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Katja Kunicke

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  • Telekom und Rehnig verbinden ihre Glasfaser-Infrastrukturen
  • Kooperation schafft Grundlage für durchgängige Glasfaserverbindungen bis in die Wohnung
  • Klare Arbeitsteilung beim Ausbau bis ins Gebäude und innerhalb der Gebäude
iese Infografik zeigt, welchen Part bei der Glasfasererschließung jeder der beiden Partner übernimmt.

Die Telekom und der Infrastrukturbetreiber Rehnig Group haben eine langfristige Kooperation zur Glasfasererschließung von Mehrfamilienhäusern geschlossen. © Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom und der Infrastrukturbetreiber Rehnig Group haben eine langfristige Zusammenarbeit bei der Glasfasererschließung von Mehrfamilienhäusern vereinbart. Ziel der Kooperation ist es, die jeweiligen Stärken beider Unternehmen beim Glasfaserausbau miteinander zu verbinden und durchgängige Glasfaserverbindungen bis in die Wohnungen und Geschäftseinheiten zu ermöglichen.

Die Rollenverteilung des Kooperationsmodells ist klar: Die Telekom errichtet das Glasfasernetz bis zum Gebäude einschließlich des Gebäudeanschlusses. Rehnig übernimmt den Ausbau des Glasfasernetzes innerhalb der Gebäude. Dabei werden die Gebäudenetze in Mehrfaserbauweise errichtet.

Mit diesem Modell können bestehende und neu entstehende Glasfaser-Gebäudenetze effizient mit dem FTTH-Netz der Telekom verbunden werden. Beide Unternehmen vermeiden damit die Errichtung paralleler Infrastrukturen und schaffen gleichzeitig die Voraussetzung dafür, Kundinnen und Kunden durchgängig über Glasfaser bis in die Wohnung zu versorgen.

„Mit der Kooperation bringen wir zwei Bausteine zusammen, die für einen erfolgreichen FTTH-Ausbau entscheidend sind: unser Glasfasernetz bis zum Übergabepunkt im Gebäude sowie die leistungsfähige Glasfaser-Infrastruktur von Rehnig innerhalb der Gebäude bis in die Wohnungen. So können wir vorhandene Infrastruktur intelligent nutzen und mehr Kundinnen und Kunden mit Glasfaser versorgen“, sagt Thilo Höllen, Senior Vice President und Leiter Breitbandkooperationen der Telekom.

Klare Arbeitsteilung beim Glasfaserausbau

Das Kooperationsmodell sieht eine klare Aufgabenteilung vor. Die Telekom verantwortet den Ausbau der Netzebene 3 und damit die Glasfaserzuführung bis zum Übergabepunkt im Gebäude. Rehnig errichtet von dort aus die Glasfaser-Infrastruktur innerhalb der Gebäude – die sogenannte Netzebene 4 – und verbindet diese mit dem Telekom-Netz.

Die Telekom erhält einen gesicherten Zugriff auf eine Faser des jeweiligen Gebäudenetzes. Für den aktiven Betrieb dieser Faser ist ausschließlich die Telekom verantwortlich. Damit kann sie über die passive Glasfaser-Infrastruktur ihr gesamtes Glasfaser-Produktportfolio für Privat- und Geschäftskunden einschließlich Magenta TV sowie Dienste für Wholesale-Partner bereitstellen.

„Die Kooperation mit der Telekom zeigt, wie sich unsere Expertise speziell im wohnungswirtschaftlichen Umfeld und dem Glasfaserausbau innerhalb von Gebäuden mit dem Ausbau der Telekom bis in die Gebäude sinnvoll ergänzen lassen. Gemeinsam schaffen wir eine leistungsfähige und langfristig nutzbare Infrastruktur, von der Wohnungswirtschaft und Bewohner gleichermaßen profitieren“, sagt Uwe Rehnig, Geschäftsführer der Rehnig Group.

Langfristige Kooperation

Die Zusammenarbeit ist sehr langfristig und deutschlandweit angelegt und umfasst sowohl Städte als auch ländliche Regionen. Der Ausbau erfolgt schrittweise. Im Fokus stehen zunächst Gebäude in Ausbaugebieten der Telekom, in denen Rehnig Glasfaser-Gebäudenetze bereits errichtet hat oder künftig errichten wird. Regionale Schwerpunkte sind in den Ballungsräumen Frankfurt und Stuttgart. Weitere Gebäude können künftig im Rahmen eines fortlaufenden Abstimmungs- und Planungsprozesses in die Kooperation aufgenommen werden.

Beide Unternehmen schaffen damit ein langfristiges Kooperationsmodell für die gemeinsame Nutzung von Glasfaser-Infrastruktur. Die technische Ausgestaltung und definierte Qualitätsparameter stellen sicher, dass die von Rehnig errichteten Gebäudenetze mit dem Glasfasernetz der Telekom kompatibel sind.

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