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Deutsche Telekom mit OTE auf Wachstumskurs

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Die Deutsche Telekom hat durch die Erstkonsolidierung der griechischen OTE-Gruppe ihren Wachstumskurs im Ausland fortgesetzt. Mit der erstmaligen Einbeziehung des Unternehmens und seiner Tochtergesellschaften und Mehrheitsbeteiligungen in Südosteuropa stieg die Zahl der Festnetz-Kunden zum Ende des ersten Quartals 2009 um insgesamt 7,5 Millionen, davon rund 1,7 Millionen Breitband-Teilnehmer. Insgesamt zählt das Geschäftsfeld Breitband/Festnetz per Ende März ca. 40 Millionen Festnetz- und fast 17 Millionen Breitbandanschlüsse. Im Mobilfunk wuchs die Zahl der Kunden durch Einbeziehung der OTE-Töchter um rund 20 Millionen und erreichte damit einschließlich des Wachstums in den bisherigen Mobilfunkgesellschaften per Ende März insgesamt fast 150 Millionen.

Für das Geschäftsjahr 2009 erwartet die Deutsche Telekom für die elf Monate der Konsolidierung der OTE einen zusätzlichen Beitrag zum bereinigten EBITDA des Konzerns von rund 2,0 Milliarden Euro. Um diese Größenordnung erhöht sich damit die Erwartung, die am 21. April um 2 bis 4 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 19,5 Milliarden Euro reduziert worden war. Beim Free Cash-Flow geht die Deutsche Telekom von einem Beitrag der OTE von rund 0,6 Milliarden Euro aus, also insgesamt rund 7,0 Milliarden Euro für den Konzern.

In den ersten drei Monaten des Jahres erzielte die Deutsche Telekom einen Umsatz von 15,9 Milliarden Euro, 6,2 Prozent mehr als im ersten Quartal 2008. Die Deutsche Telekom hat damit die Position als umsatzstärkstes Unternehmen der Branche in Europa gefestigt. Das bereinigte EBITDA stieg um 2,7 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro. Ohne Einbeziehung von OTE ergibt sich im ersten Quartal ein stabiler Umsatz von 15,0 Milliarden Euro und ein bereinigter EBITDA-Rückgang von 4,8 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro. Dabei haben sich das Festnetz-Geschäft im In- und Ausland, der Mobilfunk in Deutschland und den meisten Ländern Europas sowie die T-Systems entsprechend den Erwartungen oder leicht darüber entwickelt. Einbußen verzeichneten dagegen die Mobilfunkgesellschaften in den USA, Großbritannien und Polen, die unter anderem auf das eingetrübte konjunkturelle Umfeld, ein verschärftes Wettbewerbsumfeld sowie in den europäischen Gesellschaften deutlich veränderte Wechselkurse zurückzuführen sind. So verloren der polnische Zloty rund 26 Prozent und das britisches Pfund etwa 20 Prozent im Vorjahresvergleich gegenüber dem Euro an Wert. „Die Zahlen, die wir heute vorlegen, zeigen ein gemischtes Bild. Trotz schwierigen Umfelds auf einigen Märkten stehen wir vergleichsweise stabil da“, erklärte der Vorstandsvorsitzende René Obermann.

Für den Konzern ergab sich im ersten Quartal ein bereinigter Überschuss von 0,7 Milliarden Euro, das sind 12,7 Prozent weniger als der Vorjahreswert von 0,8 Milliarden Euro. Hierin spiegelt sich eine leichte operative Abschwächung gegenüber dem Vorjahr. Trotz des Beteiligungserwerbs an der OTE blieb das Finanzergebnis bei minus 0,7 Milliarden Euro stabil. OTE hat insgesamt bereits einen positiven Beitrag zum Konzernüberschuss und zum Free Cash-Flow des Konzerns geleistet.

Das unbereinigte Konzernergebnis betrug minus 1,1 Milliarden Euro gegenüber plus 0,9 Milliarden Euro im Vorjahr. Die Differenz geht im Wesentlichen auf die Wertminderung des Goodwills der T-Mobile UK um 1,8 Milliarden Euro zurück. Diese nicht Cash-wirksame Abschreibung spiegelt die starke Konjunkturabkühlung und den verschärften Wettbewerb in Großbritannien wider und war bereits in der Mitteilung vom 21. April angekündigt worden. Der Free Cash-Flow lag bei 0,3 Milliarden Euro. Mit dem Vorjahreswert von 1,6 Milliarden Euro ist er wegen deutlich höherer Investitionen und Auszahlungen für Personalmaßnahmen im ersten Quartal 2009 nur schwer vergleichbar.

Einen Beitrag zur Ertragssicherung leistete auch im ersten Quartal 2009 das Programm „Save for Service“. Das Bruttoeinsparungsvolumen gegenüber dem Ausgangsjahr 2006 beläuft sich zum Ende des ersten Quartals 2009 auf 4,4 Milliarden Euro nach 4,1 Milliarden Euro zum Jahresende 2008.

Die Entwicklung der operativen Segmente im Überblick Mobilfunk

Die Mobilfunkgesellschaften in Europa und den USA betreuten zum 31. März mehr als 148 Millionen Kunden. Das ist ein Zuwachs von 20,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz stieg um 9,0 Prozent auf 9,2 Milliarden Euro. Die Gesellschaften der OTE-Tochter COSMOTE steuerten einen Umsatz von 0,5 Milliarden Euro bei. Zum Quartalsende hatten die COSMOTE-Gesellschaften 19,9 Millionen Mobilfunkkunden, darunter 5,6 Millionen Vertragskunden.

T-Mobile Deutschland hielt seinen Umsatz mit minus 0,5 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro auf dem umkämpften Heimatmarkt weitgehend stabil. Das bereinigte EBITDA lag bei 0,7 Milliarden Euro und ging ebenfalls nur leicht um 1,0 Prozent zurück. Vor einem Jahr hatte die Veränderung beim Umsatz noch minus 3,4 Prozent, beim EBITDA minus 1,1 Prozent betragen.

T-Mobile USA verzeichnete ein Umsatzplus von 19,5 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro und einen bereinigten EBITDA-Anstieg von 9,8 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Diese Zahlen sind durch eine positive Wechselkursentwicklung geprägt. In Dollar betrachtet fiel der Umsatzanstieg mit 4,1 Prozent deutlich geringer aus, während sich beim EBITDA ein Rückgang um 4,4 Prozent ergab. Die deutliche Verschlechterung des wirtschaftlichen Umfelds war hier ebenso spürbar wie in Großbritannien und Polen, wo negative Währungseffekte den rückläufigen Trend bei Erlösen und Ergebnis noch verstärkten.

Weiterhin positiv entwickelt sich das Datengeschäft. In Europa ist der Umsatz in diesem Bereich in den ersten drei Monaten gegenüber dem Vorjahr um mehr als 40 Prozent auf 432 Millionen Euro gestiegen. Inzwischen werden in sechs Ländern (D, UK, NL, A, CZ, PL) 6,5 Millionen web’n’walk Kunden verzeichnet. Allein im ersten Quartal haben 636 000 Kunden einen entsprechenden Tarif gebucht. Gegenüber dem Vorjahresquartal liegt der Anstieg bei 53 Prozent. Erfreulich auch die Tendenz bei T-Mobile USA: Hier sind die Datenumsätze in Dollar betrachtet gegenüber den ersten drei Monaten 2008 um 31 Prozent auf 467 Millionen Dollar gewachsen. Mit einem raschen Ausbau des 3G-Netzes werden die Voraussetzungen für weiteres Wachstum geschaffen.

Breitband/Festnetz Die Geschäftszahlen des Segments Breitband/Festnetz sind durch die erstmalige Einbeziehung der OTE wesentlich beeinflusst. Es ergab sich ein Umsatzplus von 3,6 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro und ein bereinigter EBITDA-Zuwachs von 6,2 Prozent auf 2,0 Milliarden Euro. Das Volumen des Auslandsgeschäfts hat sich durch die Konsolidierung der OTE nahezu verdoppelt. Die internationalen Umsätze betragen nun 1,1 Milliarden Euro, das bereinigte EBITDA beläuft sich im ersten Quartal auf 0,4 Milliarden Euro. Die Auslandsbeteiligungen der Deutschen Telekom betreuten zum 31. März rund 3,2 Millionen DSL-Retailkunden, davon 1,6 Millionen in den OTE-Gesellschaften in Griechenland und Rumänien.

Im Deutschlandgeschäft ging der Umsatz der T-Home im ersten Quartal erwartungsgemäß aufgrund regulatorisch gesteuerter Verluste bei Schmalbandanschlüssen um 5,7 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro zurück. Dank konsequenter Kostendisziplin sank das bereinigte EBITDA gleichzeitig nur um 2,5 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. In den Zahlen ist die neue Geschäftseinheit Deutsche Telekom Geschäftskunden mit rund 160 000 Kunden enthalten. Die Vorjahreswerte wurden zur besseren Vergleichbarkeit angepasst.

T-Home erzielte mit einem DSL-Neukundenmarktanteil von rund 53 Prozent im ersten Quartal einen Rekordwert seit Einführung der Komplettpakete. 390 000 neue Retail-Breitbandkunden wurden gewonnen, im Jahresvergleich errechnet sich ein Plus von 14,9 Prozent auf jetzt elf Millionen DSL-Retailkunden. Die Zahl der wettbewerbsbedingten und regulatorisch gesteuerten Anschlussverluste im deutschen Festnetz lag in den ersten drei Monaten des Jahres bei rund 360 000. Hinzu kamen etwa 240 000 Anschlussverluste, die durch den Wechsel von Resale-DSL-Kunden auf die All-IP-Plattform getrieben waren.

Systemgeschäft Der internationale Umsatz der T-Systems stieg um 6,4 Prozent und setzte somit die erfreu­liche Entwicklung der Vorquartale fort. Dieser positive Trend ist unter anderem auf Verträge aus dem Jahre 2008 wie mit Shell und OMG zurückzuführen. In Deutschland sank der Umsatz dagegen um 8,2 Prozent. Der Umsatzrückgang im Inland liegt im Wesentlichen in dem um 12,4 Prozent niedrigeren internen Geschäftsvolumen mit der Deutschen Telekom begründet. Dies unterstreicht den Beitrag der T-Systems zur Kostensenkung im Konzern. Der Gesamtumsatz lag im ersten Quartal bei 2,1 Milliarden Euro und ging damit im Jahresvergleich um 4,3 Prozent zurück. Die externen Umsätze hielten sich dabei trotz allgemein schwieriger Marktlage nahezu stabil auf Vorjahresniveau.

Bereinigt um den Einmaleffekt der Veräußerung der Rundfunk- und Medien­sparte Media & Broadcast im Vorjahr hat sich das Betriebsergebnis (EBIT) mehr als verdoppelt. Das bereinigte EBITDA lag bei 0,2 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Anstieg resultiert aus den erfolgreich gestarteten Programmen zur Kosteneinsparung und Effizienz­steigerung und hat die Effekte aus dem Umsatzrückgang mehr als ausgeglichen.

Der Auftragseingang liegt im ersten Quartal um 14,7 Prozent unter dem Vorjahresquartal. Das ist vor allem dadurch begründet, dass die Vorjahreszahlen den großen Vertrag mit Shell enthalten. Doch auch im ersten Quartal 2009 hat T‑Systems wichtige Neuabschlüsse gewonnen. Darunter sind Großverträge mit Linde, Rewe sowie den Ländern Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.

Konzern Deutsche Telekom im Überblick*:

1. Quartal 2009 in Mio. €1. Quartal 2008 in Mio. €Verände­rung in Mio. €Verände­rung in %Gesamtjahr 2008 in Mio. €
Umsatz15.90214.9789246,261.666
- Inland6.9437.254(311)(4,3)28.885
- Ausland8.9597.7241.23516,032.781
Ergebnis vor Steuern(498)1.621(2.119)n.a.3.452
Ergebnis vor Steuern bereinigt1.2001.395(195)(14,0)5.884
Konzernüberschuss/ (-fehlbetrag)(1.124).924(2.048)n.a.1.483
Konzernüberschuss/(fehlbetrag) bereinigt655750(55)(12,7)3.426
EBITDA4.9424.955(13)(0,3)18.015
EBITDA bereinigt4.8124.6861262,719.459
Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit2.8013.331(530)(15,9)15.368
Free Cash-Flow vor Ausschüttung2511.629(1.378)(84,6)7.033
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Ver­mögenswerte (ohne Goodwill)(2.611)(1.792)81945,7(8.707)
Netto-Finanzverbind­lichkeiten zum Stichtag42.83335.8946.93919,338.158
Beschäftigte zum Stichtag260.798237.75723.0419,7227.747

Die Mobilfunksegmente im Überblick*:

1. Quartal 2009 a in Mio. €1. Quartal 2008 b in Mio. €Verände­rung in Mio. €Verände­rung in %Gesamtjahr 2008 b in Mio. €
Gesamtumsatz9.2068.4457619,035.586
- Europa5.0774.992851,720.663
- USA4.1373.46167619,514.957
Außenumsatz9.0278.2927358,934.920
Betriebsergebnis c(635)1.260(1.895)n.a.5.487
EBITDA2.6072.660(53)(2,0)11.246
EBITDA bereinigt2.6132.663(50)(1,9)11.400
Anzahl der Mitarbeiter im Durchschnitt73.20163.7319.47014,965.313

Anmerkungen zur Tabelle:

a Inklusive Erstkonsolidierung der OTE ab Anfang Februar 2009 im operativen Segment Mobilfunk Europa.

b Inklusive Erstkonsolidierung der SunCom ab 22. Februar 2008 im operativen Segment Mobilfunk USA.

c Inklusive 1,8 Milliarden Euro Wertminderung des Goodwill der Zahlungsmittel generierenden Einheit T-Mobile UK im ersten Quartal 2009.

Das operative Segment Breitband/Festnetz im Überblick*:

1. Quartal 2009 a in Mio. €1. Quartal 2008 in Mio. €Verände­rung in Mio. €Verände­rung in %Gesamtjahr 2008 in Mio. €
Gesamtumsatz5.8825.6772053,622.501
- Inland4.8365.126(290)(5,7)20.226
- Ausland1.06356449988,52.329
Außenumsatz5.2355.0322034,019.779
Betriebsergebnis1.17088928131,62.759
EBITDA2.1751.79637921,16.395
EBITDA bereinigt 2.0101.8921186,27.385
Anzahl der Mitarbeiter im Durchschnitt112.613104.0518.5628,2100.671

Anmerkungen zur Tabelle:

Zum 1. Januar 2009 werden rund 160 000 Geschäftskunden des operativen Segments Systemgeschäft (bis zum 31. Dezember 2008 operatives Segment Geschäftskunden genannt) im operativen Segment Breitband/Festnetz ausgewiesen. Die Vorjahreswerte wurden angepasst.

a Inklusive Erstkonsolidierung der OTE ab 1. Februar 2009.

Das operative Segment Systemgeschäft im Überblick*:

1. Quartal 2009 in Mio. €1. Quartal 2008 in Mio. €Verände­rung in Mio. €Verände­rung in %Gesamtjahr 2008 in Mio. €
Gesamtumsatz2.1062.200(94)(4,3)9.343
- Inland1.4721.604(132)(8,2)6,634
- Ausland634596386,42.709
- Computing & Desktop Services90089820,23.877
- Systems Integration400423(23)(5,4)1.741
- Telecommunications806879(73)(8,3)3.725
Außenumsatz1.4961.504(8)(0,5)6.368
Auftragseingang2.0102.357(347)(14,7)10.235
Betriebsergebnis11483(472)(97,7)81
EBITDA188671(483)(72,0)862
EBITDA bereinigt21120473,4826
Anzahl der Mitarbeiter im Durchschnitt44.44946.554(2.105)(4,5)46.095

Anmerkungen zur Tabelle:

Zum 1. Januar 2009 werden rund 160 000 Geschäftskunden des operativen Segments Systemgeschäft (bis zum 31. Dezember 2008 operatives Segment Geschäftskunden genannt) im operativen Segment Breitband/Festnetz ausgewiesen. Die Vorjahreswerte wurden angepasst.

Das operative Segment Konzernzentrale & Shared Services im Überblick*:

1. Quartal 2009 a in Mio. €1. Quartal 2008 in Mio. €Verände­rung in Mio. €Verände­rung in %Gesamtjahr 2008 in Mio. €
Gesamtumsatz878884(6)(0,7)3.573
Außenumsatz144150(6)(4,0)599
Betriebsergebnis(269)(277)82,9(1.198)
EBITDA14(100)114n.a.(367)
EBITDA bereinigt20(25)45n.a.(31)
Anzahl der Mitarbeiter im Durchschnitt19.06223.737(4.675)(19,7)22.808

Anmerkungen zur Tabelle:

a Inklusive Erstkonsolidierung der OTE ab 1. Februar 2009.

* Die Deutsche Telekom definiert das EBITDA als Betriebsergebnis vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen. Eine detaillierte Erklärung der Pro-forma-Kennzahlen, der EBITDA-wirksamen Sondereinflüsse, des bereinigten EBITDA, der bereinigten EBITDA-Marge sowie der ergebniswirksamen Sondereinflüsse und des bereinigten Konzernüberschusses befindet sich im Kapitel „Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen“, das auf der Website der Deutschen Telekom (www.telekom.com) unter „Investor Relations“ eingestellt ist.

Entwicklung der Kundenzahlen im 1. Quartal 2009 Breitband/Festnetz

31.03.2009 in Tsd.31.03.2008 in Tsd.Veränderung in Tsd.Veränderung in %
Breitband
Anschlüsse gesamt a,b,c16.99415.7351.2598,0
davon: Retail14.16011.9202.24018,8
Inland a,b13.50912.9585514,3
davon: Retail b10.9849.5581.42614,9
Ausland a,c,d3.4852.77770825,5
Festnetz
Anschlüsse gesamt a,b,c40.33543.625(3.290)(7,5)
Inland a,b27.69930.192(2.493)(8,3)
Ausland a,c,d12.63613.433(797)(5,9)
Wholesale/Resale
Resale/IP-BSA c,d,e2.4913.804(1.313)(34,5)
davon: Inland2.2093.401(1.192)(35,0)
TAL c,d,f9.4037.3462.05728,0
davon: Inland8.6066.9651.64023,6
IP BSA SA c,d,g34311332n.a.
davon: Inland3160316n.a.

Anmerkungen zur Tabelle:

a Anschlüsse in Betrieb ohne Eigenverbrauch und ohne öffentliche Telekommunikationseinrichtungen, inklusive Vorleistungen.

b Zum 1. Januar 2009 wurden rund 160 000 Geschäftskunden des operativen Segments Systemgeschäft in Deutschland zum operativen Segment Breitband/Festnetz verlagert. Im Zuge dessen wird die Darstellung der Anschlusszahlen harmonisiert und an das Geschäftmodell des Segments Breitband/Festnetz angepasst. Im Sinne der Gleichbehandlung wurde die Eigennutzung des Segments Systemgeschäft bei der Darstellung der Anschlusszahlen nicht mehr berücksichtigt. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst.

c Ab 1. Februar 2009 wird das Festnetzgeschäft der OTE Griechenland und der Romtelecom (Rumänien) bei dem operativen Segment Breitband/Festnetz ausgewiesen. Vorjahreswerte wurden Pro-forma angepasst.

d Ausland beinhaltet Süd- und Osteuropa mit T-Hrvatski Telekom, Slovak Telekom und Magyar Telekom einschließlich der Tochtergesellschaften Makedonski Telekom AD und Crnogorski Telekom sowie ab 1. Februar 2009 das erstkonsolidierte Festnetzgeschäft der OTE Griechenland und Romtelecom.

e Definition Resale/IP‑BSA gebündelt: Verkauf von Breitbandanschlüssen auf Basis der DSL-Technologie an alternative Anbieter außerhalb des Deutschen Telekom Konzerns inkl. IP-Bitstream Access gebündelt. Bei IP-BSA überlässt die Deutsche Telekom dem Wettbewerber DSL-Anschlüsse und transportiert den darüber geführten Datenstrom über ihr Konzentratornetz zum zugehörigen Breitband-Point of Presence, wo sie ihn an den Wettbewerber übergibt.

f Teilnehmeranschlussleitung (TAL) im In- und Ausland: Vorleistungsprodukt, das alternative Teilnehmernetzbetreiber ohne vorgeschaltete Technik anmieten können, um auf dieser Basis den eigenen Kunden einen Telefon- oder DSL-Anschluss anzubieten.

g Definition IP-BSA Stand Alone (IP-BSA SA): Vorleistungsprodukt ohne Kopplung an einen PSTN-Anschluss der Deutschen Telekom. Ermöglicht Wettbewerbern ein All IP-Angebot gegenüber Endkunden.

Mobilfunk

31.03.2009 in Tsd.31.03.2008 in Tsd.Veränderung in Tsd.Veränderung in %
Mobilfunkteilnehmer a Gesamt148.443138.9869.4576,8
in Europa115.270108.1887.0826,5
in den USA (T-Mobile USA)33.17330.7982.3757,7
T-Mobile Deutschland b38.98437.1111.8735,0
T-Mobile UK c16.67517.124(449)(2,6)
PTC (Polen)13.28712.9863012,3
T-Mobile Netherlands (NL) d5.2355.166691,3
T-Mobile Austria (A)3.4183.2871314,0
T-Mobile Czech Republic (Tschechien)5.4115.2731382,6
T-Mobile Hungary (Ungarn)5.3474.9284198,5
T-Mobile Slovensko (Slowakei)2.3312.335(4)(0,2)
T-Mobile Hrvatska (Kroatien)2.7812.45332813,4
COSMOTE19.93515.8674.06825,6
Übrige Länder e1.8651.65820712,5

Anmerkungen zur Tabelle

a In dieser Darstellung entspricht jede Mobilfunkkarte einem Kunden. Die Summe wurde auf genauen Zahlen berechnet und auf Millionen gerundet; Prozentwerte auf dargestellte Werte gerechnet. Zur besseren Vergleichbarkeit wird die organische Kundenentwicklung ausgewiesen: Die Kunden von COSMOTE wurden in alle historischen Kundenzahlen mit einbezogen.

b Auf Grund verschiedener Urteile zum Verfall von Prepaid-Guthaben und befristeter Gültigkeit von Prepaid-Karten hat T‑Mobile Deutschland ihre Vertragsbedingungen und damit auch die Ausbuchungspraxis bereits im ersten Quartal 2007 zu Gunsten ihrer Prepaid-Kunden geändert. Diese können nun länger als bisher ihre Prepaid-Karte nutzen. Mit Änderung der Vertragsbedingungen enden Prepaid-Verträge nicht mehr automatisch, sondern laufen auf unbestimmte Zeit und können vom Kunden jederzeit und von T‑Mobile mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden. T‑Mobile Deutschland behält sich vor, von diesem Kündigungsrecht Gebrauch zu machen und Karten aus den Systemen auszubuchen.

c Einschließlich Virgin Mobile.

d Die Konsolidierung der Online (früher Orange Nederland Breedband B.V.) im zweiten Quartal 2008 hat keinen Einfluss auf die Kundenzahl der T‑Mobile Netherlands Gruppe, da ausschließlich Mobilfunkkunden gezeigt werden.

e Übrige fasst T‑Mobile Macedonia und T‑Mobile Crna Gora (Montenegro) zusammen.

Nettoneukunden im ersten Quartal 2009

Breitband/Festnetz

1. Quartal 2009 in Tsd.1. Quartal 2008 in Tsd.Veränderung in Tsd.Veränderung in %
Breitband
Anschlüsse gesamt a,b,c338639(301)(47,1)
davon: Retail581788(207)(26,3)
Inland a,b173416(243)(58,4)
davon: Retail b390539(149)(27,6)
Ausland a,c,d166223(57)(25,6)
Festnetz
Anschlüsse gesamt a,b,c(812)(723)(89)(12,3)
Inland a,b(602)(586)(16)(2,7)
Ausland a,c,d(210)(138)(72)(52,2)
Wholesale/Resale
Resale/IP-BSA c,d,e(357)(160)(197)n.a.
davon: Inland(328)(123)(205)n.a.
TAL c,d,f440609(169)(27,8)
davon: Inland335590(255)(43,2)
IP BSA SA c,d,g11411103n.a.
davon: Inland1110111n.a.

Anmerkungen zur Tabelle:

a Anschlüsse in Betrieb ohne Eigenverbrauch und ohne öffentliche Telekommunikationseinrichtungen, inklusive Vorleistungen.

b Zum 1. Januar 2009 wurden rund 160 000 Geschäftskunden des operativen Segments Systemgeschäft in Deutschland zum operativen Segment Breitband/Festnetz verlagert. Im Zuge dessen wird die Darstellung der Anschlusszahlen harmonisiert und an das Geschäftmodell des Segments Breitband/Festnetz angepasst. Im Sinne der Gleichbehandlung wurde die Eigennutzung des Segments Systemgeschäft bei der Darstellung der Anschlusszahlen nicht mehr berücksichtigt. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst.

c Ab 1. Februar 2009 wird das Festnetzgeschäft der OTE Griechenland und der Romtelecom (Rumänien) bei dem operativen Segment Breitband/Festnetz ausgewiesen. Vorjahreswerte wurden Pro-forma angepasst.

d Ausland beinhaltet Süd- und Osteuropa mit T-Hrvatski Telekom, Slovak Telekom und Magyar Telekom einschließlich der Tochtergesellschaften Makedonski Telekom AD und Crnogorski Telekom sowie ab 1. Februar 2009 das erstkonsolidierte Festnetzgeschäft der OTE Griechenland und Romtelecom.

e Definition Resale/IP‑BSA gebündelt: Verkauf von Breitbandanschlüssen auf Basis der DSL-Technologie an alternative Anbieter außerhalb des Deutschen Telekom Konzerns inkl. IP-Bitstream Access gebündelt. Bei IP-BSA überlässt die Deutsche Telekom dem Wettbewerber DSL-Anschlüsse und transportiert den darüber geführten Datenstrom über ihr Konzentratornetz zum zugehörigen Breitband-Point of Presence, wo sie ihn an den Wettbewerber übergibt.

f Teilnehmeranschlussleitung (TAL) im In- und Ausland: Vorleistungsprodukt, das alternative Teilnehmernetzbetreiber ohne vorgeschaltete Technik anmieten können, um auf dieser Basis den eigenen Kunden einen Telefon- oder DSL-Anschluss anzubieten.

g Definition IP-BSA Stand Alone (IP-BSA SA): Vorleistungsprodukt ohne Kopplung an einen PSTN-Anschluss der Deutschen Telekom. Ermöglicht Wettbewerbern ein All IP-Angebot gegenüber Endkunden.

Mobilfunk

1. Quartal 2009 in Tsd.1. Quartal 2008 in Tsd.Veränderung in Tsd.Veränderung in %
Mobilfunkteilnehmer a Gesamt6772.140(1.463)(68,4)
in Europa2631.160(897)(77,3)
in den USA (T-Mobile USA)415981(566)(57,7)
T-Mobile Deutschland b(118)1.159(1.277)n.a.
T-Mobile UK c(111)(187)7640,6
PTC (Polen)14(12)26n.a.
T-Mobile Netherlands (NL) d(74)36(110)n.a.
T-Mobile Austria (A)1614214,3
T-Mobile Czech Republic (Tschechien)(11)2(13)n.a.
T-Mobile Hungary (Ungarn)(14)75(89)n.a.
T-Mobile Slovensko (Slowakei)(16)(32)1650,0
T-Mobile Hrvatska (Kroatien)91682333,8
COSMOTE506-506n.a.
Übrige Länder e(20)37(57)n.a.

Anmerkungen zur Tabelle:

a In dieser Darstellung entspricht jede Mobilfunkkarte einem Kunden. Die Summe wurde auf genauen Zahlen berechnet und auf Millionen gerundet; Prozentwerte auf dargestellte Werte gerechnet. Zur besseren Vergleichbarkeit wird die organische Kundenentwicklung ausgewiesen.

b Auf Grund verschiedener Urteile zum Verfall von Prepaid-Guthaben und befristeter Gültigkeit von Prepaid-Karten hat T‑Mobile Deutschland ihre Vertragsbedingungen und damit auch die Ausbuchungspraxis bereits im ersten Quartal 2007 zu Gunsten ihrer Prepaid-Kunden geändert. Diese können nun länger als bisher ihre Prepaid-Karte nutzen. Mit Änderung der Vertragsbedingungen enden Prepaid-Verträge nicht mehr automatisch, sondern laufen auf unbestimmte Zeit und können vom Kunden jederzeit und von T‑Mobile mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden. T‑Mobile Deutschland behält sich vor, von diesem Kündigungsrecht Gebrauch zu machen und Karten aus den Systemen auszubuchen.

c Einschließlich Virgin Mobile.

d Die Konsolidierung der Online (früher Orange Nederland Breedband B.V.) im zweiten Quartal 2008 hat keinen Einfluss auf die Kundenzahl der T‑Mobile Netherlands Gruppe, da ausschließlich Mobilfunkkunden gezeigt werden.

e Übrige fasst T‑Mobile Macedonia und T‑Mobile Crna Gora (Montenegro) zusammen.

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Diese enthalten u. a. Aussagen zum Marktpotenzial, Aussagen zur Guidance Finanzen sowie den Dividendenausblick. Sie sind im Allgemeinen an Begriffen wie „erwarten“, „davon ausgehen“, „annehmen“, „beabsichtigen“, „einschätzen“, „abzielen auf“, „Ziel“, „planen“, „werden“, „anstreben“, „Ausblick“ und vergleichbaren Ausdrücken zu erkennen und enthalten häufig Informationen, die sich auf Umsatzerwartungen oder -zielgrößen für das bereinigte EBITDA, das Ergebnis, die operative Ertragskraft und andere Kennzahlen sowie personalbezogene Maßnahmen und Personalanpassungen beziehen. Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen. Daher sollte ihnen nicht zu viel Gewicht beigemessen werden.Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der Deutschen Telekom liegen. Dazu gehören unter anderem auch die Faktoren, die in den Abschnitten „Forward-Looking Statements“ und „Risk Factors“ des bei der U.S. Securities and Exchange Commission auf Form 20-F eingereichten Geschäftsberichts des Unternehmens beschrieben sind. Zu den relevanten Faktoren zählen auch der Fortschritt, den die Deutsche Telekom mit den personalbezogenen Restrukturierungsmaßnahmen erzielt, die Restrukturierung der Geschäftstätigkeit in Deutschland und die Auswirkungen anderer bedeutender strategischer und operativer Initiativen, einschließlich des Erwerbs oder der Veräußerung von Gesellschaften sowie von Unternehmenszusammenschlüssen und Maßnahmen zur Kostenreduzierung. Weitere mögliche Faktoren, welche die Kosten- und Erlösentwicklung wesentlich beeinträchtigen, sind regulatorische Entscheidungen, ein Wettbewerb, der schärfer ist als erwartet, Veränderungen bei den Technologien, Rechtsstreitigkeiten und aufsichtsrechtliche Entwicklungen. Ferner können Änderungen der Konjunktur und des geschäftlichen Umfelds – z.B. der aktuelle konjunkturelle Einbruch – in den Märkten, in denen wir, unsere Tochterunternehmen und Beteiligungen aktiv sind, die fortdauernde Instabilität und Volatilität der globalen Finanzmärkte, Wechselkurs- und Zinsschwankungen ebenfalls unsere Geschäftsentwicklung und die Verfügbarkeit von Kapital zu günstigen Bedingungen beeinträchtigen. Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten, oder sollten sich die den Aussagen zu Grunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, so können die tatsächlichen Ergebnisse der Deutschen Telekom wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Deutsche Telekom kann nicht garantieren, dass ihre Erwartungen oder Ziele erreicht werden. Die Deutsche Telekom lehnt jede Verantwortung für eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen durch Berücksichtigung neuer Information oder zukünftiger Ereignisse oder anderer Dinge ab. Die Deutsche Telekom führt keine Überleitung der bereinigten EBITDA-Guidance zu GAAP-Kennzahlen durch, da dies einen unangemessenen Aufwand bedeuten würde. Die Deutsche Telekom macht grundsätzlich keine Vorhersagen zu den tatsächlich Auswirkungen zukünftiger Sondereinflüsse auf Grund deren Unsicherheit. Sondereinflüsse und Zinsen, Steuern und Abschreibungen (einschließlich Verlusten aus Wertminderungen) können sich erheblich auf das Ergebnis der Deutschen Telekom auswirken.

Zusätzlich zu den nach IFRS erstellten Kennzahlen legt die Deutsche Telekom Pro-forma-Kennzahlen vor, einschließlich EBITDA, EBITDA-Marge, bereinigtes EBITDA, bereinigte EBITDA-Marge, bereinigtes EBT, bereinigter Konzernüberschuss, Free Cash-Flow sowie Brutto- und Netto-Finanzverbindlichkeiten, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften sind. Diese Kennzahlen sind als Ergänzung, jedoch nicht als Ersatz für die nach IFRS erstellten Angaben zu sehen. Pro-forma-Kennzahlen, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften sind, unterliegen weder den IFRS noch anderen allgemein geltenden Rechnungslegungsvorschriften. Andere Unternehmen legen diesen Begriffen unter Umständen andere Definitionen zu Grunde. Weitere Informationen zur Erläuterung dieser Begriffe finden sich im Kapitel „Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen“, das auf der Website der Deutschen Telekom [www.telekom.com] unter „Investor Relations“ eingestellt ist.

Weitere Informationen für Journalisten: www.telekom.com/presse

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