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Anne Geelen

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European Aviation Network stärkt Konnektivität über der Nordsee mit Tampnet

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  • Acht weitere Antennenstandorte Offshore und an Land ergänzen das bereits starke LTE-Bodennetz
  • Verbesserte die Netzwerkkapazität bei Flügen über Nordeuropa
  • Weltweit einzigartige Kombination von Satelliten- und terrestrischer Mobilfunk-Verbindung
Installation einer EAN-Antenne auf eine Bohrinsel in der Nordsee durch Tampnet

Installation einer EAN-Antenne auf eine Bohrinsel in der Nordsee durch Tampnet. © Tampnet

Die Deutsche Telekom und Inmarsat haben gemeinsam mit Tampnet die Breitband-Kapazität des European Aviation Network (EAN) über der Nordsee erhöht. Die Partnerfirma bietet weltweit zuverlässige und schnelle Konnektivität mit niedriger Latenz für Offshore-Anlagen, mobile Plattformen und Schiffe an.

Die Zusammenarbeit mit Tampnet beinhaltet die Installation und Wartung von fünf EAN-Antennenstandorten auf Bohrinseln in der Nordsee. Zwei zusätzliche Standorte werden in Windparks innerhalb der ausschließlichen Wirtschaftszone von deutschen und niederländischen Küstengewässern errichtet. Ein weiterer Standort in Norwegen ist bereits aufgestellt. Die neuen Standorte sind strategisch platziert, um den schnellen EAN Breitband-Service auf Flügen über Nordeuropa weiter zu verbessern. Dieser wird für speziell auf Flugrouten mit hoher Dichte zwischen Großbritannien, den Niederlanden, Dänemark und Norwegen durch die neuen Antennen noch zuverlässiger. Sie ergänzen die 300 LTE-basierten Antennenstandorte des EAN Bodennetzwerks, die bereits in ganz Europa eingerichtet wurden. Dadurch wird die kombinierte Leistung von EAN durch satelliten-gestützter und terrestrischer Mobilfunk-Verbindung weiter gestärkt.

Fünf Antennenstandorte befinden sich auf der Spitze bestehender Kommunikationsinfrastrukturen auf Produktionsplattformen in der Nordsee. Sie profitieren von Tampnets ausgedehntem Glasfaserverbindungen zu den Plattformen auf hoher See. Der Transport der notwendigen Ausrüstung wurde bei oft schwierigen Wetterbedingungen per Helikopter durchgeführt. Die Installationen fanden nach strengen Sicherheitsvorgaben statt und wurden in enger Zusammenarbeit mit den Eigentümern und Betreibern der Plattformen durchgeführt.

Rolf Nafziger, Senior Vice President von Deutsche Telekom Global Carrier, sagte: „Wir haben mit der Installation von acht weiteren Antennenstandorten in der Nordsee-Region unseren ausgezeichneten Breitband-Dienst im Flugzeug weiter gestärkt. Das European Aviation Network verschafft der europäischen Luftfahrt einen globalen Vorteil. Fluggesellschaften können ihren Passagieren schnelle und skalierbare Konnektivität bieten. Und das mit europaweiter Abdeckung und niedrigen Betriebskosten. Fluggäste erhalten so einen nahtlosen Service, der so gut ist wie eine Breitbandverbindung am Boden.“

Philippe Carette, Präsident von Inmarsat Aviation, sagte: „Das European Aviation Network hat sich als die schnellste europäische Breitbandlösung an Bord etabliert und steht Millionen von Passagieren auf Kurz- und Mittelstreckenflügen mit British Airways, Iberia, Vueling und AEGEAN zur Verfügung. Mit EAN können Fluggesellschaften das Kundenerlebnis an Bord verbessern, neue Umsatzmöglichkeiten erschließen und größeres Vertrauen in Flugreisen schaffen. Die Erweiterung der EAN-Infrastruktur fällt mit dem dritten Jahrestag zusammen, seit dem EAN von den Passagieren unserer Airline-Kunden genutzt werden kann. Sie ist wichtig, auch vor dem Hintergrund der jüngst verzeichneten Rekordzahlen der Flugreisenden nach der Pandemie.“

Elie Hanna, CEO von Tampnet, sagte: „Tampnet ist sehr stolz darauf, bei einem so innovativen Projekt mit der Deutschen Telekom und Inmarsat zusammenzuarbeiten. Unser umfangreiches Offshore-Netzwerk war die perfekte Lösung für das EAN-Projekt. Die Installation und Wartung eines LTE-Netzwerks auf Bohrinseln ist eine große Herausforderung. Es ehrt uns, mit unserem Fachwissen an einem so innovativen und bedeutenden Projekt für Europa und die Luftfahrtindustrie beteiligt zu sein. Tampnet wird das Projekt zukünftig mit der Bereitstellung von Glasfaser-Backhaul und Wartung der Basisstationen unterstützen, die den Luftraum über der Nordsee noch besser abdecken. EAN wird hierbei vollständig von unserem Unterwassernetzwerk unterstützt. Das gewährleistet seine Skalierbarkeit für zukünftige Kapazitätsanforderungen.“

Die neuen Antennen-Standorte sorgen für eine attraktive Erweiterung von EAN. EAN liefert so eine leistungsfähige Breitband-Versorgung auf Flügen auch über der Nordsee. Damit können Passagiere nahtlos im Internet surfen, Videos streamen, soziale Medien checken oder interaktive Echtzeit-Anwendungen wie Spiele nutzen und vieles mehr.

Bis heute haben mehr als 55 Millionen Passagiere auf über 440.000 Flügen auf dem ganzen Kontinent Zugang zu diesem Breitband-Dienst erhalten. EAN verzeichnete im letzten Jahr ein großes Wachstum. Dies deckt sich mit dem neuesten Passenger Confidence Tracker von Inmarsat, der größten globalen Umfrage dieser Art. Laut der Umfrage sagten 41% der 10.000 Befragten, dass Wi-Fi an Bord nach der Pandemie weiter an Bedeutung gewonnen hat.

EAN wurde speziell für die Anforderungen der europäischen Luftfahrt entwickelt. Er bietet die schnellste Breitband-Verbindung über Europa, einem der am stärksten überlasteten Lufträume der Welt. Gleichzeitig profitieren Fluggesellschaften von den kürzesten Installationszeiten in der Industrie. Die einfache Skalierbarkeit des Dienstes garantiert auch für die Zukunft stabile Verbindungen bei wachsender Nachfrage. 

Mittlerweile wurde EAN in über 270 Flugzeugen aktiviert, darunter die gesamte Kurzstreckenflotte von British Airways. Diese Zahlen werden in den kommenden Jahren weiter steigen, da Iberia und Vueling – beide neben British Airways Mitglieder der International Airlines Group (IAG) – den Dienst sukzessive in ihrer Flotte einführen. Die griechische Fluggesellschaft AEGEAN schreitet mit den Installationen von EAN in ihren Airbus A320 und A321 Flugzeugen ebenfalls voran.

Weitere Informationen zum European Aviation Network finden Sie unter
www.europeanaviationnetwork.com

Über die Deutsche Telekom: Konzernprofil

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