Konzern

Katja Kunicke

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„Wir bringen Digitalisierung dorthin, wo sie gebraucht wird. Vom Klein-Unternehmer bis zum international tätigen Konzern. So schaffen wir Zukunftsperspektiven für Stadt und Land“, sagt Alexander Jenbar, seit Oktober neuer Technik-Chef bei der Telekom Deutschland.

Karte Glasfaserausbau Landkreis Böblingen

In 25 Gewerbegebieten im Landkreis Böblingen können Unternehmen ihr Geschäft im Glasfasernetz der Telekom entwickeln. © Deutsche Telekom

Denn nicht nur die Rahmenbedingungen für den Glasfaserausbau haben sich seit der Unterzeichnung des Rahmenvertrages zwischen der Gigabit Region Stuttgart und der Telekom im Jahr 2019 stark verändert. Auch der Wettbewerbsdruck auf Unternehmen wächst, ihr Geschäft auf die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einzustellen. Hochmoderne Glasfaseranbindungen schaffen die Grundlage dafür. Die Telekom bleibt mit ihrem Glasfaser-Ausbau in der Gigabit Region Stuttgart die treibende Kraft, die den Boden für diesen Wandel bereitet.

Jenbar hebt hervor: „Wir bauen mehr Glasfaseranschlüsse als alle Wettbewerber zusammen. Für über 78.600 Haushalte und Unternehmen im Landkreis Böblingen können wir nun schon Glasfaseranschlüsse bereitstellen, das sind über 70 Prozent aller schon möglichen Anschlüsse im Landkreis. Und mit unserem Portfolio für Geschäftskunden bieten wir über die Glasfaseranbindung hinaus alle Dienste und Anwendungen von IT-Sicherheit, Cloud-Lösungen bis hin zu Campus-Netzen, die es braucht, um Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen.“

„Der Landkreis Böblingen ist heute die Nummer 1 in der Region Stuttgart beim Glasfaserausbau“, so Landrat Roland Bernhard. „Das entschlossene Engagement der ausbauenden Unternehmen hat uns an die Spitze geführt und wir hoffen, dass wir die Gigabitstrategieziele, 90% flächendeckende Glasfaserversorgung bis 2030, gemeinsam erreichen.“ Eine starke digitale Infrastruktur bilde die Grundlage für Lebensqualität, wirtschaftliche Stärke und Zukunftsfähigkeit.

In 21 der 26 Kommunen im Landkreis Böblingen hat die Telekom bereits im Eigenausbau Glasfaser für über 70.700 Haushalte und Gewerbe ausgebaut. In neun Kommunen kann bereits über die Hälfte aller Haushalte und Betriebe einen Glasfaseranschluss der Telekom nutzen, in Altdorf, Bondorf, Magstadt und Rutesheim sogar über 90 Prozent. In 25 Gewerbegebieten im Landkreis Böblingen können Unternehmen ihr Geschäft im Glasfasernetz der Telekom entwickeln.

Die Kooperation mit den Stadtwerken Sindelfingen leistet einen wichtigen Beitrag zum Ausbau. Dank der gelungenen Kooperation können schon 7.900 Haushalte und Unternehmen Telekom-Glasfasertarife buchen. Zahlreiche Kundinnen und Kunden surfen bereits in Lichtgeschwindigkeit.

Neue Ausbaugebiete für 2026 beschlossen

In Abstimmung mit der Gigabit Region Stuttgart und dem Zweckverband Breitbandausbau Landkreis Böblingen wird die Telekom im kommenden Jahr allein im Eigenausbau in vier Ausbaugebieten aktiv sein: in Böblingen-Süd, Herrenberg, Gäufelden-Öschelbronn und Waldenbuch. Hinzu kommen Ausbaumaßnahmen im geförderten Ausbau sowie der weitere Glasfaserausbau der Stadtwerke Sindelfingen.

Alexander Jenbar betont: „Wir haben bereits sehr viel erreicht und machen weiter. Neben der Verlegung in weiteren Ausbaugebieten, legen wir jetzt den Fokus verstärkt auf die Auslastung unseres Glasfasernetzes. Eine wichtige Rolle spielt hier die vollständige Erschließung von Mehrfamilienhäusern.“

Hans-Jürgen Bahde, Breitbandbeauftragter der Region und Geschäftsführer der Gigabit Region Stuttgart GmbH (GRS) Hans-Jürgen Bahde, sagt: „Konsolidierungen und aktualisierte Wirtschaftlichkeitsrechnungen durch die ausbauenden Unternehmen haben im Glasfasermarkt einiges durcheinandergewirbelt. Die Telekom hat sich über Jahre hinweg als verlässlicher Partner erwiesen. Klare Absprachen zur Verlegung in Mindertiefe sowie der Erteilung von Baugenehmigungen machen die für den Ausbau notwendigen Abstimmungsprozesse effizienter und schneller.“

Mobilfunkausbau mit spürbaren Fortschritten

Im Landkreis Böblingen ist die Bevölkerungsabdeckung mit dem modernen Standard 5G auf 97 Prozent gestiegen. Dafür nutzt die Telekom derzeit 150 Mobilfunkstandorte. Standortneubauten erfolgten unter anderem in Renningen und Weil der Stadt. Bestandsstandorte wurden kapazitiv erweitert, darunter beispielsweise in Leonberg, Magstadt und Herrenberg.

Für die kommenden Jahre sieht das Unternehmen Bedarf, an 28 Standorten im Landkreis neue Antennen zu installieren, um die Qualität des Mobilfunknetzes zu sichern und das Netz bedarfsgerecht auszubauen. Immer wieder entfallen Standorte, weil Mietverträge nicht verlängert werden oder Gebäude abgerissen oder anderweitig genutzt werden. Für diese Standorte müssen Ersatzstandorte gefunden werden. Zusätzliche Standorte werden dort benötigt, wo die bestehenden Anlagen so stark ausgelastet sind, dass nicht mehr alle Daten reibungslos übermittelt werden können. Dies trifft insbesondere im Umfeld des Bahnhofs in Ehningen zu, wo die Suche läuft. Bei der Umsetzung ist die Telekom auf die Unterstützung durch Kommunen und Bürgerinnen und Bürger angewiesen.
 


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