Medien

Satellic erhält Auftrag für Maut in Belgien

  • Teilen
    2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen.
  • Drucken
  • Text vorlesen
  • T-Systems-Tochter wird satellitengestütztes Mautsystem aufbauen
  • Straßennutzungsgebühren für Lkw ab 3,5 Tonnen

Die drei belgischen Regionen Flandern, Wallonien und Brüssel haben den Auftrag für ein satellitengestütztes Mautsystem für Lkw über 3,5 Tonnen an die Satellic NV vergeben. Satellic gehört zu 76 Prozent T-Systems und zu 24 Prozent der STRABAG. Die zuständige Behörde hat in Brüssel einen entsprechenden Vertrag mit Satellic unterzeichnet. Er hat eine Laufzeit von 12 Jahren und sieht zunächst vor, dass Satellic in den kommenden 18 Monaten das neue Maut-System aufbauen wird. Vertragspartner von Satellic ist auf belgischer Seite Viapass, die eigens von den Regionen Flandern, Wallonien und Brüssel für das Mautprojekt ins Leben gerufene Behörde. "Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Viapass", sagte Mirka Irena Dworschak, Mitglied des Satellic-Verwaltungsrates, anlässlich der Vertragsunterzeichnung in Brüssel. "Mit der Erfahrung aus dem deutschen Maut-Projekt kann T-Systems einen wichtigen Beitrag leisten, das satellitengestützte Mautsystem aufzubauen." Satellic wird unmittelbar nach der Vertragsunterzeichnung mit den Vorbereitungen zur Einführung der Lkw-Maut in Belgien beginnen. Das in Brüssel ansässige Unternehmen wird in den kommenden Wochen Kooperationen mit belgischen Unternehmen abschließen, um die Implementierung des Systems in Angriff zu nehmen. T-Systems verfügt dank des deutschen Lkw-Mautsystems über jahrelange Erfahrung bei der Errichtung und Fortentwicklung eines modernen Maut-Systems. In Belgien sollen künftig sowohl einheimische als auch ausländische Lkw Maut entrichten. Die genaue Höhe der Straßennutzungsgebühr werden die belgischen Regionen nach Konsultationen mit dem Transportgewerbe zu einem späteren Zeitpunkt festgelegen. Vorgesehen sind differenzierte Tarife je nach Umweltstandards der Lkw sowie örtlichen und regionalen Gegebenheiten. Die belgischen Behörden sehen in den Maut-Einnahmen einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der inländischen Verkehrsinfrastruktur. Satellic wird den Aufbau und den Betrieb des intelligenten Mautsystems übernehmen. Die Maut soll mit Hilfe einer On-Board-Unit (OBU) , die die Lkw-Fahrer an Ausgabestellen erhalten, erhoben werden. Dabei wird über GPS-Signal und Mobilfunk erfasst, durch welche mautpflichtigen Abschnitte der Lkw gefahren ist.

Über die Deutsche Telekom Die Deutsche Telekom ist mit über 142 Millionen Mobilfunkkunden sowie 31 Millionen Festnetz- und mehr als 17 Millionen Breitbandanschlüssen eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen weltweit (Stand 31. Dezember 2013). Der Konzern bietet Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Festnetz, Mobilfunk, Internet und IPTV für Privatkunden sowie ICT-Lösungen für Groß- und Geschäftskunden. Die Deutsche Telekom ist in rund 50 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit rund 229.000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2013 erzielte der Konzern einen Umsatz von 60,1 Milliarden Euro, davon wurde mehr als die Hälfte außerhalb Deutschlands erwirtschaftet. Über T-Systems Mit einer weltumspannenden Infrastruktur aus Rechenzentren und Netzen betreibt T-Systems die Informations- und Kommunikationstechnik (engl. kurz ICT) für multinationale Konzerne und öffentliche Institutionen. Auf dieser Basis bietet die Großkundensparte der Deutschen Telekom integrierte Lösungen für die vernetzte Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft. Rund 50.000 Mitarbeiter verknüpfen bei T-Systems Branchenkompetenz mit ICT-Innovationen, um Kunden in aller Welt spürbaren Mehrwert für ihr Kerngeschäft zu schaffen. Im Geschäftsjahr 2013 erzielte die Großkundensparte einen Umsatz von rund 9,5 Milliarden Euro.

FAQ