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Gemeinsam gegen Hass im Netz: Lasst uns lauter sein als der Hass!

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Die neue Kampagne der Telekom „Gemeinsam gegen Hass im Netz“ ist sehr bewegend. Welche wichtige Botschaft dahinter steckt, erzählen Christian Hahn, Leiter Strategie Marketing Kommunikation und Media, und Marike Mehlmann-Tripp, Cluster Lead Social Engagement, Group Corporate Responsibility bei der Telekom.

Gegen Hass im Netz

95 vs 5: Wenn Liebe laut ist hat Hass keine Chance. © Benoit Soler

Auf offener Straße steht eine kleine Gruppe von Menschen. Sie singt. Aber statt normaler Lyrics erklingen Hassbotschaften. Mit diesem Setting startet der neue TV-Spot der der aktuellen Telekom-Kampagne „Gemeinsam gegen Hass im Netz”. Nach und nach kommen weitere Menschen hinzu. Sie stimmen in das Lied ein, singen aber den echten Text. Es ist „You’re the Voice“– und sie übertönen die wenigen, die Hass verbreiten. 

Seit drei Jahren engagiert sich die Telekom lautstark gegen Hass im Netz. Jetzt setzt sie ihr Engagement für ein Netz, in dem alle fair miteinander umgehen, fort. Was möchte sie mit der neuen Kampagne vermitteln?

Christian Hahn: Studien zeigen, dass nur etwa fünf Prozent

 der Online-Nutzer*innen für die massive Verbreitung von Hass im Netz verantwortlich sind. Wir richten uns daher an die anderen 95 Prozent– die schweigende Masse – und sagen: Lasst uns zusammen viel lauter sein als der Hass. Lasst uns gemeinsam für ein Netz einstehen, in dem alle respektvoll miteinander umgehen. Wir möchten die Menschen mit unserer Kampagne dazu ermutigen, aktiv zu werden und Haltung zu zeigen. Denn nur gemeinsam sind wir stark.

Aber was genau kann jede*r tun?

Marike Mehlmann-Tripp: Zunächst einmal ist es wichtig, dass wir uns überhaupt einbringen. Der Diskurs im Netz ist absolut zentral für die Meinungsbildung geworden und damit auch für unsere Demokratie. Vielfältige Perspektiven sind essenziell und sie fehlen, wenn wir uns raushalten. Wenn Grenzen überschritten werden, müssen wir alle raus aus unserer Schockstarre. Es ist wichtig, dass wir die Betroffenen nicht allein lassen. Wir müssen denjenigen, die Hass und Hetze im Netz verbreiten, klarmachen, dass sie uns allen, uns als Gesellschaft, damit schaden. Digitale Zivilcourage ist ein kraftvolles Instrument, das wir alle nutzen können.

Christian Hahn: Genau hier setzt unser Konzept an. Betroffene brauchen unsere Solidarität. Denn Zivilcourage heißt auch, zu denen zu stehen, die sich nicht wehren können oder wollen. Viele von uns fühlen sich unsicher oder trauen sich nicht, selbst aktiv zu werden. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, etwas zu tun. Dazu möchten wir alle, die unseren Spot sehen, ermutigen. 

In dem Spot singt der Chor den Song „You’re the Voice”. Warum habt ihr euch für diesen Titel entschieden?

Christian Hahn: Das Lied ist mehr als nur musikalische Untermalung. Es ist ein starkes Statement gegen Grenzüberschreitungen aller Art. In dem Song geht es darum, seine Stimme zu erheben, sich der eigenen Kraft bewusst zu werden und ohne Angst zusammenzustehen. Das trifft den Kern unserer Kampagne. Indem wir am Anfang die echten Hasskommentare integrieren, erzeugen wir einen starken Bruch. Man traut seinen Ohren kaum. Wenn dann aber genau 95 Menschen gemeinsam gegen die Hasszeilen von fünf Einzelnen ansingen, ist die Erleichterung und Ergriffenheit umso größer. Ganz im Sinne unserer Botschaft: Wenn Liebe laut ist, hat Hass keine Chance. Lasst uns gemeinsam gegen Hass im Netz vorgehen!

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Gegen Hass im Netz

Die Telekom kämpft für ein Netz ohne Hass, in dem alle respektvoll miteinander umgehen.

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