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Peter Kespohl

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Tarifverhandlungen von Deutscher Telekom und ver.di erfolgreich beendet

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  • Tarifeinigung für rund 55.000 Telekom-Beschäftigte, Auszubildende und Dual Studierende erzielt
  • Gehälter steigen linear am 1. August 2022 um 2,7 bis 3,1 Prozent und zum 1. Juni 2023 um weitere 2,1 Prozent
  • Zusätzliche Einmalzahlungen dämpfen Auswirkungen der Inflation auf Mitarbeitende 

Die Verhandlungskommissionen der Deutschen Telekom und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) haben sich in den frühen Morgenstunden des 12. Mai auf ein Verhandlungsergebnis verständigt. 

Die Einigung gilt für bundesweit rund 55.000 Tarifangestellte, Auszubildende und Dual Studierende der Konzernzentrale, der Telekom Deutschland sowie der Deutschen Telekom IT

Darüber hinaus hat die Telekom zugesagt, weiterhin auf hohem Niveau auszubilden. So soll die die Anzahl der geplanten Einstellungen für Auszubildende und Dual Studierende erhöht werden.  

Verhandlungsführerin für die Deutsche Telekom war Sigrid Heudorf, Senior Vice President HR Management bei der Telekom. Sie zeigt sich zufrieden mit dem erreichten Ergebnis: „Es ist ein tragfähiger Abschluss für beide Seiten. Die Laufzeit von zwei Jahren gibt allen Beteiligten Planungssicherheit. Wir mildern darüber hinaus die Folgen der erhöhten Inflation, insbesondere für die Beschäftigten in den unteren und mittleren Einkommensgruppen. Mit Blick auf die erforderlichen Investitionen in die 5G- und Glasfasernetze ist dies zugleich ein Abschluss, der unsere Wettbewerbsfähigkeit sichert.“

Konkret wurde vereinbart, die Gehälter der Tarifangestellten in zwei Stufen jeweils zum 1. August 2022 und zum 1. Juni 2023 anzuheben. Dabei wird in drei Beschäftigungsgruppen (Entgeltgruppen / EG) unterschieden:

EG 1-5: Anhebung um 3,1 Prozent zum 1. August 2022 und weitere 2,1 Prozent zum 1. Juni 2023
EG 6: Anhebung um 2,9 Prozent zum 1. August 2022 und weitere 2,1 Prozent zum 1. Juni 2023
EG 7-10: Anhebung um 2,7 Prozent zum 1. August 2022 und weitere 2,1 Prozent zum 1. Juni 2023

Damit steigen die Gehälter je nach Eingruppierung in einer Bandbreite zwischen 4,8 und 5,2 Prozent. Die unteren Gehaltsbänder werden dabei mit Blick auf die Inflation stärker angehoben. 

Eine Einmalzahlung soll ebenfalls inflationsdämpfend wirken. So erhalten Beschäftigte der Entgeltgruppen 1-6 im Juli 2022 sowie im Februar 2023 jeweils 500 Euro. 

Auch die Auszubildenden und Dual Studierenden bekommen mehr Geld. Zum 1. August 2022 erhalten sie eine Gehaltssteigerung von rund 3,1 Prozent sowie zum 1. Juni 2023 eine monatliche Entgelterhöhung um 35 Euro. Darüber hinaus sind für Auszubildende und Dual Studierende Einmalzahlungen von jeweils 100 Euro im Juli 2022 und Februar 2023 vereinbart.  

Der Kündigungsschutz wird bis zum 31. Dezember 2024 verlängert. Diese Verlängerung gilt nicht für den internen IT-Bereich der Telekom (Deutsche Telekom IT). Für diesen werden zeitnah weitere Verhandlungen zur Wochenarbeitszeit und zum Kündigungsschutz erfolgen. 

Die Einigung steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der ver.di-Tarifkommission.


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