Junger Mann vor einer Illustration

Karriere & aktuelle Jobs bei der Deutschen Telekom

Das Geheimnis meines Erfolgs: Ich liebe, was ich mache

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Csaba ist ICT-Architect in der Slowakei und ein Meister in Sachen Automatisierung. Sein oberstes Ziel ist es, das Leben seiner Kolleg*innen und Kund*innen zu erleichtern. Wie ihm das gelingt? Durch hohe fachliche Expertise und sein Engagement eben diese auch in Schulungen an junge Tech-Talente weiterzugeben. So wird Lernen zu einer Win-Win-Situation.  

Was liebst du an deiner Arbeit?

Csaba: In meiner Rolle als ICT-Architect ist es wichtig, die neuesten Trends und Technologien zu verfolgen, was bedeutet, dass ich jeden Tag etwas Neues lerne. Das Beste an meinem Job ist zweifellos die Freiheit, zu experimentieren. So haben wir zum Beispiel einige Technologien eingesetzt, die bisher im Unternehmen noch nicht bekannt waren, weshalb die Unterstützung durch erfahrene Anbieter*innen und Partner*innen sehr wichtig war.

Ich stehe auch in direktem Kontakt mit unseren Endnutzer*innen. Es gibt kein besseres Gefühl, als dass das eigene Produkt ihnen die tägliche Arbeit erleichtert.

Wie hast du deine Karriere bei der Telekom begonnen? Was würdest du anderen Expert*innen empfehlen, wenn sie ihre Karriere ankurbeln wollen?

Csaba: Ich habe vor 10 Jahren als Junior-Anwendungsadministrator angefangen und mich nach und nach weiterentwickelt. Mir wurde eine Position als Teamleiter angeboten. Ich mochte diese neue Rolle, aber ich vermisste den Aspekt der technischen Expertise. Mit der Automatisierung habe ich gefunden, was mir gefällt, und wurde später IT-Architekt.

Ich denke, es ist wichtig, herauszufinden und zu verstehen, was die Organisation braucht, um dann aus der Expert*innenposition heraus zu schauen, wo welche Prozesse wie verbessert werden können. Ich werde dazu ein Beispiel geben: In meinem Team werden täglich Installationen durchgeführt, die immer wieder eine Überforderung hervorriefen. Wir identifizierten das Problem und kamen auf die Idee der Automatisierung. Wir setzten uns mit dem Thema auseinander, schlugen Lösungen vor, schrieben Skripte und brauchten ein paar Monate, um sie auszuarbeiten. Zu dieser Zeit waren wir die Pioniere der Automatisierung, und was wir entwickelten, war für die Zukunft des gesamten Unternehmens von immensem Vorteil.

Somit ist mein Tipp: Verlassen Sie die alten Wege. Haben Sie den Mut, Neues auszuprobieren, denn nur so gestalten Sie die Zukunft für sich und die Gesellschaft.

Junger Mann vor einer Illustration

Zu Beginn hast du "die Freiheit zu experimentieren" angesprochen. Wie erlebst du die Unterstützung von Führungskräften bei deiner Arbeit?

Csaba: Zunächst einmal sind sie nicht gerade vor Freude ausgeflippt, als wir unbekannte Bereiche betraten. Nein, Spaß beiseite. In meinem Fachgebiet geht es darum, Trends zu verfolgen, Studien und Berichte zu studieren und auch zu experimentieren. Wann immer wir merken, dass wir in ein neues Tool oder in eine Lösung wie die Cloud investieren müssen, vertrauen uns die Führungskräfte und geben uns grünes Licht. Sie erkennen, dass das was wir tun, immer einen Mehrwert darstellt. 

Wie bildest du dich als Experte weiter, damit du immer auf dem neuesten Stand bist?

Csaba: Die Leidenschaft, die ich für das Thema habe, mit dem ich mich beschäftige, zieht mich so sehr in die Sache hinein, dass die eigene Entwicklung praktisch nahtlos erfolgt. Fast automatisch, was lustig ist, wenn ich bedenke, dass wir über die Automatisierung sprechen (lächelt). Also mein Tipp für deine Karriere ist: Liebe einfach was du tust. 

Was ich tatsächlich tue, um weiter zu lernen, ist, andere zu unterrichten. Ich gebe mein Fachwissen weiter, indem ich Schulungen für Kolleg*innen und duale Student*innen gebe. Derzeit unterrichte ich Studierende in DevOps und zeige ihnen moderne Wege und Technologien zur Entwicklung von Anwendungen, wie AWS und GitLab. Ich liebe es, mit meinen Kolleg*innen über Probleme und mögliche Lösungen zu diskutieren. Wir mögen vor allem diesen Aha-Moment, wenn wir erkennen, dass wir Dinge anders, besser oder effizienter gemacht werden können. Das kann eine Herausforderung sein, aber das ist es, was mir daran gefällt.