Konzern

Katja Kunicke

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Die Telekom schließt jetzt bislang unterversorgte Adressen in Sachsenheim an ihr Glasfasernetz an. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Gigabit Region Stuttgart hatte sich die Telekom zusätzlich zu ihrem Eigenausbau im Landkreis erfolgreich an Ausschreibungen für den geförderten Ausbau beteiligt.

Vertreter von Stadt, Ministerium, Telekom, Zweckverband und Tiefbauunternehmen neben Ankündigungsplakat an Baustelle.

Im Ortsteil Hohenhaslach startet der Glasfaserausbau für 246 Haushalte und 96 Gewerbe in Sachsenheim. © Gigabit Region Stuttgart

Um alle Anschlüsse im Rahmen dieser Fördermaßnahme herzustellen, bringt das Unternehmen rund 130 Kilometer Glasfaserkabel in die Erde und errichtet 16 neue Verteiler. 

 „Mit dem geförderten Ausbau wird es jetzt möglich, dass wir 233 Adressen in der Stadt an unser Glasfasernetz anbinden können,“ erklärt Sebastian Kohl, bei der Telekom verantwortlich für den Glasfaserausbau im Landkreis, anlässlich des Spatenstichs im Ortsteil Hohenhaslach. 

„Mit dem heutigen Spatenstich bringen wir endlich auch Glasfaser für diejenigen, die weniger als 30 Mbit/s zur Verfügung haben. Damit profitiert auch der gesamte Landkreis Ludwigsburg nachhaltig von diesem Schritt. Dank der Förderung durch Bund und Land können wir Glasfaseranschlüsse in noch größerem Umfang realisieren und gemeinsam mit der Gemeinde sowie der Telekom direkt bis in die Gebäude bringen. Die konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten ist dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor für die digitale Entwicklung unserer Region“, sagt Viktor Kostic vom Zweckverband Kreisbreitband Ludwigsburg.

Herausforderung Flächengemeinde

Sachsenheim mit Glasfaser zu versorgen ist eine Herausforderung, denn die sechs Stadtteile liegen mit einer Südost-Nordwest-Ausdehnung von etwa 17 Kilometern verteilt entlang des Kirbachtals.

Katharina Manthey, Referentin im Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg, betont: „Hier zeigt uns das Förderprojekt, was möglich ist, wenn Land, Kommunen und Unternehmen an einem Strang ziehen. Gemeinsam schaffen wir, dass kein Ort und kein Mensch digital abgehängt bleibt.“ 

Matthias Gauger, Leiter Technik der Gigabit Region Stuttgart GmbH (GRS) ergänzt: „Der überwiegende Teil der Region ist für Telekommunikationsunternehmen so attraktiv, dass sie eigenwirtschaftlich ausbauen können. Dennoch bleiben immer Gebiete übrig, die Förderung benötigen. Der Kooperationsvertrag der Region mit der Telekom ermöglicht auf optimale Weise die Verknüpfung der beiden Ausbauarten. Davon profitiert jetzt die Stadt Sachsenheim.“

Glasfaser dank Förderung

Die Maßnahme wird vom Bund mit einer Förderquote von 50 Prozent und vom Land mit einer Förderquote von 40 Prozent unterstützt. 


Bürgermeister Holger Albrich hebt hervor: „Das Projekt zur Erschließung der weißen Flecken und Gewerbegebiete mittels Glasfaser wird mit 2.090.000 Euro aus Mitteln des Bundes, mit 1.671.928 Euro aus Mitteln des Landes und mit 418.072 Euro aus Mitteln des Haushalts der Stadt Sachsenheim gefördert. Wir freuen uns, dass wir so sämtliche unterversorgten Adressen in Sachsenheim an die zukunftsfähige Glasfaserinfrastruktur anschließen können.“

246 Haushalte und 96 Gewerbe an 233 Adressen können künftig mit Bandbreiten bis 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) im Internet surfen. Bislang mussten sie mit weniger als 30 Megabit pro Sekunde auskommen.

Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Arbeiten und Lernen zuhause, Video-Konferenzen, Gaming und Streamen gleichzeitig möglich sind. Nutzerinnen und Nutzer können flexibel auf die stetig wachsenden digitalen Anforderungen reagieren. Glasfaser ist robust gegenüber äußeren Einflüssen wie Wasser oder Strom. Sie spart außerdem Energie und schont das Klima – deutlich mehr als das bestehende Kupfernetz. Dabei steht das Netz der Telekom auch für andere Inhalteanbieter offen, die mit der Telekom eine Nutzungsvereinbarung geschlossen haben.

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