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Das Internet der verzauberten Dinge

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Das Internet der Dinge (IdD) beschreibt eine digitale Welt, in der intelligente Gegenstände den Menschen tagtäglich unmerklich unterstützen, um die Arbeit effizienter, die Freizeit komfortabler und den Alltag sicherer zu machen.

Symbolbild Vernetzung

Allein in Deutschland soll es bereits 2017 pro Einwohner sechs vernetzte Geräte geben.

Geht es bei der Industrie um Fabriken, Maschinen und Produktion, so geht es beim Internet der Dinge für Verbraucher um Personen und Tiere, um Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik, um Produkte aus Warensortimenten, um Kraftfahrzeuge, medizinische Geräte, Stromnetze und um vieles mehr. Immer kleinere Computer messen, regeln, steuern, navigieren, rechnen, recherchieren, dokumentieren und kommunizieren für uns.

Intelligente Verknüpfung entfaltet den Nutzen

Beim Internet der Dinge geht es aber um mehr als um den reinen Transport dieser Daten im Netz. Es geht um die konsequente Vernetzung von möglichst vielen Dingen miteinander und damit um viele Daten, die ihren Nutzen für den Alltag des Menschen erst durch intelligente Verknüpfung entfalten.

Selbstbestimmtes Leben

Vernetzte Haushaltsgeräte und Sensoren könnten zum Beispiel dabei helfen, dass ältere Menschen länger in ihren Wohnungen bleiben können. Die Geräte könnten überwachen, ob sich ein Mensch normal in seiner Umgebung bewegt, und bei Problemen den Pflegedienst oder einen Verwandten alarmieren.

Verzauberter Alltag

Marktforscher schätzen, dass bereits 2020 weltweit mehr als 30 Milliarden "Dinge" über das Internet vernetzt sein werden. Zur Zeit kommen täglich sechs Millionen hinzu. Dabei handelt es sich zum großen Teil um Produkte, die bisher nichts mit dem Internet zu tun hatten, vom Babyphone über den Stromzähler, bis zur kompletten Produktionsanlage. All diese Dinge kommunizieren nicht nur mit uns, sondern auch untereinander. So lernen Fernseher unsere Sehgewohnheiten kennen, warnt das Fitnessarmband bei Bewegungsmangel und sorgt sich die Personenwaage im Bad um unsere Blutdruckschwankungen.

Intelligente Netze

Die Netze müssen aber nicht nur eine riesige Menge an Information aufnehmen können. Sie müssen gleichzeitig eine hohe Datensicherheit und den sinnvollen Umgang mit den gewonnenen Daten gewährleisten. All das ist ohne leistungsfähige, superschnelle und intelligente Netze wie 5G nicht denkbar.

Vertrauensvoller Datenschutz

Das Datenvolumen im Internet verdoppelt sich alle zwei Jahre. Bis 2020 wird der mobile Datenverkehr 150-mal größer sein als noch 2010. Deshalb benötigt die digitale Welt der Dinge Sicherheitslösungen, Transparenz und hohe Datenschutzstandards, da permanent Daten erfasst, gespeichert und untereinander ausgetauscht werden. Hier ist die Wahrung der Souveränität über das Persönlichkeits- oder Kundenprofil ein entscheidendes Anliegen des Datenschutzes und die Anonymisierung bei der Datenanalyse Grundvoraussetzung für den vertrauensvollen Umgang mit den Daten.

Mehr Leistung und Komfort

Für Telekom-Kunden ist die zunehmende Digitalisierung des Alltags durch schlaue Netze und intelligente "Endgeräte" ein Zugewinn an Komfort und Leistung. Auch immer mehr Unternehmen erkennen die Chancen, die sich durch die Vernetzung ergeben und wollen mit Partnern ihre digitalen Geschäftsmodelle vorantreiben. Für die Digitalisierung und Vernetzung sämtlicher Bereiche bietet die Deutsche Telekom ihren Kunden mit Clouds und maßgeschneiderten Plattformen in hochsicheren Rechenzentren die passende Infrastruktur nach deutschen Datenschutzstandards.

Dies ist eine optimale Basis für die intelligente Vernetzung unter anderem in der Logistik, der Telematik, im Flottenmanagement, in der Medizin, bei Sicherheitsdienstleistungen, in Städten und Gemeinden oder in der Industrieproduktion (Industrie 4.0).

Hintergrund
Die Idee zum Internet der Dinge stammt aus einer Branche, die in der Regel nichts mit Zauberei zu tun hat: der Logistik. Dort werden täglich Millionen von Gegenständen - von Containern über Paletten bis hin zu einzelnen Schrauben - durch die Welt bewegt. Damit es im System nicht hakt, müssen sie minutengenau am richtigen Ort ankommen. Bisher gibt es dabei noch einige Nadelöhre. Die Vernetzung soll Abhilfe schaffen: Im Internet der Dinge steuern sich die Kisten selbst durch die logistischen Netze wie die Datenpakete im Internet - und die letzte Kiste sagt dem Lkw, dass jetzt alle da sind und es losgehen kann.

Bereits vor mehr als einem Jahrzehnt haben Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML die Vision eines zukunftsweisenden Logistiksystems erschaffen: Intelligente Geräte sollten denken lernen und Waren ihren Weg zum Ziel selbst organisieren – das Internet der Dinge für die Logistik war geboren. Inzwischen ist das Internet der Dinge Realität, es wächst exponentiell, es ist Treiber für die Digitalisierung der Logistik und legt die Grundlagen für Industrie 4.0. Aus Sicht der Unternehmen verspricht das Internet der Dinge enorme Effizienzgewinne. Rund 14 Billionen Dollar, schätzt der Netzwerkspezialist Cisco, lassen sich bis zum Jahr 2022 mit dem Internet der Dinge verdienen.

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