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Diana Schnetgöke

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Femtec Stipendiatinnen entwickeln 5G Lösungen

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Gänsehautfeeling pur! Bei der Abschlusspräsentation der Femtec Innovationswerkstatt. Alle Gäste stehen und klatschen, als die „Femtec‘lerinnen“ in circa zwei Stunden ihre Lösungen von über fünf Monaten Arbeit vorstellten. Voller Wertschätzung, Respekt und Begeisterung.

Doch zurück auf Anfang. Alle reden von MINT. Alle reden von Femtec. Alle reden von der Innovationswerkstatt. Was machen wir da eigentlich? Die Femtec ist eine Kooperation großer namhafter Unternehmen, dem Fraunhofer Institut und großer deutscher Technischer Universitäten (TU) sowie der ETH Zürich, die sich das Finden und Fördern von weiblichen MINT-Nachwuchs zum Ziel gesetzt haben.

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Anja Elsner betreut telekomseitig als Projektleiterin die Koorperation mit Femtec. Klar, dass ihr die Förderung der Stipendiatinnen am Herzen liegt.

Aber es ist mehr als das. Bereits seit 2007 sind wir als Deutsche Telekom Partner des Femtec Network. Und ein großes Netzwerk ist es tatsächlich. Zweimal jährlich wählen Vertreter der Kooperationspartner gemeinsam mit der Femtec GmbH 50 neue Stipendiatinnen der kooperierenden TU‘s für den neuen Kurs aus. Das Herzstück des Programms ist das Careerbuilding-Programm. Auch nach Abschluss des Programms (mittlerweile schon über 1.000 Alumnae) bleibt ein großartiges Netzwerk an weiblichen Talenten im MINT-Umfeld bestehen.

Anja Elsner, Projektleiterin für die Femtec-Kooperation bei der Telekom erklärt: "Innerhalb der Programmphase haben wir als Unternehmen unterschiedlichste Möglichkeiten, die Talente kennenzulernen und uns als Unternehmen und potenziellen Arbeitgeber zu präsentieren. Denn diese MINT-Talente sind gefragt! Eine Möglichkeit sich Kennenzulernen, ist die in Form einer intensiven Zusammenarbeit. Und here we are: Die Innovationswerkstatt im Rahmen des Careerbuilding-Programms."

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Jedes Jahr haben zwei der Partnerunternehmen die Chance, diese parallel auszutragen und mit den Studentinnen in fünf- bis sechsmonatiger Zusammenarbeit an aktuellen Themen und Wachstumsfeldern zu arbeiten. Eine fantastische Bereicherung für beide Seiten, wie sich aktuell auch wieder herausstellte. In diesem Jahr hat neben der ZF auch das Center for Strategic Projects (CSP), das Inhouse Consulting der Telekom, unter der Leitung von Daniel Eckmann die Planung und Umsetzung übernommen und in Zusammenarbeit mit dem 5G-Team unter Alexander Lautz etwas wirklich Großes auf die Beine gestellt.

Das Projektthema war nichts Geringeres als eines unserer aktuellsten Mega-Themen: 5G als Enabler für Remote Driving. Fast 30 Femtec‘lerinnen aus den aktuellen Kursen haben sich für die Projektarbeit mit uns entschieden.  Nach umfangreicher Ideensammlung aus rund 150 potenziellen Use Cases der Telekom standen drei Themen fest: „Intralogistics“, „Roll-on / Roll-off on ships“ und „Construction zones“. Im Schnitt hat jede Teilnehmerin 100 Stunden am Thema gearbeitet, überwiegend in virtueller Zusammenarbeit. Mit Begeisterung und begeisterter Unterstützung aus den Fachbereichen. Dies kam in der eingangs erwähnten Gänsehaut-Präsentation mehr als deutlich hervor. Was hier inhaltlich erarbeitet und am Ende der Präsentation sogar in einem sogenannten Mockup, in Form eines remote-fahrenden Computers dargestellt wurde, hat alle Anwesenden „umgehauen“.

Die Erfahrungen unserer Kollegen*innen aus dem Team von Alexander Lautz (Antje Williams, Tiana Trumpa, Dr. Johannes Springer, Akif Dinc, Carsten Kreutz und Peter Kiss) sowie von CSP rund um Daniel Eckmann (Gustav von der Schulenburg, Maximilian Genske, Julia Kainz, Sarka Rieger, Uli Bornhauser, Tobias Tüylü und Devin-Jordan Bettges) gepaart mit dem frischen Wind und Blick der Studentinnen, quasi direkt aus der Wissenschaft heraus, führte im Ergebnis zu sehr interessanten Lösungen. Die versprechen, dass wir auch in der Zukunft mit 5G auf dem richtigen Weg sind.

Die persönlichen Worte von Claudia Nemat (Vorstand Technik und Innovation) während der Veranstaltung haben die Wichtigkeit der Wachstumsthemen und der Förderung des MINT-Nachwuchs deutlich gemacht und der Veranstaltung mit sowieso schon besonderer Note noch mal eine Krone aufgesetzt. Ein herzliches Dankeschön allen Anwesenden - vor allem allen Teilnehmerinnen der Innovationswerkstatt.


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