Verantwortung

Vielfalt als Chance begreifen

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Unter dem Motto "Impuls für den Standort Deutschland" haben die vier großen Gründungsunternehmen der "Charta der Vielfalt" in die Telekom Hauptstadtrepräsentanz in Berlin geladen.

Prominente Redner wie die Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer, zogen vier Jahre nach der Gründung Zwischenbilanz und betonten Herausforderung, Chance und Notwendigkeit einer vielfältigen Unternehmens- aber auch Gesellschaftskultur.

"Das Spotlight darauf richten, wo Schatten herrscht" - mit diesen Worten fasste Personalvorstand Thomas Sattelberger das Vorhaben der Initiative zusammen. Diese Schatten sind vier Jahre nach Gründung der "Charta der Vielfalt" kürzer geworden, gänzlich verschwunden sind sie natürlich noch nicht. Dabei sprechen die aktuellen Zahlen, die Staatsministerin Maria Böhmer den Kongressteilnehmern vorstellte, für sich: 870 Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, Vereine und Verbände haben die Charta unterzeichnet und sich für die Förderung von Vielfalt in ihren eigenen Reihen ausgesprochen.

Erfolgreiche Beispiele Sie schlagen damit den gleichen Weg ein wie die vier Gründungsunternehmen BP, Daimler, Deutsche Bank und Deutsche Telekom. Deren Personalvorstände und Vertreter der Geschäftsleitung - neben Thomas Sattelberger Michael Schmidt, Wilfried Porth und Ulrich Schürenkrämer - stellten erfolgreiche Beispiele und Erfahrungswerte aus den vergangenen Monaten und Jahren vor. Aufbruch in die Gigabit-Gesellschaft Ob mit oder ohne öffentliche Frauenquote, angepassten Recruiting- und Talentprogrammen oder begleitenden Work-Life Maßnahmen - die Wege der einzelnen Unternehmen mögen mitunter unterschiedlich sein. Ihre Intention, sich an ihren Vorhaben letztendlich messen zu lassen, verbindet sie jedoch alle. Auch die Notwendigkeit für mehr Vielfalt in Unternehmen, gerade in Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung, ist unbestritten: "Nur mit einer vielfältigen Belegschaft können wir den Aufbruch in die Gigabit-Gesellschaft schaffen", machte Telekom-Chef René Obermann am eigenen Unternehmen beispielhaft deutlich. Denkmuster hinterfragen Die Inhalte noch besser vorantreiben und stärker von den Erfahrungen anderer Unternehmen profitieren, dieses Anliegen wird künftig der Förderverein der Initiative verfolgen. Elf Unternehmen - darunter die Deutsche Telekom - sind in dem neu gegründeten Verein vertreten. Ein weiterer Schritt auf einem langen Weg, der nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Politik und die Gesellschaft fordert. "Wir müssen unsere eigenen Denkmuster immer wieder kritisch hinterfragen", sagte denn auch Thomas Sattelberger. Als Beispiel nannte er Auswahlverfahren für Führungspositionen, bei denen Frauen nicht im Blickpunkt stehen, und Jugendliche, die aufgrund ihrer Herkunft keine Chance auf einen Ausbildungsplatz erhielten. Erste Erfolge in diesen Bereichen würden bereits fruchten und doch eines deutlich machen: es besteht Nachholbedarf in den Unternehmen und in der Gesellschaft.

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