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Leonard Dahmen

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Telekom mit Rekordtempo beim bundesweiten Netzausbau: Turbo für Glasfaser und 5G

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  • Glasfaser-Offensive: Ausbau-Tempo verdoppelt, 1,2 Millionen neue Haushalte mit Glasfaser versorgt
  • 5G für alle: 90 Prozent Bevölkerungsabdeckung, 63.000 Antennen
  • Stadt, Land, Netz: Ausbau im ländlichen Raum und in den Metropolregionen
  • Live-Premiere: 5G Standalone überträgt Konzert von Weltstar Dave Gahan
  • Grünes Netz: Telekom bis 2025 CO2-neutral, mehr Energieeffizienz durch bessere Netztechnik

Die Deutsche Telekom erreicht beim Netzausbau Rekordtempo: Mit 1,2 Millionen FTTH-Anschlüssen (Fiber to the home) im Jahr 2021 hat das Unternehmen seine Ausbau-Leistung gegenüber 2020 verdoppelt. Im kommenden Jahr will das Unternehmen die Schlagzahl weiter erhöhen. Zwei Millionen neue FTTH-Anschlüsse sind 2022 das Ziel. Auch beim Ausbau des Mobilfunknetzes erreicht die Telekom Bestmarken. Mit 5G funken mittlerweile über 63.000 Antennen. 90 Prozent der Bevölkerung können die neuste Mobilfunk-Generation bereits jetzt nutzen. Bis Ende 2025 soll 5G auch 90 Prozent der Landkarte abdecken. Die Telekom hat außerdem mehr als 3.500 5G-Antennen im 3,6 Gigahertz-Band technisch für 5G Standalone aufgerüstet. So bereitet die Telekom ihr Netz für künftige innovative 5G-Anwendungen vor. 

„Die Telekom ist das digitale Triebwerk Deutschlands. Dafür bauen wir sieben Tage die Woche und 24 Stunden am Tag unser Netz. In der Stadt wie auf dem Land. Wir beschleunigen unseren Ausbau massiv. Im kommenden Jahr legen wir nochmal eine Schippe drauf und werden rund sechs Milliarden Euro in Deutschland investieren. Bis 2030 soll jeder Haushalt und jedes Unternehmen in Deutschland einen Glasfaser-Anschluss bekommen. Einen Großteil davon werden wir bauen. Aber auch unsere Wettbewerber sind gefragt“, sagte Srini Gopalan, Vorstand Telekom Deutschland. Er kommentierte außerdem die Pläne der neuen Bundesregierung in Sachen Digitalisierung: „Die neue Koalition setzt auf FTTH als DIE Technologie der Digitalisierung. Das begrüßen wir ausdrücklich. Schnellere Prozesse – auch bei Anträgen und Genehmigungen – helfen uns zudem, den Glasfaser-Ausbau zu beschleunigen. Wir befürworten den digitalen Aufbruch in unserem Land. Digitale Netze sollen Menschen zusammenbringen. Ihr Bau darf nicht mehr in Papierordnern hängenbleiben.“

Netzetag 2021: Auf dem Bild zu sehen sind die Telekom Vorstände Claudia Nemat, Srini Gopalan

Vorstandsmitglieder Claudia Nemat und Srini Gopalan auf dem Telekom Netzetag 2021.

Claudia Nemat, Vorstand für Technologie und Innovation, ordnete den Fortschritt beim Mobilfunkausbau ein: „Unser vorausschauendes Technologieverständnis und die darauf basierende Ausbaustrategie haben dafür gesorgt, dass Deutschland schon heute massiv von 5G profitiert. Und das in kürzester Zeit. Den Ausbau-Marathon laufen wir im Sprint-Tempo. Noch nie wurde eine neue Generation im Mobilfunk so schnell ausgebaut. Gleichzeitig sind wir uns der Verantwortung für den Klimaschutz bewusst. Netze und Antennen verbrauchen Energie. Aber sie helfen auch, Emissionen zu reduzieren. Zum Beispiel wenn virtuelle Besprechungen Reisen ersetzen. Nur mit digitalen Technologien gelingt es uns perspektivisch, CO2-Emissionen im nötigen Maß zu reduzieren. Deshalb arbeiten wir auf breiter Basis daran, die Energie-Effizienz unserer Netze signifikant zu verbessern.“

Glasfaser auf dem Land wie in der Stadt 

Bis 2024 will die Telekom insgesamt zehn Millionen Haushalte mit Glasfaser anbinden. Ab 2024 sollen pro Jahr durchschnittlich 2,5 Millionen FTTH-Anschlüsse hinzukommen. Allein in diesem Jahr verlegte die Telekom bundesweit mehr als 70.000 Kilometer Glasfaser. Insgesamt umfasst das Glasfaser-Netz der Telekom mehr als 650.000 Kilometer. Der Netzausbau folgt dem Open-Access-Prinzip. Die entstehenden Netze sind offen für die Nutzung durch die Wettbewerber der Telekom.

Das Ausbaujahr 2021

Das Ausbaujahr 2021

„Glasfaser ist schnell, stabil und zukunftssicher. Wir bauen ein Highspeed-Netz, das allen Menschen in Deutschland digitale Teilhabe sichert. Im Ausbau legen wir wie angekündigt einen Schwerpunkt auf den ländlichen Raum. Bis 2030 wollen wir in Kommunen mit weniger als 20.000 Einwohnern acht Millionen Glasfaser-Anschlüsse bauen. Zusätzlich wird unser Joint Venture GlasfaserPlus vier Millionen Haushalten auf dem Land einen Glasfaser-Anschluss ermöglichen“, sagte Srini Gopalan. 

5G für alle

Beim 5G-Ausbau ist die Telekom auf der Zielgeraden. In Deutschland können mittlerweile 90 Prozent der Menschen mit 5G surfen. Von den insgesamt 63.000 5G-Antennen kamen dieses Jahr 6.000 neu hinzu. Auf dem ultraschnellen 3,6 Gigahertz-Band ist 5G jetzt in mehr als 140 Städten verfügbar. Über 3.500 Antennen an fast 1.200 Standorten bringen Highspeed-5G zu immer mehr Menschen. 

Weltstar Dave Gahan live über 5G Standalone 

Die Leistungsfähigkeit des 5G Netzes zeigte die Telekom mit einem virtuellen Auftritt von Weltstar Dave Gahan, der zusammen mit seiner Band Soulsavers via 5G Standalone an verschiedenen Orten in Berlin auftrat. Erst der 5G Echtzeit-Stream fügte die Einzel-Darstellungen zu einem Live-Konzert zusammen. Dave Gahan sagte: „Mir ist es sehr wichtig, meine Musik mit Fans und Partnern zu teilen. Technologien wie 5G sind fantastisch, denn sie verschnellern und vereinfachen das.“

Technisch ist das 5G Netz der Telekom einsatzfähig für 5G Standalone. Alle Standorte, die auf dem 3,6 Gigahertz-Band funken, unterstützen ab sofort diese Technologie. Sie sind parallel sowohl an das bereits bestehende Kernnetz, sowie auch an das neue 5G Standalone Kernnetz angebunden. Im kommenden Jahr will die Telekom 5G Standalone auf weiteren Frequenzbändern ausrollen. In dieser Zeit wird auch die Technologie weiterentwickelt und optimiert. Sobald erlebbare Anwendungen für Kunden da sind, startet die kommerzielle Nutzung. 5G Standalone kommt ohne LTE-Technik im Kernnetz aus. Diese Technologie bildet die nächste Stufe von 5G. Sie ermöglicht eine minimale Reaktionszeit von unter 10 Millisekunden und sogenanntes Network Slicing. Dabei wird das Netz in virtuelle Scheiben geteilt. Diese können für individuelle Anforderungen konfiguriert werden, zum Beispiel für Gaming oder Videostreams. 

Surfen im grünen Netz der Telekom 

Durch Einsatz von Grünstrom ist das Netz der Telekom 2021 weltweit komplett grün. Bis 2025 will das Unternehmen bei den eigenen, direkten und indirekten Emissionen (Scope 1 und 2) CO2-Neutralität erreichen. Ein wichtiger Hebel dafür ist die Energieeffizienz: das Verhältnis von Datenvolumen im Netz und dafür notwendigem Strom. Mit verschiedenen Maßnahmen will die Telekom ihre Energieeffizienz bis 2024 verdoppeln. Dazu gehörte die Abschaltung von 3G. Auch der Netzausbau trägt zu effizienterem Energieverbrauch bei, indem die Telekom Kupferleitungen durch Glasfaser ersetzt. Mit künstlicher Intelligenz und Algorithmen will die Telekom zudem ihre Antennen besser auslasten. 

Die Telekom setzt auf erneuerbare Energie, die bereits 2020 den gesamten Stromverbrauch in Deutschland ausmachten. Das führte zu CO2-Einsparungen von rund 330.000 Tonnen gegenüber dem Vorjahr. Bei der Notstrom-Versorgung will die Telekom künftig ergiebige Batterie-Technologien erproben. Klimaneutralität entlang der gesamten Lieferkette bis zum Kunden soll bis 2040 erreicht sein.

Über die Deutsche Telekom: Deutsche Telekom Konzernprofil

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Die Telekom investiert jedes Jahr mehrere Milliarden Euro in den Netzausbau.

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