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"Cybersecurity ist unsere gemeinschaftliche Aufgabe"

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Auf der Münchner Sicherheitskonferenz hat Telekom-Chef René Obermann zu einer umfassenden Zusammenarbeit im Kampf gegen Angriffe aus dem Internet aufgerufen.

Internationale Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft diskutierten auf der 49. Münchner Sicherheitskonferenz am ersten Februarwochenende zentrale Fragen geopolitischer Sicherheit. Bereits zum dritten Mal auf der Agenda dieses weltweit beachteten Forums stand das Thema Cybersecurity. In einer öffentlichen Diskussion unter anderem mit Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich, EU-Kommissarin Neelie Kroes und Vertretern der US-Regierung forderte Obermann Unternehmen dazu auf, sich der Initiative der Deutschen Telekom zur Schaffung eines Informationsplattform für Cyber-Angriffe anzuschließen. "Angreifer nutzen den Vorteil kombinierter Schlagkraft: Sie schalten Hunderttausende Computer für großangelegte Angriffe zusammen", sagte Obermann. "Warum also sollten wir unsere Kräfte in Sachen Cybersecurity nicht bündeln?" Die Telekom sei bereit, ihren Teil zu einer "kollektiven Internet-Sicherheit" beizutragen. Dabei gehe es für die Industrie beispielsweise um den Austausch von Informationen über Angriffe. Obermann wies darauf hin, dass die Telekom bereits seit geraumer Zeit das Wissen, das ihre Experten aus Angriffen auf eigens aufgestellte Hacker-Fallen im Netz (so genannte Honeypots) gewinnen, mit anderen Unternehmen teilt. Der Telekom-Chef fügte hinzu, dass stetige Innovation in Sachen Cybersecurity nötig sei. Die Telekom arbeite deshalb mit jungen, innovativen Unternehmen aus dem Sicherheitsbereich eng zusammen. Letztlich aber, erklärte Obermann, trügen alle Beteiligten Verantwortung für ein sicheres Internet - Hard- und Software-Anbieter genauso wie Infrastrukturunternehmen, Behörden genauso wie der Privatnutzer: "Cybersecurity ist unsere gemeinschaftliche Aufgabe."

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