Konzern

"Die Kanzlerin war gut gelaunt"

  • Teilen
    2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen.
  • Drucken
  • Text vorlesen

Kai Lemke, Auszubildender zum IT-Systemkaufmann im zweiten Lehrjahr bei der Telekom in Berlin, war ganz nah dran an der Bundeskanzlerin. Der 26-Jährige hat Angela Merkel für ihren aktuellen Video-Podcast zum Thema Ausbildung interviewt.

Im Interview verrät er, was hinter den Kulissen geschah: "Die Bundeskanzlerin war sehr freundlich und gut gelaunt."

Herr Lemke, wie kam es dazu, dass Sie die Bundeskanzlerin interviewt haben?
Kai Lemke: Das hat mich selbst überrascht. Mein Ausbilder schrieb mir, ich solle mich bei einem Pressesprecher der Telekom melden. Der erzählte mir dann, dass das Bundespresseamt einen Auszubildenden sucht, der Angela Merkel interviewt. Ich habe nicht lange gezögert und Ja gesagt. Einen Tag später fand ein Vorgespräch mit dem Bundespresseamt statt. Ich durfte mir Fragen zum Thema Ausbildung an die Kanzlerin überlegen. Die habe ich dann auswendig gelernt bis zum Gespräch zwei Tage später.


Sie sagen das so entspannt. Waren Sie nicht furchtbar nervös?
Kai Lemke: Anfangs war ich noch entspannt. Ich habe schon öfters moderiert, zum Beispiel die Eröffnungsveranstaltung für Azubis in Berlin. Dazu gehörte auch eine Podiumsdiskussion mit Personalvorstand Thomas Sattelberger. In der Nacht vor dem Interview mit Angela Merkel habe ich dann aber nicht lange geschlafen. Ich dachte immerzu "Du triffst gleich die mächtigste Frau der Welt". Das Adrenalin schoss und die Anspannung stieg.


Wie war die erste Begegnung mit der mächtigsten Frau der Welt?
Kai Lemke: Sie meinte "Sie sind also der Azubi". Dann hat sie mich gefragt, was ich mache und wie ich zur Telekom gekommen bin. Dabei war sie sehr freundlich und wirkte gut gelaunt. Ich fand es nett, dass sie ein paar Worte mit mir gewechselt hat und hatte das Gefühl, dass sie wirklich interessiert daran ist, zu erfahren, wer vor ihr steht. Ich habe ihr berichtet, dass ich mal Medizinphysik studiert habe. Sie fragte, wie ich das fand und warum ich das Studium nicht beendet habe. Es war sehr familiär.


Wie lief das Interview? Waren Sie mit den Antworten der Bundeskanzlerin zufrieden?
Kai Lemke: Ich empfand die Antworten als rund und ausreichend. Aber ehrlich gesagt, habe ich mich gar nicht richtig darauf konzentrieren können. Ich war im Kopf immer schon bei der nächsten Frage. Und meine Beine zitterten und schlackerten. Zum Glück sieht man das im Video nicht.
Wurden Sie bereits auf das Interview angesprochen?

Kai Lemke: Ja, ich hatte meiner Familie, Freunden und Kollegen natürlich von dem Termin erzählt. Sie fanden das alle ganz aufregend. Direkt nach dem Interview hatte ich schon eine ganze Reihe SMS-Nachrichten und Anrufe. Nachdem das Interview online war, klingelte mein Handy immer wieder. Wann hat man schon mal die Gelegenheit, die Bundeskanzlerin zu treffen, und dann noch Auge in Auge mit ihr zu sprechen.

FAQ

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Durch die Nutzung der Website {js_accept}akzeptieren{js_accept} Sie die Verwendung von Cookies. Weitere Informationen finden Sie hier.