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Digitale Lernmethoden: flexibles und individuelles Lernen

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Lernvideos, Webinare, Virtual Reality und Co.: Digitale Lernmethoden bieten individuelle Unterstützung bei der Bildung. Die Telekom unterstützt den Bildungsbereich. Alle Schüler*innen sollen einen Zugang zu verschiedenen Lernformaten erhalten, um diese für sich zu nutzen. Hier erfahren Sie, welche digitalen Lernmethoden es gibt und welche Vorteile sie haben.

Vielen Schüler*innen fällt es bei reinem Frontalunterricht schwer, die nötigen Informationen herauszufiltern und nachhaltig im Gedächtnis zu behalten. Wo diese klassische Unterrichtsform an ihre Grenzen stößt, können sich Lehrende digitale Lernmethoden zunutze machen, um das Interesse der Lernenden zu wecken, den Lernerfolg zu steigern und sie aktiv am Unterricht zu beteiligen. Sie ermöglichen den Lehrer*innen auch, auf jeden Lernenden individuell einzugehen. 

Bei der technischen Realisierung gibt es auch Unterstützung: Der „DigitalPakt Schule“ des Bundes fördert den Ausbau einer digitalen Bildungsinfrastruktur. So werden Länder und Gemeinden dabei unterstützt, das Angebot an digitalen Lehr- und Lernmethoden zu erweitern und die Lehrkräfte bestmöglich für deren Einsatz im Unterricht zu schulen.

Die Telekom unterstützt den Bildungsbereich bei dieser Aufgabe. Alle Schüler*innen sollen einen Zugang zu verschiedenen Lernformaten erhalten, um diese für sich zu nutzen. Hier erfahren Sie, welche digitalen Lernmethoden es gibt und welche Vorteile sie haben. 

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Digitale Lernmethoden machen individuelles Lernen möglich.

Welche digitalen Lernmethoden gibt es?

Es gibt eine große Vielfalt an digitalen Lernmethoden. Sie können abhängig von den Zielgruppen und vom Inhalt des Unterrichts ausgewählt und miteinander kombiniert werden. Diese Entscheidung ist auch davon abhängig, ob der Unterricht online oder in Präsenz abgehalten wird. Wir stellen die sieben häufigsten digitalen Lernmethoden vor, die im Schulalltag integriert werden können:

  • Blended Learning: Bei diesem hybriden Lernen werden Präsenzveranstaltungen mit Online-Lernangeboten ergänzt. Das theoretische Wissen aus dem Frontalunterricht wird online aufgearbeitet.
  • M-Learning: Dieser Begriff steht für „mobile Learning“. Lerninhalte werden auf mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets abgerufen. Das Lernen ist orts- und zeitunabhängig und punktet mit einer hohen Flexibilität.
  • Micro-Learning: Bei dieser Methode wird das gesamte Wissen in möglichst kleine Einheiten aufgeteilt. So werden die Schüler*innen nicht überfordert und haben einen nachhaltigen Lernerfolg.
  • Videotraining: Das Videotraining besteht überwiegend aus Lernvideos, die online verfügbar sind. So können die Lernenden in ihrem eigenen Tempo überall lernen – sei es, um neue Inhalte eigenständig zu erarbeiten, verpassten Unterricht aufzuarbeiten oder noch nicht verstandenen Stoff zu wiederholen.
  • WBT: Die Abkürzung steht für „Web-Based-Training“. Die Lerninhalte werden auf einer Plattform bereitgestellt und können orts- und zeitunabhängig abgerufen werden.
  • Webinar: Ein Webinar ist ein Vortrag in einer virtuellen Teilnehmergruppe und besonders für größere Gruppen geeignet. Aufzeichnungen können auf einer gemeinsamen Plattform veröffentlich werden. Dies ermöglicht unter anderem den Einbezug von Expert*innen, die praktische Beispiele aufzeigen oder den Lernenden in einer Fragerunde zur Verfügung stehen können. 
  • Virtual Reality: Diese Technologie ist im Bildungssektor relativ neu. Sie hilft dabei, Wissen durch eine dreidimensionale, räumliche Darstellung zu vermitteln und für die Schüler*innen greifbar zu machen. So kann zum Beispiel der Aufbau von Zellstrukturen im Biologie-Unterricht anschaulich dargestellt werden.

Bei der Wahl der digitalen Lernmethode sollte stets darauf geachtet werden, welche Anwendung sich am besten für die Lerninhalte und die Lernenden eignet. Idealerweise werden mehrere Methoden abwechselnd verwendet, damit der Unterricht spannend bleibt. Digitale Lernmethoden sollen die analogen nicht komplett ablösen. Sie sind eine Ergänzung zu den Präsenzveranstaltungen und sollten auf das Lernverhalten der Zielgruppe angepasst sein.

Vorteile digitaler Lernmethoden

Die Einbindung digitaler Lernmethoden ist ein wichtiger Baustein für Schulen. Die digitale Lernkultur bietet eine Reihe von Vorteilen für Schüler*innen und Lehrende:

  • Flexible Auswahl der Methoden und Lernmaterialien
  • Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse aller Schüler*innen
  • Kontrolle des eigenen Lernprozesses
  • Zielgerichtete Hilfestellungen der Lehrer*innen
  • Orts- und zeitunabhängiges Lernen
  • Selbstständiges Lernen
  • Aneignung von digitaler Kompetenz
  • Erlernen eines verantwortungsvollen Umgangs mit der Technik
  • Integration einer geeigneten Lernmethode für jeden Lerntyp
  • Austausch mit Mitschüler*innen über gemeinsame Plattform

Digitale Lernmethoden: Was ist wichtig für die Lehrkräfte?

Aus Sicht der Lehrkräfte bietet die Einbindung digitaler Lernprogramme weitere Vorteile. Sie können die Lerninhalte individualisiert und personalisiert gestalten. Außerdem ist ein direkter Austausch mit den Lernenden möglich und der jeweilige Leistungsstand und Lernerfolg der Klasse lässt sich einfach überprüfen.

Für die Einbindung digitaler Lehrmethoden in den Unterricht haben wir folgende Tipps:

  • Fördern Sie eigenverantwortliches Arbeiten: Sie haben beispielsweise bei einem Videocall die Möglichkeit, die Klasse in kleinere Gruppen einzuteilen. Die Lernenden bekommen eine Aufgabe gestellt, die sie in einem gewissen Zeitraum bearbeiten und anschließend im Plenum vorstellen müssen. Als Lehrer*in können Sie dabei zwischen den Gruppen wechseln, um gezielt Hilfestellungen zu geben.
  • Nutzen Sie visuelle Elemente wie Fotos und Videos: Zeichnen Sie ein Gespräch auf, zum Beispiel im Rahmen des Fremdsprachenunterrichts oder des Bewerbertrainings. So können die Schüler*innen es sich im Nachgang selbst ansehen, um ihre Leistung einzuschätzen.
  • Bauen Sie Stimmungsabfragen in den Unterricht ein: Neben Leistungsabfragen sind auch Stimmungsabfragen der Schüler*innen wichtig. So sehen Sie auf einen Blick, ob Ihre digitalen Lehrmethoden erfolgreich sind oder angepasst werden müssen.
  • Arbeiten Sie mit Etherpad oder Padlet: Diese technischen Anwendungen bieten Ihnen die Möglichkeit, in der Gruppe Gedanken zu sammeln, diese festzuhalten und zeitgleich zu kommentieren.
  • Finden Sie die Balance zwischen Mehrwert und Mehraufwand: Wägen Sie ab, welche digitalen Lehrmaterialien sinnvoll für Ihren Unterricht sind und bauen Sie sie Schritt für Schritt ein. Nicht alle Arten der digitalen Arbeit sind eine Zeitersparnis.
  • Vernetzen Sie sich mit anderen Lehrkräften: Teilen Sie mit Ihren Kolleg*innen digital die Materialien, lassen Sie sich die Funktionen bestimmter Techniken zeigen und tauschen Sie sich zeit- und raumunabhängig über Ihre Erfahrungen aus.

Welche Unterstützung bekommen die Schulen?

Die Digitalisierung der Schulen ist wichtig, damit die Bildungseinrichtungen für die Zukunft gerüstet sind. Die erwähnten Beispiele für digitale Lernmethoden bieten eine gute Basis, die für den Unterricht genutzt und beliebig erweitert werden kann. 

Die Telekom trägt dazu bei, den Ausbau der digitalen Bildungsinfrastruktur voranzutreiben. Wir kennen uns aus in der digitalen Welt: Bei „Telekom@School“ finden Sie Informationsmaterial zu diversen Themen - vom Ausbau eines stabilen Breitband-Anschlusses über die Inhouse-Vernetzung und Endgeräte oder auch 5G bis zur Einrichtung eines Campus-Netzes für einen sicheren Datenverkehr. Dazu den richtigen Service für den Betrieb der schuleigenen Infrastruktur. Unsere kompetenten Fachkräfte helfen bei der Installation der nötigen Technik, bei der Einrichtung verschiedener Anwendungen und beantworten Fragen zu deren Nutzung.

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