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Nadja Kirchhof

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Telekom und Qualcomm Technologies entwickeln Chipsatz mit integrierter nuSIM

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  • Gemeinsame nuSIM-Lösung mit Quectel und Redtea Mobile  
  • Netzwerk führender Partner für IoT Chipsätze, Module und digitale Sicherheit wächst
  • Kommerzielle Verfügbarkeit für 2020 geplant
Grafik nuSIM

Qualcomm bietet jetzt einen Chipsatz mit integrierter nuSIM an.


Die Telekom stellt zusammen mit den Partnern Qualcomm Technologies, Inc., Quectel und Redtea Mobile die Implementierung der nuSIM vor. nuSIM, die integrierte SIM für IoT. Sie ersetzt die herkömmliche SIM-Karte im Endgerät - die perfekte Lösung für IoT-Anwendungen, bei denen es auf Kosten- und Energieeffizienz sowie platzsparende Bauform ankommt. Damit ist nuSIM nun zum ersten Mal auch für einem Chipsatz von Qualcomm Technologies verfügbar.  

"Die nuSIM-Initiative wurde Anfang letzten Jahres von der Telekom gestartet. Sie fand ein sehr positives Echo in der weltweiten IoT-Branche", sagt Rami Avidan, verantwortlich für das IoT Geschäft bei der Telekom. "Die Konzeptionsphase liegt nun hinter uns. Wir freuen uns über erste Produkte unserer Partner. Jetzt werden die Kosten- und Designvorteile für unsere Kunden greifbar".

Die gemeinsame Lösung wurde auf Basis der offenen nuSIM-Spezifikation der Telekom entwickelt. Sie besteht aus einem nuSIM-Betriebssystem von Redtea Mobile in einem Quectel BG95-M3-Modul mit dem Qualcomm® 9205 LTE-Modem. 

"Qualcomm Technologies nutzt sein Qualcomm® Trusted Execution Environment (QTEE), um nuSIM auf dem Qualcomm 9205 LTE-Modem zu ermöglichen. Die optimierte nuSIM-Funktion ist in den Chipsatz integriert. So entfällt der sonst übliche Aufwand für Logistik, Lagerhaltung und Zuführung einer herkömmlichen SIM. Außerdem sparen wir Platz auf der Leiterplatte und auch im IoT-Gerät. Die Lösung bietet zudem höchste Sicherheit für die Betreiberprofile, die überall in der Wertschöpfungskette auf das Gerät heruntergeladen werden können", so Hamid-Reza Nazeman, Country Manager Deutschland, Qualcomm Communications GmbH. 

"Das nuSIM-Betriebssystem wurde von uns gemäß der offenen nuSIM-Spezifikation der Deutschen Telekom entwickelt", fügt Xiaodong Guo, VP Global Strategic Partnerships bei Redtea Mobile, hinzu. "Damit empfangen wir verschlüsselte nuSIM-Profile und können sie sicher verarbeiten. Im Ergebnis liefert es die Funktion der klassischen SIM. Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir an dieser Initiative gearbeitet, um unseren Beitrag für das IoT Ökosystem zu leisten".

"Quectel Wireless Solutions hat das Qualcomm 9205 LTE-Modem und die nuSIM Software in unser BG95-M3 LTE Cat M1/Cat NB2/EGPRS-Modul integriert, um ein Produkt mit extrem niedrigem Stromverbrauch zu schaffen", schließt Dominikus Hierl, SVP EMEA bei Quectel Wireless Solutions. "Das Ergebnis eignet sich ideal für eine Vielzahl von IoT-Anwendungen, wie zum Beispiel drahtlose POS-, Smart Metering-, Tracking- oder Wearable Devices".

Die Vorteile von nuSIM

nuSIM ist eine integrierte SIM-Lösung speziell für den IoT-Markt. Sie macht die übliche SIM-Komponente überflüssig: Die SIM-Funktion ist Teil des Chipsatzes. Dies schafft klare Vorteile: Das Gesamtdesign wird einfacher und der Stromverbrauch reduziert. Die Daten des Mobilfunkbetreibers werden in einem sicheren Prozess bei der Modul- oder Geräteherstellung hinzugefügt. Der Endkunde erhält sofortige Konnektivität ohne zusätzliche Schritte. Die kommerzielle Verfügbarkeit von nuSIM ist für 2020 geplant.

Etabliertes nuSIM-Partnerprogramm

Seit der Einführung von nuSIM arbeitet die Telekom mit vielen weltweit führenden Unternehmen in den Bereichen IoT-Chipsätze, Module und digitale Sicherheit zusammen. Eine offene Spezifikation gewährleistet Qualität und Interoperabilität. Weitere interessierte Parteien sind willkommen, sich dem wachsenden nuSIM Ökosystem anzuschließen.

Gründung der Deutschen Telekom IoT GmbH zum 01. Juli 2020

Mit der Ausgründung des IoT-Geschäftes in eine selbständige GmbH zum 01. Juli 2020 will die Telekom am Markt schneller werden. Wettbewerber im IoT-Umfeld sind besonders beweglich und haben schlanke Entscheidungsstrukturen. Die eigenständige Deutsche Telekom IoT GmbH (kurz: DT IoT) soll die Position der Telekom in diesem Wachstumsmarkt stärken. „Als eigenständiges Unternehmen sind wir agiler und können den schnell wachsenden IoT-Markt besser bedienen“, sagt Rami Avidan, designierter Geschäftsführer der Deutschen Telekom IoT GmbH. Die neu gegründete DT IoT verantwortet das gesamte IoT-Geschäft der Deutschen Telekom - vom technischen Vertrieb über das Lösungsdesign bis zur Produktion.

Weitere Informationen unter: iot.telekom.com/de/konnektivitaet/nusim

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