscanner für Ihr Smartphone und überprüfen Sie das Gerät regelmäßig.
  • Behalten Sie Ihre Telefonrechnung für den mobilen Anschluss im Blick, um frühzeitig zu erkennen, falls Sonderrufnummern gewählt wurden.
  • Haben Sie eine betrügerische SMS erhalten, melden Sie dies der Bundesnetzagentur. Die Behörde hat für solche Fälle eigene Formulare angelegt, über die Sie sich beschweren können.

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