Handschlag.

Verantwortungsvoller Arbeitgeber

Wir setzen auf kooperative und nachhaltige Beziehungen zu Beschäftigten, Gewerkschaften und Arbeitnehmervertretungen.

Unsere engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind eine wichtige Basis unseres Erfolges. Mit den Guiding Principles und der Employee Relations Policy (pdf, 220.8 KB) haben wir in Bezug auf unsere Mitarbeiterbeziehungen konzernweite Standards festgelegt.

Als verantwortungsvoller Arbeitgeber ist es uns wichtig, vertrauensvolle Beziehungen zu unseren Beschäftigten, zu Gewerkschaften und Arbeitnehmervertretern zu pflegen. So bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit, sich mit ihren individuellen Stärken und Ideen einzubringen. In einem vom Wandel geprägten Markt geben wir ihnen zukunftsweisende Methoden und Werkzeugen an die Hand, damit sie sich flexibel auf veränderte Anforderungen und neue technische Möglichkeiten einstellen können.

Wichtig ist uns auch eine faire Entlohnung. Sie orientiert sich an Standardgehältern des jeweiligen nationalen Arbeitsmarkts. Die Leistung von Männern und Frauen honorieren wir gleichberechtigt und diskriminierungsfrei. Unsere Führungskräfte werden gemäß der konzernweit gültigen „Global Compensation Guideline“ entlohnt. Darüber hinaus bieten wir unseren Beschäftigten weitergehende Leistungen, wie zum Beispiel die betriebliche Altersvorsorge.

Wir fördern zudem moderne Arbeitsmodelle. Die Möglichkeit, die eigene Arbeit flexibel gestalten zu können, trägt dazu bei, dass sich die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben unserer Beschäftigten verbessert. Mit Lebensarbeitszeitkonten können unsere Angestellten ein Wertguthaben aufbauen für Freistellungen wie einen vorgezogenen Ruhestand, für ein Sabbatical oder auch für eine Teilzeitaufstockung.

Wir stehen für einen sozialverträglichen Personalumbau mit weitreichender Unterstützung unserer Beschäftigten. Grundlage dafür ist unser „integrierter Planungs- und Führungsprozess“. Dessen Umsetzungsschritte werden jährlich vom Konzernvorstand geprüft und verabschiedet. Unsere Fortschritte beim sozialverträglichen Um- und Abbau von Personal dokumentieren wir in unserem monatlichen Konzernreporting.

Einen offenen Dialog mit unseren Beschäftigten zu pflegen, ist uns sehr wichtig. Dies gelingt uns über das Telekom Social Network (TSN). Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können dort selbst gewählte Themen zur Diskussion stellen. Auch unsere Führungskräfte nutzen das TSN regelmäßig, um in den direkten Austausch zu treten.

Wie ist das konzernweite Stimmungsbild? Um dies herauszufinden, haben wir eine Mitarbeiterbefragung und regelmäßige Pulsbefragungen initiiert, die wir zweimal jährlich durchführen.

Die Deutsche Telekom pflegt konzernweit einen intensiven und engen Dialog mit Beschäftigtenvertretern sowie eine intensive Zusammenarbeit mit den Vertretungsgremien der Beschäftigten.

Die Umsetzung zahlreicher Maßnahmen und Projekte war und ist ohne die aktive Mitwirkung der gewählten Beschäftigtenvertreter nicht möglich.

Vereinigungsfreiheit und Mitbestimmung

In der Konzernrichtlinie zu Employee Relations bekennt sich die Deutsche Telekom zu einer "gegenseitigen respekt- und vertrauensvollen Zusammenarbeit". Wir respektieren und erkennen das Recht auf Vereinigungsfreiheit sowie auf Kollektivverhandlungen im Rahmen der jeweiligen nationalen gesetzlichen Regelungen, Vereinbarungen und Gebräuche an. Eine Selbstverpflichtung zur Wahrung der Vereinigungsfreiheit und des Rechts auf Kollektivverhandlungen enthält auch unsere Sozialcharta.

Europäischer Betriebsrat

Im Europäischen Betriebsrat (EBR) pflegt die Deutsche Telekom einen intensiven Austausch mit Arbeitnehmervertretern ihrer Tochter- und Beteiligungsunternehmen in den EU Mitgliedsstaaten. Der EBR mit derzeit 32 Mitgliedern (neu konstituiert im November 2016) hat sich bereits seit Jahren als wichtiger Dialogpartner der Deutschen Telekom etabliert und vertritt die Interessen der Beschäftigten im Konzern Deutsche Telekom innerhalb der EU-Länder. Da die Anzahl der Maßnahmen mit grenzüberschreitender Bedeutung in den letzten Jahren stark angestiegen ist, haben sich die Deutsche Telekom AG und der EBR im Jahre 2015 darauf verständigt einen neuen, effektiveren Prozess zur Unterrichtung und Anhörung des EBR in einem Pilotprojekt zu testen. Teil des Pilotprojektes ist es unter anderem Arbeitsgruppen zur Vorbereitung der Sitzung zu komplexen Themen einzurichten, Telepresence Meetings des Präsidiums monatlich abzuhalten und auch die Unterrichtung zu EBR relevanten Themen schriftlich jederzeit starten zu können. Dieses Pilotprojekt wurde im Jahr 2015 mehrfach evaluiert und von allen Seiten positiv bewertet. Der Pilot endete offiziell mit dem Abschluss der neuen Vereinbarung zwischen der Deutschen Telekom AG und dem EBR. Diese neue Vereinbarung  ist am 1. Juli 2016 in Kraft getreten und regelt die gemeinsame Zusammenarbeit.

Sektoraler Sozialer Dialog

Die Deutsche Telekom ist auf europäischer Ebene bereits seit einigen Jahren im EU-Ausschuss des sektoralen sozialen Dialogs Telekommunikation aktiv, der aus dem 1990 gegründeten gemeinsamen Ausschuss Telekommunikation hervorgegangen ist und von der Europäischen Kommission unterstützt wird. Hier findet ein regelmäßiger Austausch zwischen Arbeitgebervertretern der Organisation ETNO (European Telecommunications Network Operators‘ Association) und Arbeitnehmervertretern der Dachgewerkschaft UNI Europa über wirtschaftliche und soziale Entwicklungen des ICT-Sektors statt.

Konzernrichtlinie zu Employee Relations (pdf, 220.8 KB)

Sozialcharta (pdf, 280.4 KB)

Zur Ausgestaltung der Beziehungen zwischen Mitarbeitern und Unternehmen hat die Deutsche Telekom im Jahr 2011 einen konzernweiten Rahmen geschaffen, der in allen Konzerneinheiten - unter Beachtung des jeweiligen nationalen Rechts - weltweit umgesetzt wurde.

Die Konzernrichtlinie zu Employee Relations beschreibt anhand von elf Kernelementen, wofür die Deutsche Telekom als Arbeitgeber weltweit einsteht.

Die Kernthemen der Employee Relations Policy

Die Grundlage für das Miteinander im Unternehmen und damit auch den ersten Kernpunkt der Richtlinie bilden die fünf Leitlinien der Deutschen Telekom. Darüber hinaus formuliert die "Employee Relations Policy" den Anspruch, den die Deutsche Telekom in den Themen Mitarbeiterentwicklung, verantwortungsvoller Umgang mit Veränderungen, Gesundheit und Nachhaltigkeit, faire Bezahlung, Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, Führung, Diversity, Verbot von Diskriminierung, Kommunikation sowie zum Umgang mit dem Sozialpartner sich selbst setzt.

Die Employee Relations Policy mit Leben füllen

Um sicherzustellen, dass Employee Relations ("Employee Relations Policy") nachhaltig mit Leben gefüllt werden, hat die Deutsche Telekom ein Verfahren zum Monitoring der ER Policy eingeführt. Darin werden regelmäßig festgelegte Parameter analysiert. Bei Ergebnisabweichung vom definierten Normbereich schließt sich eine vertiefte Diskussion und gegebenenfalls ein Review in der entsprechenden Gesellschaft vor Ort an, in dem mit den lokalen Verantwortlichen die Entwicklungen und Spannungsfelder im Bezug auf die genannten Kernpunkte analysiert werden. Darüber hinaus werden Maßnahmen diskutiert und beschlossen, um die Ausgestaltung der Beziehungen zwischen Unternehmen und Mitarbeitern zu verbessern.

" Employee Relations Policy (pdf, 220.8 KB)

Employee Relations Policy

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