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Christian Fischer

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  • Branded Calls helfen Geschäftstreibenden sich deutlich von unseriösen Anrufen abheben zu können.
  • Weiter zunehmende Zahl von Betrugsversuchen per Telefon stärkt Misstrauen bei Verbrauchern.
  • Seit Start Service Call Check im Mobilfunk bereits millionenfache Warnung vor möglichem Missbrauch.

Das bringt 2026 bei der Deutschen Telekom - Noch mehr Schutz von Privat- und Geschäftskunden. Gerade diese leiden darunter, dass die Bürgerinnen und Bürger immer misstrauischer werden, was offizielle E-Mails, Kurznachrichten oder Anrufe angeht. Der Reflex, bei Anrufen von unbekannten Rufnummern zu sagen, „da gehe ich schon gar nicht mehr ran“, ist immer ausgeprägter. Dieser Nachteil wächst für Firmen jeder Größe, die ihre Kundinnen und Kunden dadurch immer schlechter erreichen.

So genannte Branded Calls im Mobilfunk-Netz der Deutschen Telekom verbessern ab sofort die Transparenz. Bislang wurden Informationen zu Rufnummern nur im Telefondisplay angezeigt, die bereits als Kontakt auf dem Telefon gespeichert waren. Branded Calls lassen den Firmennamen beim Anruf als Text zusätzlich zur Nummer erscheinen und verifizieren dadurch den Anrufer. Die Kundinnen und Kunden können somit selbst entscheiden, ob ein berechtigtes Interesse für diesen Anruf vorliegen könnte. Etwa weil die Werkstatt ihren Auftrag erledigt hat oder ein Unternehmen Rückfragen zu Bestellung oder Vertragsverhältnis hat. Branded Calls sind - wie der im Dezember 2025 gestartete Service Call Check – ein netzinternes Angebot. Dafür müssen weder zusätzliche Apps installiert noch die Zustimmung von Verbrauchern eingeholt werden. Sie funktionieren auf allen am Markt erhältlichen Mobiltelefonen. Damit Branded Calls in Zukunft in sämtlichen deutschen Netzen sichtbar sein können, arbeitet die Telekom mit den am Markt aktiven Dienstleistern First Orion und Hiya zusammen.

Call Check hat sich bereits bewährt

Im Betrieb von Call Check zeigt sich bereits nach wenigen Wochen die Schutzwirkung dieses Service. Kundinnen und Kunden der Telekom werden seit Mitte Dezember bereits millionenfach vor möglichen Betrugsversuchen gewarnt. Rechnerisch kann man sagen, dass schon 100 als potenziell unerwünschter Anruf registrierte Rufnummern dazu führen, dass Call Check mehr als 300.000-mal pro Tag vor möglichem Missbrauch warnt. Bei tausenden täglich aktualisierten Rufnummern dieser Art skalieren diese Zahlen daher schnell in den Millionen-Bereich. Geht ein Anruf von einer Nummer auf dem Mobiltelefon ein, die in den Datenbanken der Telekom bereits als unseriös oder betrügerisch vermerkt ist, erscheint ein Warnhinweis auf dem Telefon-Bildschirm. „Vorsicht, möglicher Betrug!“ Das gilt sowohl für nationale als auch internationale Rufnummern. 

Auch diese Warnung hilft den Kundinnen und Kunden zu entscheiden, ob sie den Anruf wirklich entgegennehmen möchten. Automatisch abgeblockt wird er nicht und die Rufnummer wird weiterhin angezeigt. Für den Fall, dass jemand nicht gewarnt werden möchte, lässt sich diese Sicherheitsfunktion wieder deaktivieren. Dazu reicht ein Anruf bei der kostenlosen Service-Hotline. Standardmäßig ist sie für alle Teilnehmenden im deutschen Netz aktiviert.

SMS-Firewall wird stärker

Auch im Hinblick auf betrügerische Kurznachrichten bringt 2026 mehr Schutz im Mobilfunknetz der Telekom. Zunächst waren Nachrichten mit Links auf schädliche Software im Fokus. Diese werden in Abstimmung mit den Aufsichtsbehörden automatisiert von der so genannten SMS-Firewall analysiert. 2026 gehen diese Analysen einen Schritt weiter. Dabei konzentriert sich die Schutzfunktion nun auch auf die Fälle, wo die Betrüger es auf die Zugangsdaten der Kunden zu den Konten der Netzbetreiber abgesehen haben. Etwa getarnt als Meldung zu einer angeblichen Audionachricht oder ähnlichem. Immer dann, wenn die Betrüger beispielsweise in die Rolle der Telekom schlüpfen und so an sensible Informationen gelangen wollen, dürfen entsprechende SMS gefiltert werden. Technisch geschieht dies im Mobilfunknetz der Telekom entlang von erkannten Mustern und dem rechnerischen Wert der Nachricht. Der eigentliche Inhalt, die sogenannte semantische Bedeutung, wird nicht gelesen. 

Auch Kundinnen und Kunden haben ihren Anteil daran, dass etwa Kurznachrichten immer sicherer werden. Jedes Mal, wenn sie am Smartphone Nachrichten als SPAM markieren oder melden, werden diese Beispiele analysiert und in die Datenbank der SMS-Firewall aufgenommen.

Über die Deutsche Telekom: Deutsche Telekom Konzernprofil


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