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Diana Schnetgöke

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Wie die Telekom mit vernetzen Bienenstöcken einen Beitrag zum Schutz von Bienen leistet

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Bienen sind essenziell für Mensch und Natur. Denn Honigbienen bestäuben rund 80 Prozent unserer heimischen Pflanzen und erzeugen damit einen volkswirtschaftlichen Wert von schätzungsweise 1,6 Milliarden Euro pro Jahr. Dennoch sterben immer mehr Bienen.

Laut einer wissenschaftlichen Studie von 2017 hat sich die Zahl der Bienen in den vergangenen 30 Jahren um 75 Prozent verringert. Wir gehen mit dem Internet der Dinge (IoT) und Sensoren gegen das Bienensterben vor. 

Sensoren für smarte Bienenstöcke

Die Bienenstöcke sind mit zahlreichen Sensoren ausgestattet.

Smart Home für die Bienen

Wir vernetzen nicht nur dein Zuhause, sondern auch das der Bienen. Auf dem Gelände unserer Bonner Zentrale stehen nun erstmals zwei smarte Bienenstöcke – komplett mit IoT-Technik ausgestattet und mit dem Maschinen- und Sensorennetz (NarrowBand IoT) der Telekom verbunden. Unsere intelligenten Sensoren sammeln und übertragen viele Daten des Bienenstocks. Beispielsweise wird das Gewicht des Bienenstocks gemessen – dies gibt einen Hinweis auf den Füllstand der Waben. Außerdem werden Information zur Temperatur und Luftfeuchtigkeit gesammelt. All diese Daten bekommt der Imker über die T-Systems Cloud auf seine App. So kann er aus der Ferne stets das Verhalten und den Zustand seines Bienenvolks überwachen und beurteilen.

Smarte Bienenstöcke auf dem Gelände der Telekom-Zentrale in Bonn.

Smarte Bienenstöcke auf dem Gelände der Telekom-Zentrale in Bonn.

Kranke Bienen frühzeitige Erkennen

Eine wichtige Informationsquelle dafür ist der Geräuschkulisse innerhalb des Bienenstocks. Sie gibt Hinweise auf den Gesundheitszustand der Bienen. Auch dieser wird gemessen und an den Imker übermittelt. Bei Auffälligkeiten kann er gezielt eingreifen. So ist es möglich, schnell zu handeln und gleichzeitig werden unnötige Störungen der Bienen vermieden.

Datenreichtum

Nicht nur in Bonn stehen unsere Smart Homes für Bienen – auch im T-Systems Innovation Center in München befinden sich zwei digitale Bienenstöcke, die Daten sammeln und nach Bonn schicken. Auch in Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt und Darmstadt haben an den Konzernstandorten dieses Frühjahr neue Völker ihr smartes Zuhause bezogen. Somit sammeln wir Daten aus unterschiedlichen Standorten und können die erhobenen Werte miteinander vergleichen. Die Digitalisierung leistet einen wichtigen Beitrag zur Arterhaltung. Damit auch die wilde Verwandtschaft der Honigbiene nicht vergessen wird, hat der Konzern zusätzlich Insektenhotels aufgehängt und an mehreren Standorten Blühstreifen mit einer bienenfreundlichen Mischung angelegt - natürlich (fast) ausschließlich mit magentafarbenen Blüten.

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