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Katja Kunicke

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Telekom unterstützt Helpline für geflüchtete ukrainische Familien

Mehr als 700.000 Menschen sind bislang vor dem Krieg in der Ukraine nach Deutschland geflohen, vor allem Frauen, Kinder und Jugendliche. Außerhalb der Heimat finden sie in Deutschland eine Zuflucht; das auf der Flucht Erlebte bleibt allgegenwärtig.  

Seit dem 1. Juni 2022 bietet die Nummer gegen Kummer e.V. den Geflüchteten mit der Helpline Ukraine eine kostenfreie Telefonberatung bei allen Sorgen, Problemen und Themen, die sie bewegen. Helpline Ukraine ist ein Projekt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gemeinsam mit Nummer gegen Kummer e.V. und mit Unterstützung der Telekom. Sie stellt der Nummer gegen Kummer e.V. die technische Infrastruktur für das bundesweite Beratungsangebot kostenfrei zur Verfügung. Außerdem übernimmt sie die Verbindungsentgelte für die Anrufe an die Beratungstelefone. „Bei unseren Hilfsmaßnahmen für die Ukraine konzentrieren wir uns darauf, was wir am besten können: Menschen verbinden“, sagt Melanie Kubin-Hardewig, Vice President Group Sustainability Management bei der Telekom. „Als langjähriger Partner der Nummer gegen Kummer unterstützen wir deshalb das erweiterte Hilfsangebot sehr gerne, indem wir die Leitungskapazitäten für das zusätzliche Gesprächsaufkommen bereitstellen“. 

Das Logo der neuen Helpline mit Rufnummer in den ukrainischen Nationalfarben Gelb und Blau.

Die Telekom übernimmt Routing und Verbindungskosten für die kostenfreie Telefonberatung der Nummer gegen Kummer e.V.. © Nummer gegen Kummer e.V.

So funktioniert die neue Helpline

Der Dachverband Nummer gegen Kummer e.V. übernimmt die Planung, Organisation und Umsetzung der Sonderrufnummer und bewirbt sie in ukrainischer und russischer Sprache. „Wir freuen uns, diese wichtige und anspruchsvolle Aufgabe anzugehen und damit einen Beitrag in dieser Krise leisten zu können“, so Rainer Schütz, Geschäftsführer von Nummer gegen Kummer e.V. „Geflüchtete Eltern, Kinder und Jugendliche benötigen verlässliche Ansprechpartner*innen, um über das Erlebte, ihre Sorgen und Ängste sprechen zu können“.

Um dieses Beratungsangebot umzusetzen, hat die Telekom eigens das speziell für die Nummer gegen Kummer e.V. entwickelte Routing der Gespräche modifiziert: „Im Normalfall leiten wir die Gespräche so, dass der Anrufende automatisch zu einem Ansprechpartner in seiner Region weitergeleitet wird“, erklärt Jörg Eggebrecht, Produktmanager Servicenummern bei der Telekom Deutschland. „Wir haben die Weiterleitung der Anrufe angepasst, denn die Berater und Beraterinnen für die neue Helpline bringen eine besondere Qualifikation mit: Neben ihrer Kompetenz zur Gesprächsführung beherrschen sie die ukrainische und/oder russische Sprache. Über die separate Rufnummer stellen wir sicher, dass die Anrufenden auch über den lokalen Umkreis hinaus zu einem qualifizierten Ansprechpartner weitergeleitet werden.“ Die Beraterinnen und Berater der Telefonseelsorge bieten den Hilfesuchenden Unterstützung bei deren seelischen Nöten, Ängsten und Sorgen. Das Gesprächsangebot umfasst keine Beratung zu Telefonanschlüssen oder Handyverträgen. 

Unter der kostenfreien Rufnummer 0800-500 225 0 ist die Helpline montags bis freitags zwischen 14 und 17 Uhr zu erreichen; die Beratung erfolgt in ukrainischer und russischer Sprache und ist vertraulich.

Über die Nummer gegen Kummer

Nummer gegen Kummer e.V. ist der Dachverband von derzeit 87 lokalen Trägern von Beratungstelefonen, zumeist örtlichen Verbänden des Deutschen Kinderschutzbundes und anderen Wohlfahrtsorganisationen. Das Netzwerk stellt das deutschlandweit größte kostenfreie, telefonische Beratungsangebot für Kinder, Jugendliche und Eltern dar. Speziell ausgebildete und hauptsächlich ehrenamtlich engagierte Berater und Beraterinnen unterstützen die Anrufenden und leisten Hilfe zur Selbsthilfe bei Alltagsproblemen und in schwierigen Lebenssituationen. Der Dachverband ist Mitglied von Child Helpline International. 

Nummer gegen Kummer e.V. wird seit 1991 von der Deutschen Telekom als Kooperationspartner unterstützt und wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. 

Hilfe für die Ukraine

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Die Deutsche Telekom ist entsetzt über den russischen Überfall auf die Ukraine. Unsere Solidarität gilt den Menschen in der Ukraine.

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