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Stephan Althoff

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Telekom setzt Ukraine-Hilfe fort: Neuer Prepaid-Tarif für Geflüchtete

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  • Günstiges Angebot beinhaltet 300 Freiminuten und 10 GB Datenvolumen pro 4 Wochen
  • Wechsel in den neuen Tarif erfolgt online – 4 Wochen kostenlos

Die Deutsche Telekom setzt ihre Hilfsmaßnahmen für ukrainische Geflüchtete fort: Damit diese mit ihren Familien und Freunden in der Heimat weiter in Kontakt bleiben können, bietet ihnen die Telekom Deutschland ab dem 10. Juni ein günstiges Prepaid-Angebot an. Der neue Tarif MagentaMobil Prepaid Ukraine ersetzt schrittweise die bislang als Soforthilfe zur Verfügung gestellten SIM-Karten - deren Nutzung war und ist bis zum 30. Juni befristet. Alle Nutzer der bisherigen SIM-Karten werden ab Mitte Juni per SMS über das Wechselangebot in den neuen Tarif benachrichtigt. Der Wechsel kann online durchgeführt werden, ein Besuch im Shop ist hierfür nicht notwendig. Die Kunden können ihre bisherige Rufnummer in den neuen Prepaid-Tarif mitnehmen und die ersten 4 Wochen ihre Prepaid-Karte kostenlos nutzen. Der Übernahmeprozess soll Ende August abgeschlossen sein. 

Neukunden mit Wohnsitz in der Ukraine können MagentaMobil Prepaid Ukraine ab 10. Juni für 9,95 € pro 4 Wochen in 560 Telekom-Shops und Telekom-Partner-Agenturen abschließen. Mit dem inkludierten Startguthaben von 10 € können die Neukunden die ersten 4 Wochen bestreiten, die zweiten 4 Wochen sind kostenlos. Das Paket beinhaltet eine Flatrate in alle deutschen Netze und 10 GB Datenvolumen, das in Deutschland und Europa genutzt werden kann. Zum Start bietet MagentaMobil Prepaid Ukraine einmalig 100 GB kostenfreies Datenvolumen. Das Paket enthält außerdem je 4 Wochen 300 Freiminuten in die Ukraine. Sind diese verbraucht, werden abgehende Anrufe in die Ukraine zum Sonderpreis nach EU-Tarif abgerechnet. Pro Minute fallen 22 Cent an, eine SMS kostet 7 Cent. Bereits registrierte Kunden aus der Ukraine wechseln einfach online in den neuen Prepaid-Tarif.

Hunderttausende SIM-Karten und kostenloses Internet

Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine im Februar hatte die Telekom als sofortige Hilfsleistung in der Krise rund 400.000 SIM-Karten mit freier Telefonie und Datennutzung zur Verfügung gestellt, davon werden 350.000 Karten noch genutzt. Auch Telefonate von Telekom-Festnetzanschlüssen, Handys und öffentlichen Telefonen zu ukrainischen Vorwahlen wurden unmittelbar nach Kriegsbeginn kostenfrei gestellt. Diese werden ab dem 1. Juli wieder normal bepreist.

Zu Beginn der Flüchtlingswelle haben einzelne Telekom-Shops bis zu 700 Hilfesuchenden pro Tag geholfen. Viele Hundert Mitarbeiter haben auch in ihrer Freizeit die Ausgabe der Hilfsangebote unterstützt.  Die Hilfeleistungen wurden mit mehr als 1000 Hilfsorganisationen und Kommunen koordiniert. Für große und kleine Flüchtlingsunterkünfte wurden rund 150 Breitband-Anschlüsse und ca. 1300 LTE-Router zur Verfügung gestellt und ermöglichen dort weiter unter anderem freies WLAN. Das Rote Kreuz erhielt eine hohe Geldspende, um die Hilfsmaßnahmen in der Ukraine zu unterstützen. Hilfesuchenden Organisationen und Kommunen/Behörden steht weiter eine Taskforce unter der Mailadresse ukrainehilfe@telekom.de zur Verfügung.

Über die Deutsche Telekom: Konzernprofil

Hilfe für die Ukraine

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Die Deutsche Telekom ist entsetzt über den russischen Überfall auf die Ukraine. Unsere Solidarität gilt den Menschen in der Ukraine.

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