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Marion Kessing

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Sprachtelefonie aus der Cloud

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  • Telekom startet Cloudifizierung im Festnetz
  • Neue Plattform „NIMS“ unterstützt offenen Ansatz
  • Radikale Automatisierung der Prozesse
Sprachtelefonie aus der Cloud

Die Telekom nutzt ab sofort eine neue Plattform für IP-basierte Sprachtelefonie im Festnetz. Mit der neuen Plattform „NIMS“ startet das Unternehmen die Cloudifizierung der Sprachtelefonie.


Die Telekom nutzt ab sofort eine neue Plattform für IP-basierte Sprachtelefonie im Festnetz. Mit der neuen Plattform „NIMS“ (Next Generation IP Multimedia Subsystem) startet das Unternehmen die Cloudifizierung der Sprachtelefonie. Ziel ist es, dass die Steuerung für bis zu 18 Millionen Anschlüsse von Kunden der Deutschen Telekom zukünftig zentral aus in Deutschland aufgebauten Cloud Rechenzentren kommt.

Durch die virtualisierten Netzfunktionen arbeitet das Festnetz schneller und effizienter. Das greift zum Beispiel beim Einspielen von Updates oder neuen Funktionen fürs Netz. Auch die Verwaltung und Zuteilung der Sprachkapazitäten im Netz erfolgt so schneller und ist immer auf den aktuellen Bedarf abgestimmt.

Zudem nutzt die neue Plattform der Telekom offene Standards und Schnittstellen. Damit sind Hardware und Software unabhängig voneinander. So können Infrastruktur und Anwendungen von ganz unterschiedlichen Herstellern kombiniert und einzelne Blöcke besser ausgetauscht werden.

„Dieser Ansatz ist nahezu revolutionär“, sagt Walter Goldenits, Technikchef der Telekom Deutschland. „Wir haben es innerhalb von wenigen Monaten geschafft, ein komplett neues System zu erschaffen und in Betrieb zu nehmen. Mit modernsten Arbeitsweisen, motivierten Partnern und dem Know-How unserer Kolleginnen und Kollegen gelang uns so ein maßgeblicher Schritt in die Zukunft einer automatisierten und softwarebasierten Telekommunikation.“

Die NIMS Plattform hat die Aufgabe, Festnetzgespräche anzunehmen und an die richtige Stelle abzugeben. In einer Pilotphase hat das Festnetz-Team der Telekom das neue System auf Herz und Nieren geprüft. Mehr als 100 Millionen Sprachverbindungen haben die Techniker erfolgreich abgewickelt. Getestet wurden sowohl Gespräche im Telekom Netz als auch über Netzgrenzen hinweg, so genannte Interconnection Verbindungen. Für diesen Teil startet nun der Rollout der Plattform im realen Betrieb. Die Umstellung passiert Schritt für Schritt in den kommenden Monaten. Technologie-Partner der NIMS Plattform sind aktuell Juniper Networks (Cloud Infrastructure & Prime Integrator), Red Hat, Hewlett Packard Enterprise, Lenovo, Mavenir und Metaswitch. Das System ist aber grundsätzlich offen für Partner.

Mit der Virtualisierung des Interconnect-Verkehrs schafft die Telekom einen wichtigen Schritt zur Netzmodernisierung. Ziel ist es, die Cloudifizierung und Automatisierung der Sprachtelefonie auch zukünftig weiter voranzutreiben.

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