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  • Produktpass für Batterien mit mehr als 2 kWh Kapazität Pflicht ab dem 18. Februar 2027
  • Zustand der Batterie wichtiges Kriterium im Gebrauchtwagen-Markt von E-Fahrzeugen
  • „Magenta Digital Product Passport“: einfach und schnell
Ein Auto und ein Personalausweis.

Noch genau 365 Tage: Am 18. Februar 2027 wird der Produktpass Pflicht für alle Batterien mit mehr als 2 kWh Kapazität. Mit dem „Magenta Digital Product Passport“ gelingt das Einführen eines Produktpasses einfach und schnell. © Deutsche Telekom/ iStock/leonello/Juanmonino, Bildmontage: Hendrik Riße, Evelyn Ebert Meneses

Noch genau 365 Tage: Am 18. Februar 2027 wird der Produktpass Pflicht für alle Batterien mit mehr als 2 kWh Kapazität, die in der EU auf den Markt kommen. Also auch für Elektro-Fahrzeuge. Der Pass dokumentiert den gesamten Lebenszyklus eines Stromspeichers bis zum Recycling. Der so genannte State of Health zeigt etwa die Nennkapazität in Prozent an. Damit wird der Produktpass zu einem wichtigen Dokument auf dem Gebrauchtwagen-Markt für Elektrofahrzeuge. Darüber hinaus dokumentiert der Pass auch Materialzusammensetzung, CO₂-Fußabdruck, Kapazität und Herstellungsdaten, um Nachhaltigkeit, Recycling-Fähigkeit und den Restwert zu bestimmen.

Mit dem „Magenta Digital Product Passport“ gelingt das Einführen eines Produktpasses einfach und schnell. Es besteht aus zwei Angeboten: „Magenta DPP Basic Compliance“ deckt alle gesetzlichen Anforderungen ab – vom Erstellen und Verwalten des Produktpassens, über das sichere Speichern, bis hin zum Datenaustausch mit Partnern und Behörden sowie dem Abrufen der Passdaten mit einem QR-Code. Das kleinste Paket kostet 1.499 Euro netto pro Monat für bis zu 5.000 neu ausgestellte Batteriepässe pro Jahr.

Das Angebot „Magenta DPP Enterprise“ liefert darüber hinaus einen Baukasten für weitere Services. Dazu zählen:

  • Datenintegration: Automatisches Extrahieren und Einfügen von Daten aus Quellsystemen. Semantische Modelle sowie Mapping & Konvertierung sichern die durchgängige Synchronizität des Produktpasses mit der IT-Landschaft des Kunden.
  • Datenraum-Konnektor: Bereitet Produktpässe für den Austausch in Datenräumen vor, etwa durch Umwandeln in Catena-X-kompatible Formate für einen standardisierten Datenaustausch.
  • Mehrwertdienste: Produktpass-Daten für Prozessoptimierung nutzen oder für neue Geschäftsmodelle wie Datenmonetarisierung oder Serviceportale für Endkunden.

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