Konzern

Katja Kunicke

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Die Telekom bleibt mit ihrem Glasfaser-Ausbau im Landkreis Esslingen die treibende Kraft, die den Boden für wirtschaftlichen Wandel bereitet. Nicht nur die Rahmenbedingungen für den Glasfaserausbau haben sich seit der Unterzeichnung des Rahmenvertrags zwischen der Gigabit Region Stuttgart und der Telekom im Jahr 2019 stark verändert. Auch der Wettbewerbsdruck auf Unternehmen wächst, ihr Geschäft auf die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einzustellen. Hochmoderne Glasfaseranbindungen schaffen die Grundlage dafür. 

Karte Glasfaserausbau Landkreis Esslingen

Im Jahr 2026 setzt die Telekom im Landkreis Esslingen ihren Glasfaserausbau in neun Ausbaugebieten fort. © Deutsche Telekom

„Wir bringen Digitalisierung dorthin, wo sie gebraucht wird. Vom Klein-Unternehmer bis zum international tätigen Konzern. So schaffen wir Zukunftsperspektiven für Stadt und Land“, sagt Alexander Jenbar, seit Oktober neuer Technik-Chef bei der Telekom Deutschland. „Wir bauen mehr Glasfaseranschlüsse als alle Wettbewerber zusammen. Für knapp 92.000 Haushalte und Unternehmen im Landkreis Esslingen können wir nun schon Glasfaseranschlüsse bereitstellen, das sind über 90 Prozent aller schon möglichen Anschlüsse im Landkreis. Und mit unserem Portfolio für Geschäftskunden bieten wir über die Glasfaseranbindung hinaus alle Dienste und Anwendungen von IT-Sicherheit, Cloud-Lösungen bis hin zu Campus-Netzen, die es braucht, um Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen.“

In 42 Gewerbegebieten im Landkreis Esslingen können Unternehmen ihr Geschäft im Glasfasernetz der Telekom entwickeln.

Erfolgreicher Dreiklang im Ausbau

Der Dreiklang aus Eigenausbau, Kooperationen mit Stadtwerken und gefördertem Ausbau hat sich bewährt. In 32 der 44 Kommunen im Landkreis Esslingen hat die Telekom bereits im Eigenausbau und im geförderten Ausbau Glasfaser für über 79.000 Haushalte und Gewerbe ausgebaut. In 15 Kommunen kann bereits über die Hälfte aller Haushalte und Betriebe einen Glasfaseranschluss der Telekom nutzen.

„Der Glasfaserausbau ist ein entscheidender Standortfaktor für unseren Landkreis. Mit der hohen Ausbauquote schaffen wir die Grundlage für wirtschaftliche Stärke der Unternehmen und tragen zur Lebensqualität unserer Einwohnerinnen und Einwohner bei. Die enge Zusammenarbeit zwischen Kommunen, der Gigabit Region Stuttgart und der Telekom zeigt, wie wir gemeinsam die digitale Zukunft gestalten. Besonders wichtig sind die Synergien aus eigenwirtschaftlichem Ausbau und geförderten Projekten: Nur durch diese Kombination können wir eine flächendeckende Versorgung effizient und schnell erreichen“, sagt Landrat Marcel Musolf.

Die Kooperationen mit den Stadtwerken Filderstadt und Nürtingen leisten einen wichtigen Beitrag zum Ausbau. Dank der Zusammenarbeit können bereits 12.900 Haushalte und Unternehmen Telekom-Glasfasertarife buchen. Zahlreiche Kundinnen und Kunden surfen bereits mit Lichtgeschwindigkeit. In Nürtingen haben die Stadtwerke Nürtingen und die Telekom beschlossen, ihre Kooperation auf das gesamte Stadtgebiet auszuweiten und dazu eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.
Zusätzlich zu ihrem Eigenausbau hat die Telekom den Zuschlag für die Ausschreibungen zum geförderten Ausbau erhalten an denen sie sich beteiligt hatte. So erhält zum Beispiel auch der international bekannte Flugplatz Hahnweide in Kirchheim unter Teck einen Glasfaseranschluss. Für das Jahr 2025 sind die Vergabeverfahren noch nicht abgeschlossen.

Neue Ausbaugebiete für 2026 beschlossen

In Abstimmung mit der Gigabit Region Stuttgart und dem Zweckverband Breitbandversorgung Landkreis Esslingen wird die Telekom im kommenden Jahr allein im Eigenausbau in 9 Ausbaugebieten aktiv sein: in Esslingen, Bissingen an der Teck, Kirchheim unter Teck, Frickenhausen, Köngen, Leinfelden-Echterdingen, Neckartenzlingen, Plochingen, Wendlingen. Der Anteil der Kommunen mit nahezu vollständiger Glasfaserabdeckung wird weiter steigen. Hinzu kommen Ausbaumaßnahmen im geförderten Ausbau sowie der weitere Glasfaserausbau der Kooperationspartner.

Alexander Jenbar betont: „Wir haben bereits sehr viel erreicht und machen weiter. Neben der Verlegung in weiteren Ausbaugebieten, legen wir jetzt den Fokus verstärkt auf die Auslastung unseres Glasfasernetzes. Eine wichtige Rolle spielt hier die vollständige Erschließung von Mehrfamilienhausäuern.“

Hans-Jürgen Bahde, Breitbandbeauftragter der Region und Geschäftsführer der Gigabit Region Stuttgart GmbH (GRS) Hans-Jürgen Bahde, sagt: „Konsolidierungen und aktualisierte Wirtschaftlichkeitsrechnungen durch die ausbauenden Unternehmen haben im Glasfasermarkt einiges durcheinandergewirbelt. Die Telekom hat sich über Jahre hinweg als verlässlicher Partner erwiesen. Klare Absprachen zur Verlegung in Mindertiefe sowie der Erteilung von Baugenehmigungen machen die für den Ausbau notwendigen Abstimmungsprozesse effizienter und schneller. “

Mobilfunkausbau mit spürbaren Fortschritten

Im Landkreis Esslingen ist die Bevölkerungsabdeckung mit dem modernen Standard 5G auf über 98 Prozent gestiegen. Dafür nutzt die Telekom derzeit 191 Mobilfunkstandorte. Standortneubauten erfolgten unter anderem in Esslingen und Filderstadt. Bestandsstandorte wurden kapazitiv erweitert, darunter beispielsweise in Wolfschlugen, Kirchheim unter Teck und Wendlingen.
Für die kommenden Jahre sieht das Unternehmen Bedarf, an 45 Standorten im Landkreis neue Antennen zu installieren, um die Qualität des Mobilfunknetzes zu sichern und das Netz bedarfsgerecht auszubauen. Immer wieder entfallen Standorte, weil Mietverträge nicht verlängert werden oder Gebäude abgerissen oder anderweitig genutzt werden. Für diese Standorte müssen Ersatzstandorte gefunden werden. Zusätzliche Standorte werden dort benötigt, wo die bestehenden Anlagen so stark ausgelastet sind, dass nicht mehr alle Daten reibungslos übermittelt werden können. Bei der Umsetzung ist die Telekom auf die Unterstützung durch Kommunen und Bürgerinnen und Bürger angewiesen.
 

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