Abuse

Wenn es um die Sicherheit im Internet geht, sind Politik, Kunden und Unternehmen gleichermaßen gefordert. Eine Schlüsselrolle nehmen dabei die Betreiber ein.

Aus unserer Sicht ist es ein Muss für verantwortungsvolle Betreiber, ihre Kunden zu warnen, wenn deren Rechner mit Schadcodes infiziert sind und womöglich für kriminelle Machenschaften ferngesteuert werden. Dies kann natürlich nur geschehen, wenn die Provider einen Hinweis darauf bekommen, dass von Anschlussinhabern aus ihrem IP-Bereich Spams verschickt werden.

Schwerpunkt Aufklärung
Die Deutsche Telekom verschickt jeden Monat bis zu 200.000 Mails und Briefe mit solchen Warnungen und leistet damit einen wichtigen Dienst am Kunden. Gleichzeitig trägt sie dazu bei, Gefahren im Internet einzuschränken. Darüber hinaus legt die Deutsche Telekom einen Schwerpunkt auf Aufklärung über Chancen und Risiken in der digitalen Welt.

Das Telekom Sicherheitsteam nimmt jeden Monat mehr als zwei Millionen Hinweise über den vermuteten Missbrauch (engl. Abuse) von Internetdiensten entgegen.

Missbrauch liegt etwa dann vor, wenn ein mit Malware infizierter Kundenrechner über einen Internetanschluss der Telekom andere Rechner attackiert oder Spam versendet.

So arbeitet das Telekom Sicherheitsteam
Sicherheitsorganisationen, Internet Service Provider und die Honeypots der Deutschen Telekom zählen zu den wichtigsten Hinweisgebern. Das Telekom Sicherheitsteam prüft die Hinweise auf ihre Relevanz, identifiziert die betroffenen Kunden und schickt ihnen per E-Mail und Briefpost einen Leitfaden zu, mit dessen Hilfe sie den Schadcode von ihren Rechnern entfernen können. Gehen von einem Kundenrechner weiterhin Angriffe aus, leiten die Mitarbeiter des Sicherheitsteams zusätzliche Schritte ein: Um andere Nutzer zu schützen, können sie einzelne Dienste wie den E-Mail-Versand vorübergehend sperren.

Sieben Tage, um zu reagieren
Das Telekom Sicherheitsteam hat sieben Tage Zeit, um externen Hinweisen nachzugehen und die betroffenen Kunden zu ermitteln. Nach Ablauf der sieben Tage werden die gespeicherten IP-Adressen gelöscht. Diese Praxis stimmt mit dem deutschen Telekommunikationsgesetz überein und wurde zuletzt am 3. Juli 2014 vom Bundesgerichtshof in Karlsruhe als rechtmäßig bestätigt.

Ein Papierhaufen rutscht von einem Laptop in einen Mülleimer

Kampf gegen den Müll per Mail

Täglich werden über das Internet mehr als 50 Milliarden Spam-Nachrichten verschickt. Bestenfalls ist das unerwünschte Werbung. Schlimmer sind gefährliche Nachrichten, die Schadsoftware oder Links enthalten, um Rechner zu kapern oder Daten auszuspähen („Phishing“). Die Telekom bekämpft den Müll, der per Mail kommt. Und muss dafür IP-Adressen sieben Tage lang speichern.

Abuse

Hinweise auf missbräuchliche Nutzung von T-Online Accounts und Spam.

abuse@t-online.de

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