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Einfach erklärt: Interoperabilität

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Das kennt jeder Fluggast: Kaum ist das Flugzeug gelandet, fangen Dutzende von Handys an, durcheinander zu klingeln. Anrufe gehen ein oder werden getätigt, die Mailbox wird abgehört.

 Telekom verkündet Interoperabilität eines kommerziellen Systems nach dem 5G New Radio #3GPP Standard mit Huawei und Intel.

Interoperabilität ist wichtig, um immer und überall mobil erreichbar zu sein. Die Telekom hat in Shanghai am 25. Januar 2018 eine weitere technologische Weltpremiere auf dem Weg zum neuen Kommunikationsstandard 5G verkündet: Die Interoperabilität eines kommerziellen Systems nach dem 5G New Radio #3GPP Standard mit Huawei und Intel.

​​​​​​​Jede Handymarke ist vertreten, die Nutzer - Einheimische, Geschäftsreisende und Touristen aus aller Welt -  sprechen in einem wilden Sprachgewirr durcheinander - und doch funktioniert alles völlig reibungslos. Und zwar dank weltweiter Mobilfunkstandards und der Interoperabilität verschiedenster Netze und Mobilfunkgeräte. 

Standards sind die Grundvoraussetzung dafür, dass Mobilfunkgeräte über das Netz dank entsprechender Regelungen miteinander in derselben Sprache „sprechen“ können. Solange die Netzinfrastruktur des Betreibers auf diesen Standards beruht, ebenso wie die Mobilfunkgeräte, funktioniert die Kommunikation innerhalb des Systems. Der Fachbegriff dafür ist „Interoperabilität”. Und die ist kein Zufall: Alle Beteiligten -  die Anbieter von Netzinfrastruktur, die Handy-Chip-Hersteller und die Netzbetreiber – haben sich zur Zusammenarbeit verpflichtet, damit ihre Kunden überall darauf vertrauen können, dass es mit der Kommunikation klappt. Darauf beruht der Mobilfunk für den Massenmarkt.

Standardisierungsprozess

Auf regelmäßigen Konferenzen sucht die Telekommunikationsbranche nach neuen Möglichkeiten, die Ansprüche der Kunden zu erfüllen. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in einen Prozess ein, der in weltweit gültige formale Standards mündet. Diese werden in Ausschüssen formuliert, die zu diesem Zweck gegründet werden. Nachdem die Spezifikationen für die Standards genehmigt wurden, geht es darum, diese beim Bau der Chips für die Mobilfunkgeräte umzusetzen. Dabei durchlaufen die Bauteile strenge Interoperabilitätstests, die ebenfalls im Standardisierungsprozess festgelegt sind. Hier wird überprüft, ob Infrastruktur und Geräte nicht nur im Testlabor, sondern natürlich auch im normalen Gebrauch miteinander „reden“ können. Die fortlaufende Überprüfung, ob die Funktionen mit den Standards übereinstimmen, beschleunigt die Entwicklung von Hardware und Geräten für den Markt, durch die die Kunden dann von dem jeweils neu beschlossenen Kommunikationsstandard profitieren.

Interoperabilität ist eines von vielen Themen der Deutschen Telekom rund um die künftige digitale Gesellschaft. Mehr davon auf dem Mobile World Congress in Barcelona vom 26. Februar bis zum 1. März. Besuchen Sie uns auf unserem Stand 3M31 in Halle 3.

Junger Mann in Denkerpose

Einfach erklärt

Digital Twin, Campus Netz, Voicification -  was war das doch gleich? Komplexe Themen, verständlich erklärt.

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