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Die Lasten fairer verteilen

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Gemeinsamer Appell der vier bedeutenden europäischen Telekommunikationsunternehmen.

Die Herausforderungen sind gewaltig: Rund 300 Mrd. Euro veranschlagt die EU für den Ausbau der Digitalisierung Europas. Bis 2030 sollen Glasfaseranschlüsse und modernste Mobilfunkanwendungen wie 5G für jeden Europäer selbstverständlich sein. Der für den Binnenmarkt zuständige EU-Kommissar Thierry Breton hat das Ziel jüngst  bei der EU-Erklärung zu digitalen Rechten und Grundsätzen klar formuliert: „Wir wollen, dass die Europäerinnen und Europäer wissen: Wenn Sie in Europa leben, studieren, arbeiten, Geschäfte machen, können Sie auf eine erstklassige Netzanbindung, einen nahtlosen Zugang zu öffentlichen Diensten und einen sicheren und fairen digitalen Raum zählen“.

Voraussetzung dafür ist modernste Infrastruktur. Um deren Finanzierung ist außerhalb Europas längst eine Debatte entbrannt, sei es in den USA oder auch Südkorea. Mit ihrem Appell wollen die CEOs der bedeutendsten Telekommunikationsunternehmen in Europa, Deutsche Telekom, Vodafone, Telefonica und Orange,  die Debatte über eine faire Lastenverteilung beim Netzausbau in Europa anstoßen. Denn: Die großen Big-Tech-Unternehmen aus den USA sind für den größten Teil das Datenverkehrs in den EU-Netzen verantwortlich, ihr Beitrag zum Netzausbau ist allerdings marginal. Zum Appell

Europaflagge

Gemeinsamer Appell der vier großen Europäischen Telekommunikationsunternehmen

Eine Aufforderung an große Inhaltsplattformen, sich an den Kosten der europäischen digitalen Infrastruktur, die ihre Dienste tragen, zu beteiligen.

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