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Rainer Knirsch

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Telekom ist ready für Cell Broadcast

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  • Katastrophen-Warn-System erfolgreich getestet
  • Probe-Meldungen an Smartphones im Bundesgebiet
  • Bundesweiter Warntag findet am 8. Dezember um 11 Uhr statt
Smartphone mit einer Katastrophenwarnung auf dem Bildschirm und einen Funkturm

Telekom startklar für Warnsystem Cell Broadcast © DTAG

Die Telekom ist startbereit für den Testbetrieb von Cell Broadcast. Das Unternehmen hat seine Vorbereitungen planmäßig abgeschlossen. Die Technik sollte für den ursprünglichen Warntag-Termin am 8. September fertig sein. Die Telekom hat in den vergangenen Tagen erfolgreich Probe-Meldungen an Smartphones im Bundesgebiet gesendet. Der Aufbau des neuen Handy-Warnsystems in Deutschland erreicht damit eine wichtige Zielmarke. Der bundesweite Warntag findet am 8. Dezember statt.

Telekom bietet Handyherstellern Unterstützung an

Die technische Richtlinie DE-Alert wurde Ende Februar 2022 von der Bundesnetzagentur erlassen und veröffentlicht. Die Telekom hatte Cell Broadcast bereits im Mai auf seiner Hauptversammlung vor Aktionären demonstriert. Seit Juli fanden lokale Tests im Raum Bonn und Nürnberg statt.

Die Telekom testete das System mit Smartphones verschiedener Marken. Die Hersteller müssen Cell Broadcast für die jeweiligen Modelle aktivieren. Üblicherweise funktioniert dies mit  Software- oder Firmware-Updates. Die Telekom teilt die Erfahrungen aus den Tests mit den Herstellern und unterstützt bei nötigen Tests der jeweiligen Modelle.

Cell Broadcast funktioniert wie Radio

Bund und Länder hatten die Einführung von Cell Broadcast nach dem Hochwasser in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz beschlossen. Die Technik ergänzt künftig die bereits bestehenden Warn-Apps NINA oder Katwarn. Cell Broadcast sendet eine Textnachricht an kompatible Mobiltelefone. Eine App ist dazu nicht nötig. Das Besondere:  Die Warnung erreicht jedes empfangsbereite und für die Technik geeignete Gerät in einer Funkzelle. Dies  funktioniert ähnlich wie bei einem Radiosender, den alle Benutzer gleichzeitig hören. Daraus leitet sich der englische Name „Cell Broadcast“ ab. Cell Broadcast ist daher besonders geeignet, die Bevölkerung sowohl bei lokalen als auch bei überregionalen Ereignissen  schnell zu informieren.

In Europa nutzen gegenwärtig neben den Niederlanden weitere acht Staaten Textwarnungen, darunter die Nachbarländer Österreich und Polen. Elf EU-Mitgliedstaaten informieren die Bevölkerung über Warn-Apps. Einige EU-Länder nutzen bereits heute einen Warn-Mix aus Apps und Cell Broadcast. 

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Über die Deutsche Telekom: Deutsche Telekom Konzernprofil

Timotheus Höttges auf der Hauptversammlung der Deutschen Telekom AG am 7.April 2022.

Cell Broadcast

Nach der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal 2021 wurde der Ruf nach einer Ergänzung bereits verfügbarer Warn-Apps laut. Die Deutsche Telekom testet nun Cell Broadcast erstmals im eigenen Handynetz.

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