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Klaus vom Hofe

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"Wir können uns nicht auf 'made in Germany' ausruhen"

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Die Telekom war Gastgeberin für den „MINT Summit" des Verbandes deutscher Unternehmerinnen (VdU). Alles drehte sich um Künstliche Intelligenz. Wir sprachen am Rande der Veranstaltung mit einer Teilnehmerin über ihre Eindrücke. Im Interview: Marit Zenk, Unternehmerin aus Hamburg.   

Porträtfoto von Marit Zenk

Marit Zenk coacht Assistenzen und Führungskräfte unterschiedlicher Unternehmen und Branchen. Mehr im Internet: www.marit-zenk.com © Norbert Ittermann

Warum ist das Thema KI relevant für Sie? 

Marit Zenk: Ich coache Assistenzen und Führungskräfte unterschiedlicher Unternehmen, verschiedener Branchen und Größen. Viele davon beschäftigen sich mit dem Megatrend KI. Denen möchte ich inhaltlich auf Augenhöhe begegnen. Generell ist es im Job erfolgsentscheidend, die technologischen Umbrüche, die neuen Möglichkeiten und deren Auswirkungen auf Wirtschaft, Märkte und Gesellschaft zu verstehen und am Puls der Zeit zu sein.

Was bedeutet Ihnen der Austausch mit anderen zu dem Thema? 

Marit Zenk:  Ich finde es generell interessant, sich mit anderen auszutauschen, um sich gegenseitig zu befruchten, andere Sichtweisen zu ergründen und zu verstehen, sich neuen Perspektiven hingeben zu können und darüber hinaus einen Gesamteindruck zu bekommen, wo wir gesellschaftlich bei diesem Thema stehen.

Was bedeutet Ihnen der wiederkehrende Summit?

Marit Zenk:  Wenn etwas wiederkehrend ist, dann wird es wichtig und nötig sein. Frauen haben im MINT-Bereich ordentlich aufzuholen und daher ist es gut, dass der VdU e. V. mit dem MINT-Summit immer wieder in Erscheinung tritt und über Trends und Themen in diesem Bereich aus seiner Sicht berichtet. Wir wählen dafür bewusst verschiedene Standorte aus, um immer wieder neue Mitglieder und Interessentinnen zu gewinnen. Und wir sind dankbar, dass uns immer wieder große Unternehmen bei der Ausrichtung des Summits unterstützen. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal der Deutschen Telekom, nicht nur für die Räumlichkeiten, sondern auch für den Einblick in Ihre KI-Welt.

Was sind Ihre wichtigsten Erkenntnisse, die Sie vom Summit mit zurück nach Hamburg genommen haben?

Marit Zenk: Smart wird noch smarter. Ich bin beindruckt, welche Fortschritte wir in KI machen und noch mehr, dass laut Nicole Büttner Deutschland die meisten KI-Forscher beherbergt. Das macht mich stolz, da wir in anderen Bereichen uns schon haben abhängen lassen. Wir können uns schon lange nicht mehr auf „made in Germany“ ausruhen und sollten unsere Bürokratie verschlanken, um Geschwindigkeit bei der Entwicklung aufnehmen zu können. Der Qualität darf dies allerdings keinesfalls Abbruch tun. Darüber hinaus gilt es, die Angst vor KI abzubauen und das Vertrauen in KI zu fördern. Aufklärung und Transparenz sind hier seitens der Entwickler und Datenexperten vonnöten. Und was die Deutsche Telekom angeht, bin ich begeistert zu sehen, was Ihre Design Gallery hergibt. Gedanken mache ich mir, wo wir all den Strom für unser Smart Home oder besser gesagt, für unser Smart Life zukünftig hernehmen wollen und wovon wir diesen immensen Bedarf bezahlen können. Da wünsche ich mir innovative alternative Energiekanäle.
 

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