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Andreas Middel

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LTE-Netz der Telekom erreicht über 98 Prozent aller Haushalte

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  • Auflagen der Bundesnetzagentur bundesweit erfüllt
  • Weitere Verbesserungen im ersten Quartal erreicht
  • Lückenschluss an Verkehrswegen ist Gemeinschaftsaufgabe

Die Telekom ist auf ihrem Weg einer flächendeckenden Mobilfunkversorgung einen Schritt weiter. Deutschlandweit erreichte das LTE-Netz der Telekom Ende 2019 98,1 Prozent der Haushalte. Damit wurden die Versorgungsauflagen der Bundesnetzagentur aus der Frequenzauktion 2015 bundesweit erfüllt. Vorgeschrieben war eine bundesweite LTE-Abdeckung von 98 Prozent und für die einzelnen Bundesländer jeweils 97 Prozent. Dies deckt sich mit den Netztests der Zeitschriften Chip und Connect aus dem ersten Quartal 2020, bei denen das Netz der Telekom als jeweils bestes abgeschnitten hat. Gleichwohl stellt die Versorgung der Verkehrswege für alle Netzbetreiber weiter eine Herausforderung dar. Hier ist die Telekom auch in Gesprächen mit Verkehrsunternehmen wie der Deutschen Bahn. 

Jedes Jahr investiert die Telekom mehr als fünf Milliarden Euro in die Infrastruktur in Deutschland. Allein im vergangenen Jahr hat die Telekom im Schnitt jeden Tag rund vier neue Standorte in Betrieb genommen, insgesamt 1.380. Hinzu kommen 560 Standorte, die erstmals mit LTE aufgerüstet wurden. Seit Beginn des Jahres 2020 sind weitere 330 neue Standorte in Betrieb gegangen. Damit funken deutschlandweit über 30.000 Mobilfunkstandorte im Netz der Telekom. 

Dadurch liegt die LTE-Haushaltsabdeckung der Telekom in den einzelnen Ländern bei folgenden Werten (Stand: Ende 2019): Bayern 97,6 Prozent, Berlin 99,9 Prozent, Brandenburg 97,5 Prozent, Bremen 99,9 Prozent, Baden-Württemberg 96 Prozent, Hessen 98,4 Prozent, Hamburg 99,9 Prozent, Mecklenburg-Vorpommern 97,5 Prozent, Niedersachsen 98,6 Prozent, Nordrhein-Westfalen 99,3 Prozent, Rheinland-Pfalz 96,5 Prozent, Saarland 95,4 Prozent, Sachsen 98,1 Prozent, Sachsen-Anhalt 98,5 Prozent, Schleswig-Holstein 98,5 Prozent, Thüringen 97,0 Prozent. 

In den Bundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland bestand Ende 2019 noch Nachholbedarf. Die Telekom hat seither ihren Ausbau in den genannten Bundesländern forciert. Seit Ende 2019 gibt es neue Regelungen zum LTE-Ausbau in Grenzregionen, die helfen. Mittlerweile liegt im Saarland die Versorgung der Telekom bei 97,3 Prozent, in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg wird die Versorgung durch die Telekom bis Frühsommer bei 97 Prozent liegen.

Auch 97,6 Prozent der Autobahnen und 96,4 Prozent der Schienenstrecken verfügen über LTE von der Telekom. Insgesamt gibt es aber leider noch zu viele Verbindungsabbrüche. Ein Grund sind Verzögerungen bei den Genehmigungen und eine oft problematische Standortsuche entlang der Verkehrswege. Die Telekom hat eine mögliche Versorgung entlang von Autobahnen und ICE-Strecken zu 100 Prozent mit Standorten beplant, allerdings konnten einige dieser Standorte wegen verschiedener Ausbauhindernisse bisher noch nicht fertiggestellt werden. Die Telekom ist daher in konstruktiven Gesprächen u.a. mit der Deutschen Bahn, um neue Mobilfunkstationen zu erschließen und auch die Verstärkung der Mobilfunksignale innerhalb der Züge zu verbessern. Hinzu kommen Kooperationen mit Wettbewerbern. Die gemeinsamen Anstrengungen gerade im Bereich neuer Standorte müssen jedoch weiter erhöht werden.

„Mobilfunkausbau ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Wir bauen bereits über unsere Verpflichtungen hinaus und könnten heute schon eine noch höhere LTE-Versorgung haben, wenn es nicht an vielen Orten so schwierig wäre, neue Antennenstandorte zu bekommen und Genehmigungen zu erhalten“, sagt Telekom Deutschland-Chef Dirk Wössner. „Wir können aber nicht bauen, wenn wir keinen genehmigten Standort haben. Bürger, Politik und Industrie sind sich weitestgehend einig, dass Ausbauhemmnisse beseitigt werden müssen. Konkret wünsche ich uns allen deutlich einfachere Verfahren, standardisierte Prozesse und eine größere gesellschaftliche Akzeptanz für den Bau von Mobilfunkmasten. Wir jedenfalls sind erst zufrieden, wenn alle dabei sind. Dafür arbeiten wir weiter und sind dankbar für Unterstützung.“

Die Telekom plant, auch weiterhin ihre Führungsrolle beim Mobilfunkausbau wahrzunehmen. Dazu gehört, bestehende Funklöcher auch gemeinsam mit den anderen Netzbetreibern zu schließen. Allein in den kommenden vier Jahren wird die Telekom bundesweit bis zu 10.000 neue LTE-Mobilfunkstandorte bauen, die Hälfte davon im ländlichen Raum.

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Die Telekom investiert jedes Jahr mehrere Milliarden Euro in den Netzausbau.

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