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Klaus vom Hofe

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Patente, Patente, Patente: Erfinderin gibt Tipps

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Telekom-Mitarbeiterin Mari Melander liebt es, technische Probleme zu lösen. Mitunter verwandelt sie das in Patente. „Das geht ganz einfach“, sagt sie.

Mari Melander: „Auch vermeintlich kleine Ideen können relevant sein.“

Mari Melander: „Auch vermeintlich kleine Ideen können relevant sein.“

Wenn Mari Melander von ihrem Beruf erzählt, leuchten ihre Augen. Sie arbeitet im Internet-der-Dinge-Programm der Telekom. Ihr Fachgebiet: Sprache über LTE (Voice over LTE; VoLTE) für Automotive-Kunden. Die Fahrzeuge mit den eingebauten SIM-Karten der Telekom können Notrufe absetzen und haben den so genannten „Concierge Service“ an Bord. Das ist ein Dienst, mit dem der Fahrer zum Beispiel ein Hotel oder Konzerttickets buchen kann in der Stadt, in der er gerade unterwegs ist.

Klingt einfach. Doch die Autos sind überall in der Welt unterwegs. Deshalb müssen sie für die oben genannten Services roamen können. Damit das für die Fahrzeuge im Roamingpartner-Netzwerk funktioniert, bedarf es einige Konfigurationen, Koordination und Abstimmungen. Das braucht oft Monate der Vorbereitung. 

Patente schützen die Innovationskraft

Immer wieder findet die gebürtige Finnin technische Probleme, die es aus dem Weg zu räumen gilt. Das ist ihr Job, wie sie sagt. Am liebsten im Team, und auch allein, tüftelt sie an Lösungen. Und wenn ihr etwas neu erscheint, kommt die Patentanmeldung ins Spiel. „Das ist keine Raketenwissenschaft“, sagt sie und hebt hervor, wie einfach der Weg bei der Telekom ist. „Ich beschreibe kurz die Idee, entwerfe Skizzen dazu, und schicke alles ans Patente-Team.“ Kommt es dann zur Anmeldung, schickt ein Patentanwalt seinen juristisch aufbereiteten Schriftsatz zurück. Der Erfinder prüft, ob alles richtig verstanden wurde. Dann folgen die offizielle Anmeldung und: Warten, Warten, Warten auf die Nachricht des Patentamts …

Telekom hält weit über 8.000 Patente

Umso toller dann die positive Nachricht. „Eins unserer Patente wurde vor Kurzem in Japan genehmigt. Ich habe ein Zertifikat auf Papier mit japanischen Zeichen bekommen.“ Mari Melander hat mittlerweile sieben Lösungen patentieren lassen – allein genauso wie im Team. Damit reiht sie sich ein in die Reihe derer, die zu den weit über 8.000 Patenten beigetragen haben, die die Telekom hält. Patente werden auf allen Gebieten der Technik erteilt. Sie können sich in den Netzen, Produkten und Verfahren wiederfinden und schützen die Innovationskraft der Deutschen Telekom und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Von Nokia zur Telekom

Mari Melander stellt sich den Aufgaben und Problemlösungen gerne. Seit jeher liebt sie Mathematik, was sie als Hauptfach an der Universität Turku in Finnland wählte. Doch sie wollte damit keine Laufbahn in Forschung und Lehre anstreben, wie sie erzählt. Also wählte sie Informatik als Nebenfach. Das führte sie bald in die Telekommunikationsbranche, zunächst zu Nokia. Fortan - wie auch später nach ihrem Wechsel zur Telekom - war Standardisierung ihr Thema. Also die vielschichtigen internationalen Abstimmungen und Handgriffe, bis Dienste und Geräte in den Netzen funktionieren. „Das ist eben keine Selbstverständlichkeit“, weiß sie. Ihr liegt viel daran, „dass am Ende alle gemeinsam den besten Weg finden“.

Welche Tipps gibt Mari Melander Kolleginnen und Kollegen bei der Telekom, die gerne Probleme lösen und die Lösungen patentieren lassen wollen? 

  • Kreativ und wachsam sein, technische Probleme erkennen
  • Bloß keine Hemmungen und einfach ausprobieren: Auch vermeintlich kleine Ideen können relevant sein
  • Andere einbinden - Teams kommen oft zu besseren Lösungen
  • Einfach wagen. Über die Telekom ist der Weg zum Patent leicht

Gerade mit dem letzten Punkt hat die Erfinderin gute Erfahrungen gemacht: „Es reicht allein die Idee – bei allem anderen helfen die spezialisierten Kollegen.“ 

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Thorben Stange

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