Telekom wird ihr Glasfasernetz in Essen massiv ausbauen – rund 50.000 Haushalte jährlich bis 2026

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  • Direkte Glasfaseranschlüsse für über 250.000 Haushalte bis 2026
  • Geschwindigkeiten bis 1 Gigabit pro Sekunde (GBit/s) möglich
  • Kostenfreier Hausanschluss für Eigentümer 
Glasfaserausbau Essen

Telekom wird ihr Glasfasernetz in Essen massiv ausbauen – rund 50.000 Haushalte jährlich bis 2026. Direkte Glasfaseranschlüsse für über 250.000 Haushalte bis 2026.

Glasfaser ist die Zukunft. Und diese Zukunft bringen wir nach Essen, der Stadt im Herzen des Ruhrgebiets“, sagt Frank Schmidt, Konzernbevollmächtigter Region West der Deutschen Telekom. „Wir realisieren in Essen eines der größten städtischen Ausbauprogramme der Telekom bundesweit. Um unsere Ambitionen zu untermauern und unsere Ernsthaftigkeit zu verdeutlichen, haben wir der Stadt unsere Ausbauplanungen bis 2026 vorgelegt.“ 

Nach rund 11.000 Haushalten im vergangenen Jahr sollen allein bis Ende dieses Jahres rund 40.000 Haushalte folgen. Ab 2023 sind rund 50.000 Haushalte jährlich geplant, die eine Option auf einen eigenen Glasfaseranschluss erhalten können.

Srini Gopalan, bei der Telekom verantwortlich für das Deutschland-Geschäft, hat zuletzt in einem persönlichen Schreiben an Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen die Pläne bekräftigt und für eine engere Zusammenarbeit geworben. So habe die Telekom in intensiven Gesprächen mit Vertretern der Stadt deutlich gemacht, "dass wir unsere Ausbauziele nochmals erheblich auf bis zu 70 Prozent erhöht haben. Wir haben angeboten, bei der Reihenfolge und Festlegung der Ausbaugebiete eng mit der Stadt zusammenzuarbeiten." 

Die Stadt Essen verfolgt wie die Telekom das Ziel, allen Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Institutionen in den nächsten Jahren den Zugriff auf Gigabit-Netze zu ermöglichen. 

Um diesem Ziel näherzukommen, haben unter anderen Essens Stadtkämmerer Gerhard Grabenkamp und die Telekom in den vergangenen Monaten intensive Gespräche geführt. Dabei ging es auch um die nötigen Rahmenbedingungen für den Netzausbau. Beide Seiten stimmen überein, dass eine enge Abstimmung beim Ausbau des Glasfasernetzes essenziell sei. 

Srini Gopalan: „Wir wollen dafür sorgen, dass die Menschen und Unternehmen Essens Zugang zum Netz der Zukunft bekommen. Einfache Genehmigungsprozesse. Digitaler Zugriff auf Eigentümerdaten. Alternative Verlegemethoden – all das hilft, um schnell möglichst viele Menschen und Unternehmen mit einem direkten Glasfaseranschluss zu versorgen. Der permanente Dialog mit der Stadt und praktische Entscheidungen beschleunigen den Ausbau. Digitalisierung ist Teamsport – das gilt auch in Essen, einem unserer größten Glasfaserprojekte Deutschlands.“ 

"Um den Gigabit-Ausbau zügig voranzutreiben, sind Partnerschaften mit mehr als nur einem großen Telekommunikationsunternehmen wichtig", sagt Stadtkämmerer Gerhard Grabenkamp. "Die Deutsche Telekom leistet mit ihrer Ausbauinitiative einen ganz erheblichen Beitrag für unser Ziel einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur in Essen. Das ist die Grundlage für weitere Gespräche, in denen Details zum Ausbau und auch unserer Unterstützung als Stadt Essen besprochen werden. Denn partnerschaftlicher Ausbau bedeutet auch, dass auch die Stadt ihren Teil beitragen wird, zum Beispiel durch schnelle Genehmigungen.“

Keine „Hängepartien“ wegen Anschlussquoten und ein offenes Netz 

Ziel der Telekom ist, ihren selbstfinanzierten Ausbau direkter Glasfaser-Anschlüsse in Abstimmung und mit Unterstützung mit der Stadt Essen bis 2026 massiv zu intensivieren. So will das Unternehmen die angepeilte Zahl von über 250.000 Haushalten erreichen. Ganz ohne einschränkende Vorbedingungen wie zum Beispiel Vorvermarktungsquoten für Hausanschlüsse, von denen eine Ausbauentscheidung für Stadt und Anwohner*innen abhängig gemacht wird. Außerdem ist das Telekom-Netz grundsätzlich offen für alle Wettbewerber und deren Kund*innen. Die Telekom ist schon längst diesem Prinzip des „open access“ verpflichtet. 

Wichtig: Glasfaser kommt nicht von allein ins Haus

„Beim Glasfaseranschluss muss die Glasfaser bis ins Gebäude gezogen werden“, führt Jens Bammann, der für den Netzausbau verantwortliche Leiter Technik Region West von der Telekom, aus. „Dafür brauchen wir die Genehmigung des Eigentümers. Schließlich betreten wir Privatgrund. Den Anstoß können Immobilienbesitzer und Mieter gleichermaßen geben, wenn sie sich bei uns melden.“ Andernfalls wird das Glasfaser-Kabel am Haus vorbeigeführt.

Interessierte Kund*innen können sich bereits jetzt unter www.telekom.de/glasfaser-essen als Interessent*in  registrieren oder sich rund um das Thema Glasfaser informieren. 

Mehr Informationen zur Verfügbarkeit und den Tarifen der Telekom

Über die Deutsche Telekom: Deutsche Telekom Konzernprofil

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Die Telekom investiert jedes Jahr mehrere Milliarden Euro in den Netzausbau.

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