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T-Systems: Null-Fehler Prinzip soll Industriestandard werden

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  • Zero Outage Qualität setzt Innovationen in Gang
  • Verein soll Industriestandard definieren und überwachen

Gemeinsame Design-Prinzipien für Null-Fehler-Produkte: Das ist ein Qualitätskriterium für den neuen Industriestandard, den T-Systems-Geschäftsführer Dr. Ferri Abolhassan heute vor rund 150 Führungskräften aus 15 Branchen anlässlich der ersten Zero Outage Konferenz in Berlin forderte. "Alle Industrien rüsten sich für die digitale Zukunft, aber eine breite Qualitätsvorsorge für die benötigte technische Infrastruktur ist noch nicht selbstverständlich", sagte der Leiter der IT-Division, der das Zero-Outage-Programm in der Geschäftskundensparte der Telekom vor fünf Jahren eingeführt hatte.

Seitdem hat T-Systems über 22.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Null-Fehler-Idee gewonnen, ausgebildet und zertifiziert. Jährlich werden 315.000 Änderungsaufträge für die Kunden des Unternehmens auf Fehlerbilder analysiert. Heute läuft jeder Schritt nach einem standardisierten Prozess, der 280 vorab identifizierte Einzelrisiken ausschließen kann. Eine Art Flugsimulator steht für die rund 500 Technikmanöver bereit, die die Experten Jahr für Jahr durchspielen. Mit diesen Vorsorgemaßnahmen hat T-Systems seit dem Start des Programms die Anzahl folgenreicher Systemausfälle bei Kunden um 95 Prozent reduziert.

Höchstmaß an Qualität als Grundlage für Innovationen
Mit einem neuen Industriestandard will das Unternehmen dieses Qualitätsniveau noch weiter steigern. "Wir haben den digitalen Break Even erreicht", erklärte Abolhassan. "Jetzt packen Unternehmen Sachen an, die technologisch bisher undenkbar oder hochriskant waren." Erst ein Höchstmaß an Qualität setzt Innovationen wie das selbstfahrende Auto oder medizinische Eingriffe mit Hilfe von Robotern in Gang. Allerdings: Gleichzeitig befürchtet jeder dritte IT-Verantwortliche in Unternehmen nach wie vor Performance-Probleme schon beim Einstieg in Cloud-Technologien.

Deshalb will T-Systems noch in diesem Jahr mit dem Aufbau eines Ökosystems von Partnern beginnen, die sich alle dem Null-Fehler Prinzip verpflichten und gemeinsame Regeln für das Qualitätsmanagement einhalten. "Unternehmen arbeiten mehr denn je industrieübergreifend zusammen. Immer mehr Schnittstellen, immer mehr Reibungspunkte. Das kann nur funktionieren, wenn es einen gemeinsamen Qualitätsstandard gibt und nicht jeder seine eigene Suppe kocht", sagte Abolhassan.

So sollen Reaktionszeiten bei Störungen festgelegt, nur noch Komponenten mit einem Reifegrad von mindestens sechs Monaten in kritische Infrastrukturen eingebaut, die Mindestqualifikation von Mitarbeitern festgelegt und ein Mindestmaß an Security verbindlich definiert werden. "Zum Start wollen wir mit zehn wichtigen Partnern aus der IT-Branche einen Verein gründen, der den Industriestandard definiert und die Einhaltung überwacht", erklärte Abolhassan, der seit Ende 2015 außerdem konzernweit das Thema Security verantwortet, bei dem institutionalisierte Kooperationsmodelle bereits üblich sind.

Premiere für Zero Outage Konferenz
150 Führungskräfte aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft trafen sich am 9. Juni 2016 zur weltweit ersten Zero Outage Konferenz im Motorwerk Berlin. Auf Initiative von T-Systems, der Geschäftskundensparte der Deutschen Telekom, diskutieren Experten unterschiedlicher Branchen, welche technologischen Risiken in einer vernetzten digitalen Wirtschaft bestehen und wie Unternehmen mit einer Null-Fehler-Strategie geschäfts- und lebenskritische Ausfälle ihrer IT verhindern.

Über die Deutsche Telekom
Die Deutsche Telekom ist mit über 156 Millionen Mobilfunkkunden sowie 29 Millionen Festnetz- und rund 18 Millionen Breitbandanschlüssen eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen weltweit (Stand 31. Dezember 2015). Der Konzern bietet Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Festnetz/Breitband, Mobilfunk, Internet und Internet-basiertes Fernsehen für Privatkunden sowie ICT-Lösungen für Groß- und Geschäftskunden. Die Deutsche Telekom ist in über 50 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit rund 225.200 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2015 erzielte der Konzern einen Umsatz von 69,2 Milliarden Euro, davon wurde rund 64 Prozent außerhalb Deutschlands erwirtschaftet.

Über T-Systems
Als einer der weltweit führenden ICT-Dienstleister bietet T-Systems integrierte Lösungen für Geschäftskunden. Grundlage sind globale Angebote für Festnetz- und Mobilfunk, hochsichere Rechenzentren, ein einzigartiges Cloud-Ökosystem aus standardisierten Plattformen und weitweiten Partnerschaften sowie höchste Sicherheit – auf Kundenwunsch nach strengem deutschem Datenschutz. Mit Standorten in über 20 Ländern, 46.000 Mitarbeitern und einem externen Umsatz von 7,1 Milliarden Euro (2015) ist T-Systems Partner für die digitale Transformation. Das Portfolio bietet neben klassischer ICT Wege in die Cloud, bedarfsgerechte Infrastruktur, Plattformen und Software aus der Cloud sowie Innovationsprojekte rund um Zukunftsfelder wie Big Data, Internet der Dinge, Maschine-zu-Maschine-Kommunikation (M2M) oder Industrie 4.0.

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